Tagesevangelium

….. Tagesevangelium vom 21. Juni 2025

Evangelium Matthäus 22, 34–40


In jener Zeit, als die Pharisäer hörten,
dass Jesus die Sadduzäer zum Schweigen gebracht hatte,
kamen sie am selben Ort zusammen.
Einer von ihnen, ein Gesetzeslehrer,
wollte ihn versuchen und fragte ihn: Meister,
welches Gebot im Gesetz ist das wichtigste?
Er antwortete ihm: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben
mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit deinem ganzen Denken.
Das ist das wichtigste und erste Gebot.
Ebenso wichtig ist das zweite: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.
An diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.

…. Besinnliches zum heutigen Evangelium:
Die jüdischen Rabbinen zählten im mosaischen Gesetz 248 Gebote und 365 Verbote. Gelten sie alle gleich, oder gibt es ein Gebot, das von allen das wichtigste ist, vielleicht sogar alle anderen in sich schließt? Jesus nimmt die Antwort aus dem Gesetz selbst. Jeder Israelit weiß die Stelle (Dtn 6, 5) auswendig, denn er spricht sie jeden Morgen und jeden Abend in seinem Gebet. Das Gebot, Gott aus ganzer Seele und mit allen Kräften zu lieben, ist so sehr das wichtigste von allen, dass ohne dieses keins von allen wirklich erfüllt werden kann. Ohne die Liebe bleibt alles leer. Im Gesetz stand das Gebot der Nächstenliebe weit weg vom Gebot der Gottesliebe. Jesus hat sie für immer zur Einheit verbunden. Er hat nicht gesagt, die Nächstenliebe sei ohne weiteres schon Gottesliebe. Aber beide sind gleich wichtig (V. 39), sie müssen also in innerem Zusammenhang stehen. Die Gottesliebe allein könnte eine große Selbsttäuschung sein: Sie erweist ihre Wahrheit und Kraft darin, dass ich dem Nächsten mit der Liebe begegne, die ich Gott schuldig bin. Der Nächste: das ist der, den Gott mir in den Weg schickt. Wie ich ihm begegnen soll, hat mir Jesus durch sein Beispiel gezeigt.

Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.

(Roger Schulz)


kein Blut Rätsel

....ein Rätsel:
In welcher Ader fließt kein Blut? Die Lösung steht am Ende.


Jeder Tag ist die Chance, das zu tun, was du möchtest.
(Friedrich Schiller)

Kümmere dich nicht um das, was irgendwo eines Tages
in weiter Ferne in der Zukunft geschehen wird;
Überlege und achte genau auf das,
was jetzt, hier, an diesem Ort geschieht.

(John Ruskin)

„SCHMUNZELIGES“
Hinz und Kunz sind schon die ganze Nacht auf der Pirsch und haben sich wegen der Kälte kräftig aus den mitgeführten Schnapsflaschen bedient. Da tritt ein kapitaler Hirsch auf die im Mondlicht liegende Lichtung. Hinz legt die Flinte an und lässt sie wieder sinken, weil er alles verschwommen sieht. Da versucht es Kunz und meint: „Am besten, ich ziele mitten in das Rudel, einen werde ich doch wohl treffen!“

Die Bejahung des Lebens ist immer ein Siegesgefühl.
(Franziska Gräfin zu Reventlow)

Psalm 46,3-5
Darum fürchten wir uns nicht, wenn die Erde auch wankt,
wenn Berge stürzen in die Tiefe des Meeres,
wenn seine Wasserwogen tosen und schäumen
und vor seinem Ungestüm die Berge erzittern.
Der Herr der Heerscharen ist mit uns, der Gott Jakobs ist unsre Burg.

„SCHMUNZELIGES“
Zwei Bäuerinnen unterhalten sich. „Stell dir vor, mein Mann will mir ein Schwein schenken:“ Sagt die andere: „Das sieht ihm ähnlich!“ – „Wieso, hast du es schon gesehen?“

Wir selbst müssen die Veränderung sein,
die wir in der Welt sehen wollen.

(Mahatma Ghandi)

Ein Geschenk
Manche Menschen wissen nicht, wie wichtig es ist dass sie da sind.
Manche Menschen wissen nicht, wie gut es tut, sie nur zu sehen.
Manche Menschen wissen nicht, wie wohltuend ihre Nähe ist.
Manchen Menschen wissen nicht, Wie viel ärmer sie ohne sie wären.
Manchen Menschen wissen nicht, dass sie ein Geschenk des Himmels sind.
Sie wüssten es, würden wir es ihnen sagen.
(Petrus Ceelen)

„SCHMUNZELIGES“
Ein Urlauber in seinem Hotel: „Ich möchte bitte einen verkohlten Toast und eine lauwarme Brühe, die wohl Kaffee heißt.“ – „Ich weiß nicht, ob sich das machen lässt!“, sagt der Kellner: „Wieso denn?“ Gestern ging es doch auch!“

Die Umkehr tun
Die große Schuld des Menschen sind nicht die Sünden, die er begeht –
Die Versuchung ist mächtig und seine Kraft gering.
Die große Schuld des Menschen ist, dass er in jedem Augenblick
die Umkehr tun kann und nicht tut.

(Rabbi Bunam)

Er kennt dein Gestern, gib ihm dein Heute,
Er sorgt für dein Morgen.

(Ernst Modersohn)

Denn er befiehlt seinen Engeln,
dich zu behüten auf all deinen Wegen.
Sie tragen dich auf Händen,
damit dein Fuß nicht an einen Stein stößt.“

(Psalm 91,11f.)

... Lösung: die Goldader

Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.