der Mond ist aufgegangen

Wir leben auf einem blauen Planeten,
der sich um einen Feuerball dreht.
Mit 'nem Mond der die Meere bewegt
und du glaubst nicht an Wunder?
(Marteria)

..... gute Nacht, Aloys

Der Mond ist aufgegangen,
die goldnen Sternlein prangen
am Himmel hell und klar;
der Wald steht schwarz und schweiget,
und aus den Wiesen steiget
der weisse Nebel wunderbar.

Wie ist die Welt so stille
und in der Dämmrung Hülle
so traulich und so hold!
Als eine stille Kammer,
wo ihr des Tages Jammer
verschlafen und vergessen sollt.

Seht ihr den Mond dort stehen?
Er ist nur halb zu sehen
Und ist doch rund und schön.
So sind wohl manche Sachen,
die wir getrost belachen,
weil unsre Augen sie nicht sehn.

Wir stolzen Menschenkinder
sind eitel arme Sünder
und wissen gar nicht viel.
Wir spinnen Luftgespinnste
und suchen viele Künste
und kommen weiter von dem Ziel.

So legt euch denn ihr Brüder
in Gottes Namen nieder.
Kalt ist der Abendhauch.
Verschon uns, Gott, mit Strafen
und lass uns ruhig schlafen
und uns'ren kranken Nachbarn auch.
(Matthias Claudius)

Frieden sorgsam

„Herr, gib uns deinen Frieden!“

Guter Gott, ich danke dir für meine Talente und Gaben.
Lass mich sorgsam mit ihnen umgehen.

Ich arbeite jede Arbeit so,
als sei es die letzte meines Lebens.
Ich arbeite aber auch so,
als müsste ich noch lange leben.
(Don Bosco)

Nicht wo der Himmel ist, ist Gott,
sondern wo Gott ist, ist der Himmel.
(Gerhard Ebeling)

BETEN
Es kommt beim Beten nicht darauf an, dass es lange dauert. Ein Augenblick am Morgen, dem Gebete geschenkt, kann uns mit Geistesnahrung für den ganzen Tag versehen. Aber dies Gebet muss mehr Sache des Herzens als des Verstandes, weniger Arbeit der Vernunft als Bewegung des Willens sein und fordert viel Glauben und Liebe und wenig künstlich zurechtgelegtes Nachdenken.
(F. de Mothe Fénelon)

Herr, segne diesen Tag, dass ich an seinem Ende,
mein Herz und meine Hände dir freudig zeigen mag. Amen

Der Herr segne uns.
Der Herr halte schützend seine Hand über uns.
Der Herr gebe uns Kraft, Hoffnung und Trost.
Der Herr lasse uns nicht aus den Augen,
er, der Vater und Sohn und der Heilige Geist. Amen

Fünf Tatschläge zum Thema:
"Wie soll ich mich in schwierigen Situationen verhalten – 
sei es von Mensch zu Mensch oder bei sonstigen schweren Belastungen". 
Empfohlen wurde: Akzeptieren   Danken   Segnen    Freuen   Lieben

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. 
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen. 

Sonnenstrahlen lachende Gesichter

...... sowohl Sonnenstrahlen, als auch lachende Gesichter durfte ich heute erleben.
.... ein guter Tag .... Aloys

Was der Sonnenschein für die Blumen,
ist das lachende Gesicht für die Menschen.
(Joseph Addison)

2. x „SCHMUNZELIGES“
1. Eine Kundin beschwert sich im Elektrogeschäft: „Vor einem Monat habe ich bei Ihnen eine Waschmaschine gekauft, und jetzt verliert sie schon Wasser!“ Darauf die Verkäuferin: „Ich hatte Sie aber darauf aufmerksam gemacht, dass die ein Auslaufmodell ist!“
2 „Dein neues Kleid gefällt mir“, sagt Edith zu ihrer Freundin. –„Danke! Es ist ein Pariser Modell, vorletzter Schrei!“ – „Wieso vorletzter?“ – „Den letzten stieß mein Mann aus, als er die Rechnung sah!“

Tu deinem Leib etwas Gutes,
damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen.
(Teresa von Avila)

Auf die Frage, warum er so eine große Ruhe und Weisheit ausstrahle, 
antwortete der Gelehrte:
Wenn ich gehe, dann gehe ich! Wenn ich esse, dann esse ich!
Wenn ich liebe, dann liebe ich! Wenn ich bete, dann bete ich!
Das ist das Geheimnis meiner Kraft! Und was macht ihr?
Wenn ihr geht, dann sucht ihr! Wenn ihr esst, dann rechnet ihr!
Wenn ihr betet, dann denkt ihr! Wenn ihr liebt, dann prüft ihr!
Euch gehen immer mehrere Sachen gleichzeitig durch den Kopf.
Deshalb könnt ihr keine Sache richtig machen!
(asiatische Weisheit)

Wir sind alle aus der Freude geboren
und kehren auch zu ihr zurück.
(Waldemar Bonsels)

Das Leben wird ein Fest, 
wenn du dich freuen kannst 
an einfachen täglichen Dingen.
(Phil Bosmans)

Wenn du Menschen fischen willst,
so musst du dein Herz an die Angel stecken.
(Gottfried Keller)

Gott schenke uns das weite Herz der Toleranz,
den scharfen Verstand der Unterscheidung,
das liebevolle Lächeln des ersten Schöpfungstages.
(Sigrid Jahr)

Lasst Blumen sprechen, 
aber sagt hin und wieder ein freundliches Wort zueinander.
(Adalbert L. Balling)

Psalm 97,11-12
Ein Licht erstrahlt den Gerechten /
und Freude den Menschen mit redlichem Herzen.
Ihr Gerechten, freut euch am Herrn /
und lobt seinen heiligen Namen!

2. x „SCHMUNZELIGES“
1. An der Haustür klingelt ein Bettler. Eine etwas fülligere Dame öffnet die Tür und erkundigt sich nach dem begehr. Da sagt der bettler: „“Ich habe seit Tagen nichts mehr gegessen!“ Sufzt die Dame: „Meine Güte, Ihre Willenskraft möchte ich haben!“
2. Die ersten Regenwürmer kriechen verliebt ans Tageslicht und singen: "Chanson, d'amour…" Kommt ein Rasenmäher: "Ratatatata…"

Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.