Liebe Leserin, lieber Leser!
„Gottes Liebe ist wie die Sonne. Sie ist immer und überall da.“ Dieses Lied singe ich oft und gerne. Ein Sonnenstrahl erfreut, wärmt, tut gut, belebt, ....... Immer ist die Sonne da, wenn sie auch oft durch Wolken verdeckt wird, oder nachts für andere Menschen auf der Erde leuchtet. „Lass die Sonne scheinen in deinem Gesicht!“ ermuntert uns Phil Bosmans. Ich wünsche uns ganz viele Momente, Begegnungen, Aufgaben, … die unser Leben heller und froher machen.
Dankbar, Aloys
Komm, leg die Sorgen beiseite
und lass die Sonne scheinen – in Deinem Gesicht!
(Phil Bosmans)
Du bist da, ich spüre Dich.
Bei Dir fühle ich mich wohl. Ich brauche Dir nichts zu erklären.
Du siehst mich. Das ist wie eine große Sonne, die über mir leuchtet.
Du bist da. Ich spüre eine große Stille, die mich umfängt.
Nichts macht mich traurig. Alle Angst ist weg!
Du bist da! Das ist Ruhe! Du bist da! Mein Freund! Du bist da!
(Maria Sassin)
Fang jetzt an zu leben, und zähle jeden Tag als ein Leben für sich.
(Friedl Beutelrock)
Gott schauen
Am Ende seines Lebens wurde der alte König schwermütig. Missmutig ließ er alle Weisen des Landes rufen: „Ich habe alles in meinem Leben erlebt. Nur Gott habe ich nicht gesehen. Ihn will ich noch sehen. Ich habe nicht mehr viel Zeit. Ich gebe euch drei Tage, dass ich Gott ins Angesicht schauen kann. Schafft ihr es nicht, werde ich euch töten lassen.“ Als die Tage vorüber waren, ließ er alle wieder vor sich rufen. Die Weisen blieben jedoch stumm. Als der zornige König ihr Todesurteil verkünden wollte, kam ein Hirte vom Feld. Er hatte vom Befehl des Königs gehört und sprach: „Erlaube mir, großer König, dass ich dir deinen Wunsch erfülle.“ – „Es geht um deinen Kopf“, antwortete der König, „wenn es dir nicht gelingt, werde ich dich töten lassen.“ Der Hirte nickte und führte den König vor das Schloss. Dann zeigte er auf die Sonne. „Schau hin, großer König.“ Der König wollte in die Sonne blicken, aber ihr Glanz blendete ihn so stark, dass er seine Augen schloss. „Aber König“, sprach der Hirte, „die Sonne ist doch nur ein kleines Stückchen der Schöpfung Gottes. Und du willst mit deinen schwachen, tränenden Augen Gott schauen? Geh und suche ihn mit anderen Augen!“ (Nach Leo Tolstoi)
Das ist das Geheimnis der Gnade: Es ist niemals zu spät.
(Francois Mauriac)
Ich wünsche Dir tausend Sonnenstrahlen,
die auf Deiner Nasenspitze tanzen.
Vögel, die nur für Dich singen,
einen blauen Himmel ohne Wolken,
Blumenduft, der Dich zum Träumen bringt
und viele farbenfrohe Stunden des Glücks.
„Einer, der Gott leugnet, gleicht einem,
der die Sonne leugnet; es nutzt ihm nichts – sie scheint doch."
(Julius Langbehn)
Gott, ich will offen bleiben für das Wunder,
voller Vertrauen in das, was du mir gibst.
3 x „SCHMUNZELIGES“
1. Von der Sonntagsmesse heimgekehrt, fängt der Vater an zu meckern. Über die langweilige Predigt und den mangelhaften Gesang des Kirchenchores. Da meint sein Sohn Fritz: „Für den Euro, den du in den Opferkorb geworfen hast, war das Programm doch ganz gut!“
2. Sie sagt zu ihrem Mann: „Halte du deinen Mund!“ Meint er kleinlaut: „Ich habe doch gar kein Wort gesagt! – „Schön, schon, dein Gesicht spricht Bände!“
3. Auch was schmunzeln Die Mutter sagt zu Fritzchen: "Wenn du immer so unartig bist, wirst du mal Kinder bekommen, die auch so unartig sind..." Darauf Fritzchen :"Jetzt hast du dich aber verraten, Mutti!"
Ermutigung zum Frieden
„Herr, gib uns deinen Frieden!“
Du sollst ein Segen sein
Mit wachen Augen für die Not Deines Nächsten.
Mit klaren Verstand bei allem was Du sagst.
Mit offenen Ohren für die Sorgen anderer.
Mit einem Lächeln im Gesicht zur Ermutigung Verzweifelter.
Mit einem kraftvollen Wort für den, der Unterstützung braucht.
Mit einer freien Hand, die zupackt, wo sie gebraucht wird.
Wir können nicht alles tun.
Es ist ein befreiendes Gefühl, wenn uns dies zu Bewusstsein kommt.
Es macht uns fähig, etwas zu tun. Und es sehr gut zu tun.
(Oscar A. Romero)
Wenn jeder Mensch, dem es gut geht,
die Verantwortung übernehmen wollte
für einen Menschen, dem es nicht gut geht –
das wäre die größte Revolution in der Weltgeschichte.
Einmal am Tag solltest du ein Wort
in die Hände nehmen, ein Wort der Schrift.
(Paul Roth)
Ich wünsche dir ….
Ich wünsche dir, dass du deinen Tag
lächelnd beginnen kannst, in froher Erwartung
all der vielfältigen Aufgaben, die auf dich warten
und all der Begegnungen, die dir geschenkt werden,
dass du aber auch die nötige Geduld hast,
das zu ertragen, was dir lästig ist oder was dir überflüssig erscheint.
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.
Psalm 84 Freude
Der Psalm 84
Der Psalm 84 ist ein Lied der Gottesverehrung über das Verlangen nach dem Gotteshaus und die Freude, in seiner Gegenwart zu sein. Glücklich ist der, dessen Herz die Wege zu Gottes Haus sucht, denn dort finden sie Trost, Stärke und Segen. Selbst in Mühsal und unterwegs behält der Gläubige Vertrauen auf Gottes Hilfe und Segen. Gott wird als Quelle der Stärke, des Schutzes und des Segens beschrieben.
1 Die Freude am Heiligtum
[Für den Chormeister. Nach dem Kelterlied. Ein Psalm der Korachiter.]
2 Wie liebenswert ist deine Wohnung, Herr der Heerscharen! /
3 Meine Seele verzehrt sich in Sehnsucht /
nach dem Tempel des Herrn. Mein Herz und mein Leib jauchzen ihm zu, /
ihm, dem lebendigen Gott.
4 Auch der Sperling findet ein Haus /
und die Schwalbe ein Nest für ihre Jungen - /
deine Altäre, Herr der Heerscharen, mein Gott und mein König.
5 Wohl denen, die wohnen in deinem Haus, /
die dich allezeit loben. [Sela]
6 Wohl den Menschen, die Kraft finden in dir, /
wenn sie sich zur Wallfahrt rüsten.
7 Ziehen sie durch das trostlose Tal, /
wird es für sie zum Quellgrund /
und Frühregen hüllt es in Segen.
8 Sie schreiten dahin mit wachsender Kraft; /
dann schauen sie Gott auf dem Zion.
9 Herr der Heerscharen, höre mein Beten, /
vernimm es, Gott Jakobs! [Sela]
10 Gott, sieh her auf unsern Schild, /
schau auf das Antlitz deines Gesalbten!
11 Denn ein einziger Tag in den Vorhöfen deines Heiligtums /
ist besser als tausend andere. Lieber an der Schwelle stehen im Haus meines Gottes /
als wohnen in den Zelten der Frevler.
12 Denn Gott der Herr ist Sonne und Schild. /
Er schenkt Gnade und Herrlichkeit; der Herr versagt denen, die rechtschaffen sind, keine Gabe. /
13 Herr der Heerscharen, wohl dem, der dir vertraut!
Es gibt Menschen,
die haben noch nie gebetet und wollen es lernen.
Es gibt auch Gläubige,
die vergessen haben,
wie das funktioniert, und die sich erinnern wollen.
Die Psalmen des Alten Testaments
können eine Schule des Betens sein.
Die Psalmen singen von der Liebe Gottes,
denn jeder Tag ist ein Zeichen von Gottes Gnade.

