unsere Hoffnung Jesus, du

… in diesen Tagen begleite ich viele traurige Menschen.
„Gott, schenke reichlich Trost, Kraft und Segen.“
Aloys


Selig sind die Toten nun,
die im Herrn sind gestorben,
da sie von der Mühe ruhen,
da sie sich den Sieg erworben.
Jesus Christus, Herr und Gott,
hilf auch uns zum selgen Tod.

Du den Tod bezwungen hast,
Jesus unser Heil und Leben.
Trägst mit uns der Tage Last,
wirst uns die Vollendung geben.
Unsere Hoffnung Jesus, du,
führ uns deinen Heilgen zu.

Deinen Gläubigen, o Herr, wird das Leben gewandelt, nicht genommen.
Und wenn die Herberge der irdischen Pilgerschaft zerfällt,
ist es im Himmel eine ewige Wohnung bereitet.
(Messbuch)

je nach Gedanken

Ein Mensch kann ohne sich zu rühren
sein Zimmer in das Paradies oder die Hölle verwandeln.
Je nach Gedanken die er dort wohnen lässt.

(James Green)

Wer ist weise?
Der von jedem Menschen etwas lernen kann!

(aus dem Talmud)

„Schmunzeliges“
Lisa, wieso hast du denn die Verlobung mit dem Lehrer gelöst?“ – „Ach, als ich letztens einmal zu spät zur Verabredung kam, wollte er eine schriftliche Entschuldigung von meinen Eltern.!“


Nimm das Wohlwollen hinweg, und du entfernst die Sonne aus der Welt,
du machst den Verkehr unter den Menschen unmöglich.
(Gregor der Große)

„Schmunzeliges“
„Was macht eigentlich Teresa? Ich habe lange nichts mehr von ihr gehört.“ – „Die hat sich zur Chefköchin gemausert.“ – „Und wo?“ – „In der Gerüchteküche!“

Erfreue dich
Erfreue dich an dem Licht der Sonne,
an der Weite des Himmels,
an der Sanftheit des Windes,
an der Stärke des Felsens,
an der Bewegung des Wassers,
an der Vielfalt der Natur.


Lesen ohne Nachdenken macht stumpf;
Nachdenken ohne Lesen geht irre.

(Bernhard von Clairvaux)

so wertvolle Gebete

…. die Psalmen – so wertvolle Gebete

Die Psalmen gelten für viele Menschen als besonders wertvoll, weil sie Erfahrungen und Gefühle ausdrücken, die über Jahrtausende hinweg nachvollziehbar geblieben sind. Sie haben sowohl religiöse als auch literarische Bedeutung.
Einige Gründe dafür sind:
Sie geben menschlichen Gefühlen eine Sprache.
Die Psalmen enthalten Freude, Dankbarkeit, Angst, Trauer, Wut, Hoffnung, Reue und Vertrauen. Dadurch finden viele Menschen Worte für Situationen, in denen ihnen selbst die Sprache fehlt.
Sie verbinden Gebet und Poesie.
Die Texte sind kunstvoll gestaltet, mit Bildern, Wiederholungen und Parallelismen. Das macht sie einprägsam und eignet sich gut für Gesang und Meditation.
Sie sprechen von einer Beziehung zu Gott.
In der jüdischen und christlichen Tradition zeigen die Psalmen, dass Menschen Gott mit allen ihren Fragen und Gefühlen begegnen können – nicht nur mit Lob, sondern auch mit Klage und Zweifel.
Sie bieten Trost und Hoffnung.
Viele Psalmen erinnern daran, dass Leid nicht das letzte Wort haben muss und dass Vertrauen auch in schwierigen Zeiten möglich ist. Deshalb werden sie oft bei Gottesdiensten, Beerdigungen oder in persönlichen Krisen gelesen.
Sie haben die Kultur geprägt.
Die Psalmen haben Musik, Literatur und Kunst weltweit beeinflusst. Zahlreiche Komponisten, Dichter und Künstler haben sie aufgegriffen und neu interpretiert.

Aus religiöser Sicht sind die Psalmen außerdem das Gebetsbuch des alten Israel und ein zentraler Teil der Bibel. Im Christentum spielen sie auch deshalb eine besondere Rolle, weil Jesus von Nazareth nach den Evangelien Psalmen betete und zitierte.

Viele Menschen empfinden die Psalmen als zeitlos, weil sie nicht versuchen, das Leben zu beschönigen. Sie zeigen, dass Glaube Raum für Freude ebenso wie für Schmerz, Fragen und Unsicherheit lässt – und gerade dadurch sprechen sie Menschen in sehr unterschiedlichen Lebenssituationen an.