Weil ich dich liebe

..... großartig, rührend ist die folgende Geschichte.
"Sie kennt mich nicht, aber ich weiß, wer sie ist."
Gruß, Aloys

Weil ich dich liebe
Es war etwa 08.30 Uhr an einem belebten Morgen, als ein älterer Herr in den Achtzigern kam, um die Stichnaht aus dem Daumen entfernen zu lassen. Er erklärte, dass er in Eile war, weil er einen Termin um 9.00 Uhr habe. So nahm ich seine Vitalzeichen und bat ihn, Platz zu nehmen. Ich wusste, dass es mehr als eine Stunde dauern würde, bis jemand in der Lage sei, ihn zu behandeln. Ich sah, wie er die Uhrzeit überprüfte... die Zeit lief und so beschloss ich, seine Wunde zu behandeln, da ich nicht mit einem anderen Patienten beschäftigt war. Bei der Untersuchung wurde festgestellt, dass die Wunde gut verheilt ist. Daher sprach ich mit einem der Ärzte, um seine Fäden zu beseitigen. Wir fingen an uns in ein Gespräch zu verwickeln, während ich mich um seine Wunde kümmerte. Ich fragte ihn, ob er später einen Termin bei einem anderen Arzt hatte, da er so in Eile war. Der Herr sagte mir, nein, und sagte, dass er in das Pflegeheim gehen müsse, um mit seiner Frau zu frühstücken. Ich erkundigte mich nach ihrer Gesundheit. Er erzählte mir, dass sie für eine Weile im Pflegeheim gewesen sei, da sie an der Alzheimer-Krankheit erkrankt ist. Ich sondierte weiter und fragte, ob sie sich aufregen würde, wenn er etwas zu spät kommt. Er antwortete, dass sie nicht mehr wüsste, wer er war und sie sei seit fünf Jahren nicht mehr in der Lage ihn zu erkennen. Ich fragte ihn verwundert: "Und Sie gehen immer noch jeden Morgen zu ihr, auch wenn sie nicht weiß, wer Sie sind?" Er lächelte, tätschelte meine Hand und sagte: "Sie kennt mich nicht, aber ich weiß, wer sie ist." Ich musste meine Tränen zurückhalten, als er ging. Ich hatte Gänsehaut und ich dachte: "Das ist die Art von Liebe, die ich in meinem Leben will." Wahre Liebe ist weder physisch noch romantisch. Wahre Liebe ist eine Akzeptanz von allem, was gewesen ist, jetzt ist und noch sein wird.

Freundlichkeit ist eine Sprache, 
die Taube hören und Blinde lesen können.
(Mark Twain)

„SCHMUNZELIGES“ Ein Mann kommt aus der Dusche und sagt: „Jetzt weiß ich, warum ich immer dicker werde. Auf dem Shampoo steht: Für Fülle und Volumen. Ich habe es ahnungslos am Körper herunterlaufen lassen.“

Vieles kann der Mensch entbehren, nur den Menschen nicht.
(Ludwig Börne)

Die Welt ist mehr als ihre Last  und das Leben mehr als die Summe seiner grauen Tage.
Die goldenen Fäden der echten Wirklichkeit schlagen schon überall durch. 
Lasst uns dies wissen und lasst uns selbst tröstender Bote sein.
Durch den die Hoffnung wächst, der ist ein Mensch 
selbst der Hoffnung und Verheißung.”
(Alfred Delp)

„SCHMUNZELIGES“ Der kleine Tim fährt abends mit dem Dreirad durchs Zimmer. Der Vater tadelt: „Du solltest doch schon längst im Bett sein!“ – „Ich weiß, aber ich finde einfach keine Parkplatz!“


Die Hochachtung vor dem Denken anderer
gibt dem eigenen Denken erst den richtigen Respekt.
(Paul Schupp)

„SCHMUNZELIGES“ Kindermund: Wenn der liebe Gott auch das Wetter macht, bringt er oft etwas durcheinander. Ich kenne das von meinem Opa, und Gott ist ja auch noch viel älter. Deshalb stimmt auch der Wetterbericht oft nicht.

Jeder Tag hält mindestens einen schönen Moment bereit.
Es kann eine gute Nachricht sein, ein nettes Lächeln, ein Sonnenstrahl, …
Freu dich an diesen kleinen Geschenken des Alltags.
(nach Ashley Lippert)


Die Lebensqualität steigt, wo die Beine etwas mehr 
und die Ellenbogen etwas weniger gebraucht werden.
(Erhard Eppler)

Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen. 

unsere Martinsumzüge

unsere Martinsumzüge
morgen, Samstag, 11. November 19.00 vor der Markuskapelle
Sonntag, 12. November 18.00 Uhr in St. Simeon
Montag, 13. November 18.00 Uhr in Christkönig
Dienstag, 14. November 18.00 Uhr in Pallien

Schön, wenn Ihr kommt! Gruß, Aloys

1. Sankt Martin, Sankt Martin, Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind, sein Ross, das trug ihn fort geschwind. Sankt Martin ritt mit leichtem Mut, sein Mantel deckt ihn warm und gut.
2. Im Schnee saß, im Schnee saß, im Schnee, da saß ein armer Mann, hatt Kleider nicht, hat Lumpen an: „O helft mir doch in meiner Not, sonst ist der bittre Frost mein Tod!“
3. Sankt Martin, Sankt Martin, Sankt Martin zieht die Zügel an, sein Roß steht still beim armen Mann. Sankt Martin mit dem Schwerte teilt den warmen Mantel unverweilt.
4. Sankt Martin, Sankt Martin, Sankt Martin gibt den halben still, der Bettler rasch ihm danken will. Sankt Martin aber ritt in Eil hinweg mit seinem Mantelteil.

Frieden Dienen

Schauen wir auf die tausend kleinen Dinge, die wir kennen.
Jeder Tag hat seine Sonnenstrahlen: 
sich bewegen zu können, hören, lesen, sich unterhalten,
dienen, lächeln, verzeihen, beten ...
(Herrmann Multhaupt)

Eigenartig 
Eigenartig, wie lang es einem vorkommt, Gott eine Stunde zu dienen
und wie schnell die 90 Minuten beim Fußball um sind.
Eigenartig, wie groß ein Hunderteuroschein aussieht, 
wenn du ihn mit in die Kirche nimmst,
und wie klein, wenn du damit in den Supermarkt gehst.
Eigenartig, wie lang einem ein paar Stunde in der Gemeinde vorkommen
und wie kurz sie im Kino sind.
Eigenartig, wie wenig uns einfällt, wenn wir beten sollen
und wie viel wir wissen, wenn wir mit einem Freund sprechen.
Eigenartig, wie gespannt wir sind, 
wenn ein Fußballspiel in die Verlängerung geht
und wie müde wir werden, wenn der Gottesdienst ein wenig länger dauert.
Eigenartig, wie schwer es ist, ein Kapitel in der Bibel zu lesen
und wie leicht, 100 Seiten des letzten Bestsellers zu verschlingen.
Eigenartig, wie sich die Leute bei einem Spiel oder Konzert nach vorne drängen
und in der Gemeinde in die hintersten Bänke quetschen.
Eigenartig, wie schwer es vielen Christen fällt, 
zu lernen die Gute Nachricht andern mitzuteilen
und wie leicht sie sich Klatschgeschichten merken und weitergeben können.
Eigenartig, wie leicht wir den Zeitungen glauben
und wie kritisch wir bei der Bibel sind.
Eigenartig, wie viele in den Himmel kommen wollten – vorausgesetzt, sie müssten nicht glauben, nicht denken, nichts sagen, nichts tun.
Eigenartig ... oder komisch oder traurig?
Eigenartig, dass Gott uns trotzdem liebt!

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. 
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.