„Herr, gib uns deinen Frieden!“
Was ich Dir wünsche:
Dass dankbar Du allezeit bewahrst die Erinnerung an gute Tage,
dass mutig Du gehst durch alle Prüfungen,
auch wenn das Kreuz auf Deinen Schultern lastet,
auch wenn das Licht der Hoffnung schwindet.
Was ich dir wünsche: dass jede Gabe Gottes in dir wachse,
dass einen Freund du hast, der deiner Freundschaft wert.
Und dass in Freud und Leid das Lächeln des Mensch gewordenen Gotteskindes
Dich begleiten möge.
(Irischer Segenswunsch)
Es ist gut zu geben auf eine Bitte hin,
doch besser ist es, ungebeten zu geben,
aus Verständnis für des anderen Not.
(Khalil Gibran)
Sag einfach „Danke“ für jeden Tag, der dir geschenkt wird,
für dein Leben, denn du bist einzigartig und einmalig,
für jeden Menschen, der dir anvertraut ist.
Sag einfach „Danke“ für die kleinen Dinge,
die den Alltag färben und das Leben würzen,
für das scheinbar Selbstverständliche,
dass das Leben bereichert, für jeden Menschen, der dir begegnet.
(Ute Weiner)
Wer erkannt hat,
dass sein Leben nur eine Leihgabe ist,
betrachtet jeden Tag als ein Geschenk.
(Jakob Ternay)
Bereue nicht das, was du getan hast,
sondern bereue das, was du nicht getan hast.
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.
und dass ich hier bin
Interview mit Gott
Ich träumte, ich hätte ein Interview mit Gott: “Du möchtest also ein Gespräch mit mir?” fragte Gott. “Wenn du Zeit hast!”, sagte ich. Gott lächelte: “Meine Zeit ist die Ewigkeit. Welche Frage würdest du mir gerne stellen?” “Was erstaunt dich am meisten an den Menschen?” Gott antwortete: “Dass sie der Kindheit überdrüssig werden, und sich dann danach sehnen, wieder Kinder sein zu können. Dass sie, um Geld zuverdienen, ihre Gesundheit aufs Spiel setzen und dann ihr Geld dafür ausgeben, wieder gesund zu werden. Dass sie durch die ängstlichen Blicke in ihre Zukunft das Jetzt vergessen, so dass sie weder in der Gegenwart, noch in der Zukunft leben. Dass sie leben. Als würden sie niemals sterben, um dann zu sterben, als hätten sie nie gelebt.” Gott nahm meine Hand und wir schwiegen gemeinsam eine Weile. Dann wollte ich wissen: “Was möchtest du, dass deine Kinder lernen?” Gott antwortete mit einem Lächeln: “Dass man niemanden veranlassen kann, jemanden zu lieben, sondern zulassen darf, geliebt zu werden. Dass es nicht förderlich ist, sich mit anderen zu vergleichen. Dass eine reiche Person nicht jemand ist, der das meiste hat. Sondern vielleicht das wenigste braucht. Dass es nur einige Sekunden braucht, einem Menschen tiefe Wunden zuzufügen, jedoch viele Jahre, diese wieder zu heilen. Dass Vergebung durch gelebtes Vergeben geschieht. Dass zwei Menschen dasselbe betrachten können und es unterschiedlich sehen. Dass es manchmal nicht genug ist, Vergebung zu erhalten, sondern sich selbst zu vergeben. Und dass ich hier bin. Immer.”
... drei Töpfe:
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