von unten nach oben

Perspektivwechsel
Advent heißt Warten
Nein, die Wahrheit ist
Dass der Advent nur laut und schrill ist
Ich glaube nicht
Dass ich in diesen Wochen zur Ruhe kommen kann
Dass ich mich ausrichten kann auf das, was kommt
Es ist doch so
Dass die Zeit rast
Ich weigere mich zu glauben
Dass etwas Größeres in meine Welt hineinscheint
Dass ich mit anderen Augen sehen kann
Es ist doch ganz klar
Dass Gott fehlt
Ich kann unmöglich glauben
Nichts wird sich ändern
Es wäre gelogen, würde ich sagen:
Gott kommt auf die Erde!
(und nun lies den Text von unten nach oben...)


Dinge wahrzunehmen ist der Keim von Intelligenz.
(Laotse)

Manche Wahrheiten sollen nicht,
manche brauchen nicht,
manche müssen nicht gesagt werden.
(Wilhelm Busch)

Wir können die anderen nur durch uns selbst erziehen.
(Lew Tolstoi)

Gott ist an keinem Ort gebunden,
er ist auch von keinem ausgeschlossen.
An allen Orten aber ist er,
denn er schafft, wirkt und erhält die Dinge.
(Martin Luther)

In meinem Leben habe ich unvorstellbare Katastrophen erlebt.
Die meisten sind nie eingetroffen.
(Mark Twain)

Trösten ist die Kunst des Herzens.
Sie besteht darin, liebevoll zu schweigen
und schweigen mitzuleiden.
( Otto von Leixner)

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

3 x „SCHMUNZELIGES“
1. Ein Mann erzählt, was er seiner Frau zu Weihnachten für eine Freude bereiten möchte: „Also meiner Frau schenke ich eine Kette und einen Mantel.“ Darauf der Kollege: „Was, das kannst du dir leisten, obwohl wir immer weniger verdienen?“ „Naja, so teuer wird das auch nicht, ist ja nur für ihr Mountainbike!“
2. Ein Opa seinem Enkel: „Zu Weihnachten bekommst du ein Buch. Welches hättest du denn gerne?“ Enkel: „Dein Sparbuch.“
3. „Bei Ihrer Erfahrung haben Sie aber hohe Gehaltsansprüche.“ – „Selbstverständlich, die Arbeit ist ja viel schwerer, wenn man nichts davon versteht.“

Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

nicht vergebens

Auf dieser Welt lebt keiner vergebens,
der die Bürde eines anderen leichter zu machen versucht.
(Helen Keller)

„SCHMUNZELIGES“
Der kleine Hans Jürgen fragt: "Vati, bist du als Kind eigentlich immer brav in die Schule gegangen?" - "Aber natürlich, mein Sohn. Ich habe keinen einzigen Tag ausgelassen!" - "Siehst du Mutti, es hat auch nichts genützt!"


Leben bedeutet Veränderung;
Altes aufgeben und Neues in unser Leben lassen,
Bekanntes loslassen und Unbekanntem entgegen gehen,
Entscheidungen treffen und Entscheidungen anderer 
und des Lebens akzeptieren.

„SCHMUNZELIGES“
Was weiß man auf den ersten Blick, wenn man einen gut gekleideten Mann trifft? Seine Frau hat einen guten Geschmack, was die Auswahl der Kleidung betrifft.

Sage den Menschen, die du lieb hast immer wieder, dass du sie lieb hast.
Die Liebe der Menschen lebt von gütigen Worten.
(Ludwig Köhler)

DER ALTE BAUM
In einem Dorf stand einmal ein alter, starker Baum. Eines Tages wurden alle Dorfbewohner eingeladen, ihre Sorgen, Probleme und Nöte gut verpackt an diesen Baum zu hängen. Die Bedingung bestand allerdings darin, dafür ein anderes Paket mitzunehmen. Zu Hause wurden die fremden Pakete geöffnet. Doch es machte sich Bestürzung breit, denn die Sorgen und Probleme der anderen schienen deutlich größer als die eigenen. Und so liefen alle wieder zurück zu dem alten Baum und nahmen statt der fremden rasch die eigenen Pakete an sich und gingen zufrieden nach Hause.
(Eine Geschichte aus Indien)

Wir können die Zeit nicht anhalten,
aber innehalten können wir zu jeder Zeit.
(Kurt Haberstich)

Herr, ich glaube, dass du größer bist als alle Dinge, dass du besser bist als ich, denn du bist barmherzig und geduldig. Ich glaube, dass du mich annimmst, wie ich bin. Ich glaube, dass du mich liebst, wie ich bin. Ich danke dir, Herr, dass du mir keine Vorwürfe machst, sondern vielmehr dein Erbarmen anbietest. 
(Carlo M. Martini)


Jesus, nimm von uns die Angst, für andere verbraucht zu werden.
Hilf uns, einander Gutes zu tun, damit wir nicht vergeblich leben.

„SCHMUNZELIGES“
"Und ihr Fachgebiet ist Fußball?", fragt der Showmaster. "Ja", antwortet der Kandidat. "Bravo, da habe ich eine Frage für sie. Wie viele Maschen hat ein Tornetz?"

Advent lädt ein zum ruhig werden, leise sein, und lauschen,
in die Stille tauchen, in die Tiefe, in Gottes Herz
und auf die Antwort zu warten die da kommen wird.
(nach Eva-Maria Leiber)

Mögen deine Sorgen gering,
deine guten Wünsche für dich aber zahlreich sein,
und nur das Glück trete durch deine Tür.
(Irischer Segenswunsch)

Wer den Gipfel der Weisheit erreichen will,
muss zum Gipfel der Liebe gelangen.
Denn niemand ist vollkommen im Wissen,
der nicht vollkommen ist in der Liebe.
(Rabanus Maurus)

Lehre mich vor allem eines: dankbar zu sein für Deine Güte.

Licht Ruhe Vertrauen

Das Licht
Es war einmal ein Junge, der einen weiten Weg im Dunkeln laufen musste, um in sein Dorf zu gelangen. Er hatte eine Laterne bei sich, die aber nur wenig Licht gab, sodass die Dunkelheit ihn beängstigte und er daran zweifelte, ob er seinen Weg wohl finden würde. Da kam ihm ein alter Mann entgegen und fragte, warum er denn so zögernd vorwärts lief. Der Junge antwortete, er habe Angst, mit einer Laterne, die nur zwei Meter schien, im Dunkeln zu laufen. Der alte Mann lächelte und sagte: Auch das Licht geht mit jedem Schritt, den Du gehst, mit Dir mit. Es wird Dir immer zwei Meter vorausleuchten. Du brauchst Dir also keine Sorgen zu machen und kannst Deinen Weg in Ruhe und Vertrauen weitergehen. Das tat der Junge auch und er erreichte sicher und wohlbehalten sein Ziel.

Für das Können gibt es nur einen Beweis: das Tun.
(Marie von Ebner-Eschenbach)

Vier Dinge kommen nicht zurück:
Das gesprochene Wort,
der abgeschossene Pfeil,
das vergangen Leben,
die versäumte Gelegenheit.

2 x „SCHMUNZELIGES“
1. Eine ältere Dame ruft die Feuerwehr an: "Es brennt! Es brennt! So kommen Sie doch! Es brennt! Es brennt!" Fragt der Feuerwehrmann: "Wie kommen wir denn zu Ihnen?" Fragt die Dame:" Ja - haben Sie denn nicht mehr diese kleinen roten Autos?"
2. Der stolze Vater prahlt beim Kaffee, wie toll sein einjähriger Sohn schon sprechen kann. "Fritzchen, sag' mal Rhinozeros!" Der Kleine kommt zum Tisch gekrabbelt, zieht sich an der Tischkante hoch, schaut skeptisch in die Runde und fragt: "Zu wem?"

Vielleicht gab es schöner Zeiten, aber diese ist die unsere.
(Jean Paul Satre)

Gott freut sich
Gott freut sich, wenn wir uns freuen.
Wenn wir uns freuen, dass er uns nahe ist.
Gott will immer nur eines für uns:
dass wir uns freuen können, von Herzen freuen können.
In jeder, auch in der kleinsten Freude, ist Gott ganz nahe.

Keine Zukunft vermag gut zu machen,
was du in der Gegenwart versäumst.
(Albert Schweitzer) 

2 x „SCHMUNZELIGES“
1. „Ich möchte einen dieser beiden Papageien kaufen.“ – „Tut mir leid, diese beiden verkaufen wir nur im Doppelpack!“ – „Wieso denn das?“ – „Der eine spricht, der andere übersetzt!“
2. „Das hättest du sehen müssen! Da ist eine Mutter von der Straßenbahn gefallen!“ – „Ach, Du liebe Güte! Ist ihr etwas Schlimmes passiert?“ – „Nein, nein, der Schaffner hat sie aufgehoben und wieder angeschraubt!“

Ich glaube an den Engel,
der mich anspricht, wenn ich es gar nicht erwarte;
mich aufmuntert, wenn ich traurig bin;
mich fordert, wenn ich bequem werde;
mich ermutigt, wenn ich Angst habe;
mich zurückhält, wenn ich voreilig bin;
zu mir steht, wenn ich einsam bin;
mir Möglichkeiten zeigt, wenn ich zweifle.
Ich danke dem Engel, der mir sagt: Sei du selbst!

Optimismus ist das Übersehen alles Negativen
und der Glaube an die Hoffnung.
(Susann W.)