Ehre sei Gott in der Höhe

1. Ehre, Ehre sei Gott in der Höhe!
Singet der Himmlischen selige Schar.
Ehre, Ehre sei Gott in der Höhe!
Stammeln auch wir, die die Erde gebar.
Staunen nur kann ich und staunend mich freu'n;
Vater der Welten! doch stimm' ich mit ein:
Ehre sei Gott in der Höhe!

2. Ehre, Ehre sei Gott in der Höhe!
Kündet der Sterne strahlendes Heer.
Ehre, Ehre sei Gott in der Höhe!
Säuseln die Lüfte, brauset das Meer.
Feiernde Wesen unendlicher Chor
jubelt im ewigen Danklied empor:
Ehre sei Gott in der Höhe!

die Dinge so nehmen

Man sollte die Dinge so nehmen, wie sie kommen.
Aber man sollte dafür sorgen, dass die Dinge so kommen,
wie man sie nehmen möchte.

(Curt Goetz)

... ein Rätsel:
Was gehört zu einem Schuh außer der Sohle unbedingt dazu?


Die liebende Gesinnung,
nicht der Gegenstand macht die Tat christlich.
(Jacques Leclercq)

Ein Scherz, ein lachendes Wort entscheidet oft die größeren Sachen
treffender und besser als Ernst und Schärfe.

(Horat)

„Schmunzeliges“
Der Vater wirft einen Blick in seine Brieftasche und sieht dann forschend von seiner Frau auf seinen Sohn. "Der Junge hat Geld genommen!" "Wie kannst du das wissen?" widersprach seine Frau "es könnte ja auch sein, dass ich es genommen habe." Der Vater schüttelt den Kopf. "Ausgeschlossen," entgegnet er, "es ist noch etwas drin.

Ein treuer Gott
Du Herr der Welten, treuer Gott, dem Tag und Nacht gehorchen,
du gibst dem Morgen hellen Glanz, dem Mit tag Glut und Fülle.
Du Gott, vor dem die Zeiten stehn, vor dir steht unser Leben.
Es kommt von dir, es geht zu dir, so führ uns deine Wege.
(Stundengebt Abtei Kellenried)

Antwort: Der zweite Schuh

Gott hat sein Ohr an deinem Herzen.

(Klaus Hemmerle)

der heilige Augustinus

Der heilige Augustinus
Vor ungefähr 1.600 Jahre lebte damals ein Junge namens Augustinus. Er wurde im Jahr 354 in Nordafrika geboren. Heute gehört dieser Ort zu Algerien. Augustinus war sehr klug und stellte viele Fragen. Er wollte unbedingt herausfinden:
Was ist eigentlich wahr? Was macht einen Menschen glücklich? Warum tun Menschen manchmal Dinge, von denen sie wissen, dass sie nicht gut sind? Und vor allem: Wer ist Gott? Seine Mutter hieß Monika. Sie war Christin und liebte ihren Sohn sehr. Sie betete lange Zeit für ihn, weil Augustinus zunächst nicht so leben wollte, wie sie es sich wünschte. Als junger Mann zog Augustinus in die große Stadt Rom und später nach Mailand. Dort wurde er Lehrer und Rhetoriker – also jemand, der sehr gut reden und argumentieren konnte. Er hatte Erfolg und wollte berühmt werden. Aber obwohl er äußerlich erfolgreich war, fühlte er sich innerlich oft unruhig und unzufrieden. Eines Tages hörte Augustinus in Mailand den Bischof Ambrosius predigen. Augustinus war beeindruckt. Er begann, die Bibel und den christlichen Glauben neu zu entdecken. Nach langem Nachdenken entschied er sich schließlich, Christ zu werden. Im Jahr 387 wurde er getauft. Augustinus wollte nun sein Wissen und seine Begabung nicht mehr nur für seinen eigenen Erfolg einsetzen. Er wollte anderen Menschen helfen und von Gott erzählen. Später wurde er Priester und schließlich Bischof von Hippo. Er schrieb viele Bücher und Briefe. Bis heute lesen Menschen seine Gedanken.

Zitate vom heiligen Augustinus:

„Unruhig ist unser Herz, bis es ruht in dir.“
„Liebe, und tu, was du willst.“
„Glaube, damit du verstehst; und verstehe, damit du glaubst.“
„Du hast uns auf dich hin geschaffen, und unruhig ist unser Herz, bis es ruht in dir.“
„Das Maß der Liebe ist die Liebe ohne Maß.“
„In dir muss brennen, was du in anderen entzünden willst.“
„Besser ist es, auf dem richtigen Weg zu hinken, als auf dem falschen Weg zu laufen.“
„Die Wahrheit ist wie ein Löwe. Du musst sie nicht verteidigen. Lass sie los; sie wird sich selbst verteidigen.“
„Wer singt, betet doppelt.“
„Verzeihe anderen, und dir wird vergeben werden.“

„Schmunzeliges“
Ein Arzt stirbt. Nun geht er sehr hoffnungsfroh und zielgerichtet auf das Himmelstor zu. Daraufhin hält ihn Petrus an und spricht: "Einen Moment bitte, so geht das hier aber nicht! Lieferanten bitte zum Hintereingang!