Haben Sie einen Moment Zeit?

„Haben Sie einen Moment Zeit?“
Ein älterer Mensch stellt mir diese Frage im Eingangsbereich des Krankenhauses. Hinauf ins Treppenhaus möchte er, er habe dort etwas gesehen, das er mir zeigen wolle. Neugierig gehe ich neben ihm her. Menschen eilen an uns vorüber, nehmen zwei Treppenstufen auf einmal. „Da, schauen Sie!“, ruft er mit einem Mal und zeigt auf den Boden. Etwas erstaunt blicke ich auf die steinernen Treppenstufen. Jeden Tag laufe ich sie mehrmals hinauf und hinunter, gerne auch zwei auf einmal oder über die letzte Stufe springend. Im Marmor eingeschlossen sehe ich jetzt ein filigranes Schneckenhaus – und gleich daneben noch etwas, das einem Tier gleicht. Ich staune. Und gehe Stufe für Stufe mit dem Menschen hinauf und bewundere die kostbaren Erinnerunen an alte Zeiten, die im Stein eingeschlossen sind. Mit einem Mal muss ich an die Stelle in der Bibel denken, als Gott zu Mose sagt: „Es ist heiliger Boden“, den er betritt. So viele kleine Wunder der Schöpfung gibt es – inmitten des Alltags, sogar zu meinen Füßen. Vielleicht kann ich von Mose lernen: Achtsamkeit. Ehrfucht. Gottes Spuren sind wirklich überall zu finden … selbst in den Treppen eines Krankenhauses.


Gutschein für …..

GUTSCHEIN
für einen Moment der Ruhe,
der Stille, des Loslassens mitten im Alltag;
hinsetzen, die Augen schließen, tief atmen,
Ruhe erleben und das Licht spüren im Innern
göttliches Licht, das Dir Kraft schenkt und Energie,
Zuversicht und Gelassenheit,
um Deine Aufgaben gut erfüllen zu können.
Das Besondere:
Dieser Gutschein hat kein Verfallsdatum
und erneuert sich nach jedem Einlösen
wieder vollumfänglich!

„Schmunzeliges“
„Ich bin ganz gerührt“, sagt der Teig.

Zeige mir, Herr, deine Wege,
lehre mich deine Pfade!

(Ps 25,4)

Wie Licht nicht sein kann,
ohne sich zu verstrahlen,
Quelle nicht sein kann,
ohne sich zu verströmen,
so kann Glaube nicht sein,
ohne sich mitzuteilen
und zu öffnen.
(Klaus Hemmerle)


„Schmunzeliges“
Schäl: „Ich bin totunglücklich! Denk Dir, meine Frau ist spurlos verschwunden.“ – „Seit wann vermisst du sie denn?“ – „Seitdem ich kein sauberes Hemd mehr im Schrank habe!“

Es leuchtet der Stern.
Viel kannst du nicht mitnehmen auf den Weg.
Und viel geht dir verloren.
Lass es fahren.
Gold der Liebe,
Weihrauch der Sehnsucht,
Myrrhe der Schmerzen
hast du ja bei dir.
Gott wird es annehmen.

(Karl Rahner)

„Schmunzeliges“

Bernd und Wolfgang sind nach einem Autounfall schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert worden. Als sie wieder bei Bewusstsein sind, meint Bernd: „ „Du, ich glaube, wir sind in Indien. Wir haben einen Verband auf unseren Köpfen wie ein Maharadscha!“ Darauf Wolfgang: „Wir sind wirklich in Indien. Vorhin habe ich einen Zettel gelesen, auf dem stand: Duschen jenseits des Ganges!“

ein unerwarteter Gruß

Reich ist, wer im Augenblick lebt.

Glücksmomente:
Ein Gedanke, der zur rechten Zeit da ist.
Ein lieber Mensch, der mitten aus der Menge auf mich zugeht.
Der Duft einer Blume, der dich betört.
An einem Tag voller Schwermut ein unerwarteter Gruß.
(Matthias Lachmann)

Dass die Schönheit der Natur dich immer wieder in Begeisterung versetzt
und du nie aufhörst, über die kleinen Wunder zu staunen, das wünsche ich dir.


Fällt dir das Leben einmal schwer,
dann probiere ein bisschen einen Clown nachzuahmen,
der in seinem Herzen weint und dennoch lachend
für ein Kind auf seiner Geige spielt.
(Phil Bosmans)

Es ist dein eigenes Herz, das Gott verlangt.
Schenke es ihm, so wie es ist.
(Franz von Assisi)

Segen für die Kinder dieser Welt
Möge eure Hände niemand fesseln,
Möge eure Füße niemand treten,
Möge eure Augen niemand blenden,
Möge eure Ohren niemand schließen.
Möge eure Körper niemand schlagen,
Möge eure Seelen niemand verletzen,
Möge eure Stärke niemand brechen,
Möge euer Urvertrauen niemand missbrauchen.
Möge euer Ich - immer euer Ich bleiben!
Dafür Gottes Segen - euch Kindern in dieser Welt!
(Sylke-Maria Pohl)

Wir können die Kinder nach unserem Sinne nicht formen;
so wie Gott sie uns gab, so muss man sie haben und lieben.

(Johann Wolfgang von Goethe)

Ich wünsche dir, dass du Ängste und Zweifel,
soweit wie möglich loslassen kannst
und dich stattdessen daran erinnerst,
wie oft du dir schon unnötig Sorgen gemacht hast.


Das du in schwierigen Lebenslagen von lieben Menschen begleitest wirst,
die dich tatkräftig unterstützen, das wünsche ich dir.


Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

3 x „SCHMUNZELIGES“
1. Schmidt geht an Krücken und trifft einen Freund. "Was ist dir denn widerfahren?" "Autounfall." "Das klingt übel. Kannst Du überhaupt noch ohne Krücken gehen?" "Keine Ahnung. Der behandelnde Arzt sagt ja, mein Rechtsanwalt nein..."
2. Die kleine Moni in der ersten Klasse tut sich schwer beim Rechnen. „Schau mal, Moni“, sagt die Lehrerin, „ich schenke dir heute zwei Goldhamster und morgen zwei – wie viele Goldhamster hast du dann?“ – „Fünf.“ – „Wieso denn fünf?“ Fragt die Lehrerin? – „Einen habe ich schon selbst daheim!“
3. Paul freut sich: "Meiner Frau wurde vor zwei Wochen die Kreditkarte gestohlen." "Und da freust du dich?" staunt sein Freund. "Aber ja, der Dieb gibt weniger aus als meine Frau."

Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.