Tagesevangelium vom 20. März 2026
Evangelium Johannes 7, 1–2.10.25–30
In jener Zeit zog Jesus in Galiläa umher; denn er wollte sich nicht in Judäa aufhalten,
weil die Juden ihn zu töten suchten. Das Laubhüttenfest der Juden war nahe.
Als aber seine Brüder zum Fest hinaufgegangen waren, zog auch er hinauf,
jedoch nicht öffentlich, sondern im Verborgenen.
Da sagten einige Leute aus Jerusalem: Ist das nicht der, den sie zu töten suchen?
Und doch redet er in aller Öffentlichkeit und man lässt ihn gewähren.
Sollten die Oberen wirklich erkannt haben, dass er der Christus ist?
Aber von dem hier wissen wir, woher er stammt;
wenn jedoch der Christus kommt, weiß niemand, woher er stammt.
Während Jesus im Tempel lehrte, rief er: Ihr kennt mich
und wisst, woher ich bin; aber ich bin nicht von mir aus gekommen,
sondern er, der mich gesandt hat, ist wahrhaftig.
Ihr kennt ihn nur nicht. Ich kenne ihn, weil ich von ihm komme und weil er mich gesandt hat.
Da suchten sie ihn festzunehmen; doch keiner legte Hand an ihn,
denn seine Stunde war noch nicht gekommen.
…. Besinnliches zum heutigen Evangelium
Wer ist dieser Jesus? Alle reden von ihm. „Die Juden“, d. h. die religiös-politische Obrigkeit, wollen ihn töten (7, 1). Er aber geht zum Fest nach Jerusalem. Das große Hindernis für den Glauben ist die einfache Menschlichkeit Jesu: „Von dem hier wissen wir, woher er stammt“ (V. 27); er ist „nicht weit her“. Den Messias stellt man sich anders vor. So sehr sind diese Menschen dem Vorurteil und ihrer Schriftauslegung verhaftet, dass sie unfähig sind, in Jesus Gottes Gegenwart und Anspruch wahrzunehmen. Im Aufruf Jesu (V. 28–29) hören wir seine Verzweiflung über diese Menschen und zugleich das unmittelbare Bewusstsein seiner Sendung und seiner Gemeinschaft mit dem Vater.
Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.
(Roger Schulz)
Mathematik des Alltags
Mathematik des Alltags
Freundschaft addiert,
Neid subtrahiert,
Hass dividiert,
Liebe multipliziert.
(Henry John Temple)
„Schmunzeliges“
Vier Passagiere sind im Flugzeug, das gerade droht abzustürzen. Es gibt aber nur 3 Fallschirme. Der erste Herr schnappt sich einen Fallschirm und sagt: "Ich habe 5 Kinder und werde gebraucht" und springt. Der 2. US Präsident packt sein Paket und sagt: "Ich bin der mächtigste Mann der Welt, ich werde gebraucht und ist weg. Übrig bleiben ein kleiner Junge und ein alter Mann. Sagt der alte Mann zu dem Jungen. "Nimm du den Fallschirm, du hast dein Leben noch vor dir", antwortet der Junge: "Es sind doch noch 2 übrig, Trump ist mit meiner Schultasche abgesprungen."
verstehen einander
Frohe Herzen öffnen sich leicht
und verstehen einander.
(Adolph Kolping)
Das Gasthaus zu den fünf Glocken
Es war einmal ein Gasthaus, das hieß "Zum Silberstern", Der Gastwirt tat alles, um Gäste zu gewinnen - er richtete das Haus gemütlich ein, sorgte für gute Speisen und freundliche Bedienung und hielt die Preise in vernünftigen Grenzen. Trotzdem kam das Geschäft nicht so richtig in Schwung. In seiner Verzweiflung fragte er einen weisen Mann um Rat. Dieser meinte: "Ganz einfach, ändere den Namen deines Gasthauses". "Unmöglich", sagte der Gastwirt, "seit Generationen heißt es Silberstern und ist unter diesem Namen bekannt". "Nein", sagte der Weise bestimmt, "du musst es nun "Zu den 5 Glocken nennen und über dem Eingang 6 Glocken aufhängen". Der Gastwirt hielt den Rat zwar für absurd, doch in seiner Verzweiflung tat er, wie ihm geheißen. Binnen kurzer Zeit ging fast jeder Reisende, der an dem Gasthaus vorbeikam, hinein, um auf den Fehler aufmerksam zu machen. Jeder watr überzeugt, dass er der erste war, der ihn bemerkt hatte. Wenn sie erst einmal in der Gaststube waren, fühlten sie sich sehr wohl und blieben gerne, um etwas zu bestellen. Somit hatte der Weise recht behalten und der Gastwirt war fortan glücklich und zufrieden.
(Anthony de Mello)
„Schmunzeliges“
„Hatte Ihr Sohn nicht die Absicht, Augenarzt zu werden. Und nun höre ich, dass er Zahnarzt werden will?“ – „Ja, er hat sich überlegt, dass der Mensch zwei Augen, aber 32 Zähne hat!“

