Man kann einen Menschen nichts lehren;
man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken.
(Galileo Galilei)
Es segne dich Gott, der Vater, der Allmächtige
Er, der Schöpfer und Herr aller Dinge,
ist mit dir auf allen deinen Wegen.
Er umgibt dich von allen Seiten
und hält seine Hand über dir
in deiner Sorge und Angst
und auch in deiner Freude und deinem Lachen.
Nichts kann dich trennen von der Liebe Gottes,
der uns begleitet wie ein guter Vater und eine liebevolle Mutter.
Es segne dich Jesus Christus, der Sohn und Menschenfreund.
Er, der Sieger über die Macht des Todes,
schenkt dir ein Leben ohne Ende.
Er, der gute Hirte, wacht über dich
Und gibt dir das Brot des Lebens.
Er ist dein Licht, wenn du im Dunkeln bist.
Er sagt dir zu:
Wenn du Angst hast in dieser Welt,
sei getrost, ich habe die Welt überwunden.
Ich lebe und du sollst auch leben.
Es segne dich der Heilige Geist, der Atem Gottes,
Er, der in dir und um dich ist.
Er, der dich begeistert für das Leben
und dich die Nähe und den Frieden Gottes spüren lässt.
Es segne dich Gott, der Vater.
Es segne dich Jesus Christus der Sohn.
Es segne dich der Heilige Geist,
damit du leben kannst
in Zuversicht, Hoffnung,
Liebe und Geborgenheit.
„Schmunzeliges“
Treffen sich zwei Frauen. Fragt die eine: „Wo arbeitet denn Ihr Mann?“ – „Der arbeitet in der Autoindustrie am Band.“ – „Merkwürdig, meiern arbeitet auch in der Autoindustrie, aber darf frei umherlaufen!“
Tagesevangelium
Tagesevangelium vom 05. Oktober 2026
Evangelium Lukas 10, 25–37
In jener Zeit stand ein Gesetzeslehrer auf, um Jesus auf die Probe zu stellen,
und fragte ihn: Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu erben?
Jesus sagte zu ihm: Was steht im Gesetz geschrieben?
Was liest du? Er antwortete: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben
mit deinem ganzen Herzen und deiner ganzen Seele, mit deiner ganzen Kraft und deinem ganzen Denken,
und deinen Nächsten wie dich selbst. Jesus sagte zu ihm: Du hast richtig geantwortet.
Handle danach und du wirst leben! Der Gesetzeslehrer wollte sich rechtfertigen
und sagte zu Jesus: Und wer ist mein Nächster? Darauf antwortete ihm Jesus:
Ein Mann ging von Jerusalem nach Jéricho hinab und wurde von Räubern überfallen.
Sie plünderten ihn aus und schlugen ihn nieder; dann gingen sie weg und ließen ihn halbtot liegen.
Zufällig kam ein Priester denselben Weg herab; er sah ihn und ging vorüber.
Ebenso kam auch ein Levit zu der Stelle; er sah ihn und ging vorüber.
Ein Samaríter aber, der auf der Reise war, kam zu ihm;
er sah ihn und hatte Mitleid, ging zu ihm hin,
goss Öl und Wein auf seine Wunden und verband sie.
Dann hob er ihn auf sein eigenes Reittier, brachte ihn zu einer Herberge und sorgte für ihn.
Und am nächsten Tag holte er zwei Denáre hervor, gab sie dem Wirt
und sagte: Sorge für ihn, und wenn du mehr für ihn brauchst,
werde ich es dir bezahlen, wenn ich wiederkomme.
Wer von diesen dreien, meinst du, ist dem der Nächste geworden,
der von den Räubern überfallen wurde? Der Gesetzeslehrer antwortete: Der barmherzig an ihm gehandelt hat.
Da sagte Jesus zu ihm: Dann geh und handle du genauso!
…. Besinnliches zum heutigen Evangelium
In dem Abschnitt 10, 25 – 11, 13 stellt Lukas drei Hauptforderungen zusammen: 1. das Hauptgebot der Gottes- und Nächstenliebe (10, 25–37). 2. die Forderung nach dem einen Notwendigen, nämlich auf das Wort Gottes zu hören (10, 38–42), und 3. die Forderung des rechten Betens (11, 1–13). Der heutige Abschnitt spricht vom Gesetz, von der Liebe und vom ewigen Leben. „Was muss ich tun?“ fragt der Gesetzeslehrer zuerst (vgl. Lk 18, 18), und dann: „Und wer ist mein Nächster?“ Auf die erste Frage gibt ihm die Antwort das Gesetz mit seinem großen Gebot (vgl. Mk 12, 28–33; Dtn 6, 5 und Lev 19, 18). Auf die zweite antwortet Jesus mit dem Gleichnis vom guten Samariter. Dein Nächster ist, wer deine Hilfe braucht. Ihm bist du der Nächste; auf dein Tun kommt es an. Dem, der das Gute tut, wird im Endgericht das ewige Leben zugesprochen. Der „Nächste“ ist nicht nur der Mitmensch; es ist der Mensch, in dem Gott mir begegnet und mich in seine Gemeinschaft ruft.
Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.
(Roger Schulz)
wirst du glücklich sein
Sei im Reden wahr, sei im Denken klar,
sei im Herzen rein, so wirst du glücklich sein.
Friedensgruß
Die HAND gehört zum Friedensgruß
Aber nicht nur die Hand reichen
Und nicht nur die Hand entgegennehmen
Die Hand allein macht es nicht.
Die AUGEN gehören auch zum Friedensgruß
Den anderen fest anschauen können - Auge um Auge
Sonst gilt der Friede nicht.
Das HERZ gehört zum Friedensgruß
Ohne Herz geht es nicht.
Wenn Frieden, dann ganz.
Dann mit HÄNDEN, AUGEN, HERZEN!
Der Mensch ist darauf angewiesen,
dass man ihm von Zeit zu Zeit sagt:
„Es ist gut, dass es dich gibt.“
(Josef Pieper)
Vergleiche dich nicht mit Bessergestellten,
und du bist unzufrieden.
Vergleiche dich mit Schlechtergestellten,
und du hast mehr als genug.
(aus China)
Einsichtig ist, wer sich nicht grämt über das,
was er nicht hat, sondern sich freut über das, was er hat.
(Demokrit)
Wer abhängig ist von seinen Bedürfnissen
und jedes gleich befriedigen muss,
wird sich seines Lebens nicht freuen.
Nur wer sein Leben selber in die Hand nimmt
und es formt, findet Freude daran.
FAMILIE
Raum der Geborgenheit - Ort der Sicherheit - Schule der Liebe
Jesus, Sohn des allmächtigen und lebendigen Gottes,
du bist das kostbarste Geschenk an uns Menschen,
dem Vater und dir will ich dienen,
dich will ich als meinen Freund finden;
Jesus, ich lobe und ich preise dich,
lass mich alle Freuden und Leiden mit dir teilen.
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
3 x „SCHMUNZELIGES“
1. „In welcher Zeitform steht der Satz 'Ich habe zu Mittag gegessen'?" fragt der Lehrer. "Eine Mahlzeit", sagt Klaus
2. Ein Mann sieht seiner Frau beim Nähen zu. "Also weißt du", sagt er nach einer Weile, "Ich verstehe das nicht. Wieso bekommst du den Faden durch das winzige Nadelöhr, unser Auto aber nicht in die größte Parklücke?"
3. Nachh dem Haareschneiden bekommt Georg vom Friseur den Spiegel vorgehalten: "Ist es so recht, junger Herr?" "Hinten darf es noch etwas länger werden", erwidert Georg.
Es segne und begleite uns der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen

