Danke Mut und Kraft
Lieber Gott,
Danke für diesen Tag und für all die schönen Dinge, die du uns schenkst.
Bitte hilf uns, freundlich zu sein, anderen zu helfen und die Welt um uns herum zu lieben.
Gib uns Mut und Kraft, immer das Richtige zu tun,
und schütze unsere Freunde und Familie.
Danke, dass du immer bei uns bist.
Amen.
Es war einmal ein kleiner Vogel, der in einem großen Wald lebte. Jeden Tag sang er fröhliche Lieder, die den ganzen Wald erfüllten. Eines Tages bemerkte der Vogel, dass einige seiner Freunde traurig waren, weil sie Angst hatten, nicht genug zu essen zu finden. Der kleine Vogel beschloss, ihnen zu helfen. Er suchte den ganzen Tag nach Beeren und Samen und teilte seine Funde mit seinen Freunden. Durch seine Freundlichkeit und seinen Einsatz lernten alle im Wald, dass Zusammenhalt und Teilen das Leben schöner machen. Der kleine Vogel wurde zu einem echten Helden in seinem Wald, und alle waren dankbar für seine Güte.
„Schmunzeliges“
Otto ruft bei der Zeitung an: „Ich bin heute Vater von Vierlingen geworden!“ Der Redakteur glaubt, sich verhört zu haben und bittet: „Können Sie das noch einmal wiederholen?“ „Um Gottes Willen“, ruft Ott, „was sollen wir denn mit acht Kindern?“
Wirf jeden Tag etwas ab von dem, was deine Seele bedrückt,
und du wirst jeden Tag ein Stückchen freier.
Tagesevangelium
Tagesevangelium vom 16. Juli 2026
Evangelium Matthäus 11, 28–30
In jener Zeit sprach Jesus:
Kommt alle zu mir,
die ihr mühselig und beladen seid!
Ich will euch erquicken.
Nehmt mein Joch auf euch
und lernt von mir;
denn ich bin gütig und von Herzen demütig;
und ihr werdet Ruhe finden für eure Seele.
Denn mein Joch ist sanft
und meine Last ist leicht.
…. Besinnliches zum heutigen Evangelium
Drei ursprünglich wohl selbstständige Jesusworte hat der Evangelist in 11, 25–30 so zusammengestellt, dass jedes von ihnen im Licht der beiden anderen steht. Jesus ist der Sohn, der den Vater offenbart; vor ihm scheiden sich die Wege der Menschen. Man kann ihm ausweichen und anderswo anderes suchen. Nach Vers 25 sind es die „Unmündigen“, denen die Wahrheit aufgeht: Menschen, die es in ihrem Denken und Wollen nicht zu großer Selbstständigkeit gebracht haben, sind fähig, den Weg Jesu zu gehen. Jesus ist der Weg und zugleich die Kraft für den Weg, er ist aber auch das Ziel und die Ruhe am Ende des Weges. Aber ist es nicht ein mühsamer Weg? Hat Jesus nicht in der Bergpredigt das Gesetz auf unerhörte Weise verschärft, radikalisiert? Das hat er getan, aber nicht um es schwerer zu machen, sondern im Gegenteil: um den Ballast abzuschütteln, den die Gesetzeslehrer hinzugeladen hatten, und den wirklichen Willen Gottes klarer sichtbar zu machen. Seine Last ist vor allem deswegen leicht, weil er selbst auf dem Weg mitgeht und mitträgt; er hat das Joch zuerst getragen – bis hinauf nach Golgota.
Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.
(Roger Schulz)

