DER SEILTÄNZER
Ein Seiltänzer balanciert hoch über den Köpfen der Zuschauer in schwindelnder Höhe zwischen Rathaus und Kirchturmspitze. Und es war eine lange, gefährliche Strecke. Sobald der Artist sein Ziel erreicht hatte, spendete die Menge begeistert Beifall. Und forderte ein Dakapo. "Ja glaubt ihr denn, dass ich den Weg übers gefährliche Seil auch wieder zurück schaffe?" rief er der Menge zu. "Aber ja, aber ja", rief sie zurück. Und der Mann balancierte wieder über das schwindelerregende Seil. Als er am Ausgangspunkt angelangt war, klatschte und trampelte die Menge und rief wieder begeistert: "Dakapo! Dakapo! Zugabe! Zugabe!" Und der Seiltänzer nahm eine Schubkarre und rief herunter: "Glaubt Ihr, dass ich es auch schaffe mit dieser Schubkarre hier?" Die Menge schaute gebannt nach oben. Mit einer Schubkarre 200 m über ein dünnes, gefährlich schwankendes Seil? Doch da rief schon einer von unten: "Das schaffst du! Das glaube ich, das schaffst du bestimmt!" Worauf der Seiltänzer nach unten rief: "Du glaubst, dass ich das schaffe? Dann komm nach oben, und setz' dich hinein!"
um glücklich zu sein
Der Mensch allein ist unvollkommen.
Er braucht einen zweiten, um glücklich zu sein.
(Blaise Pascal)
Für jeden Morgen so viel Licht
wie nötig ist für den Schritt aus dem Dunkel –
Für jeden Augenblick so viel Liebe
wie nötig ist um glücklich zu sein und zu machen -
Für jeden Tag so viel Kraft
wie nötig ist für das, was er fordert -
Für jeden Abend so viel Stille
wie nötig ist um in Gelassenheit die Nacht zu erwarten
und das Erwachen danach - das schenke dir Gott!
(Wilma Klevinghaus)
Kirche sind wir nur, wenn wir am Heil
jener Menschen arbeiten, in deren Mitte wir leben.
(Madeleine Delbrel)
FREUDE
Es braucht eine Entscheidung für die Freude.
Von alleine tritt sie nicht ein.
Ich kann sie aber auch nicht machen.
Ich kann nur offener und dankbarer
die Welt um mich herum wahrnehmen.
Dann aber werde ich die viele Freuden entdecken,
die der Tag für mich bereithält.
Vergib stets deinen Feinden. Nichts ärgert sie so.
(Oscar Wilde)
Die größte Entscheidung deines Lebens liegt darin,
dass du dein Leben ändern kannst,
indem du deine Geisteshaltung änderst.
(Albert Schweitzer)
Glück und Unglück sind Namen für Dinge,
deren äußere Grenzen wir nicht kennen.
(John Locke)
Schenke ein Lächeln, es kann andere glücklich machen.
Schenke Trost, es kann andere ermutigen.
Schenke Zuversicht, sie kann andere stärken.
(Reinhold Ruthe)
Verlasse die großen Straßen, nimm die kleinen Pfade.
(Pythagoras)
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
3 x „SCHMUNZELIGES“
1. Der Arzt zum Patienten: „Vor allen Dingen müssen Sie in nächster Zeit die Kopfarbeiten einschränken!“ – „Aber wovon soll ich denn leben?“ – „Sind Sie Wissenschaftler?“ – „Nein, Friseur!“
2. Ein Geschäftsmann seufzt: „Ich sitze völlig auf dem Trockenen.“ Erwidert der andere: „ Sie haben es gut. Mir steht das Wasser bis zum Hals!“
3. Während der Gerichtsverhandlung schläft der Angeklagte ein. „Das ist ja unerhört“, donnert der Vorsitzende, „wir verhandeln hier und der Angeklagte macht ein Schläfchen!“ Da springt der Anwalt des Angeklagten und ruft: „Hohes Gericht, das dürfte der beste Beweis für die Unschuld meines Mandantensein! Nicht umsonst heißt es: Ein gutes Gewissen ist das beste Ruhekissen!“
Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.
Frieden Trost
„Herr, gib uns deinen Frieden!“
Schlüssel
Manche Türen um uns herum sind verschlossen.
Zur Tür des menschlichen Herzens müssen wir einen Schlüssel finden.
Den Schlüssel des Vertrauens, des freundlichen Lächelns,
des guten Wortes, der Zuneigung, der Fantasie und des Trostes.
Das Bewusstsein, dass es Menschen in der Nähe gibt,
die Sorge und Sinn für einen haben, ist so oft ein guter Trost.
(Alfred Delp)
Ich habe nur ein Buch, das ist das Neue Testament.
Das ist mein Trostbuch.
Ich greife immer wieder danach, es ist voll Kraft.
(Franz Reinisch)
Liebe ist …
Einsame einladen, Traurige trösten,
sich Zeit nehmen für Krankenbesuche,
Gestolperten wieder auf die Beine helfen,
Lob spenden, wo andere aus Neid schweigen.
(Albert Ludwig Balling)
Die Liebe hat viele Namen
Sehnsucht, kann sie heißen, Trost, Geduld oder Hoffnung,
Herzlichkeit oder Mitleiden, die gibt Geborgenheit oder weckt Begeisterung.
(Jörg Zink)
Für jeden Tag, den Du, mein Gott, mir gibst,
an dem ich sehen darf, wie Du mich liebst,
für jedes Licht, das mir den Weg erhellt,
für jeden Sonnenstrahl in dunkler Welt,
für jeden Trost, wenn ich in Ängsten bin,
nimm Herr das Loblied meines Herzens an.
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

