Jede Freude ist ein Wahrnehmen vom Sinn der Welt.
(Hans Margolius)
Menschen sind wie Kirchenfenster.
Wenn die Sonne scheint, strahlen sie in allen Farben,
aber wenn es dunkel wird, offenbart sich ihre wahre Schönheit
durch das innere Licht.
(Elisabeth Kübler-Ross)
Die Seele ist das Licht des Körpers,
und die Weisheit ist das Licht der Seele.
(aus Israel)
Hoffnung ist nicht die Überzeugung,
dass etwas gut ausgeht,
sondern die Gewissheit,
dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.
(Václav Havel)
Menschsein heißt: seinen Stein beizutragen
im Bewusstsein, mitzuwirken am Bau der Welt.
(Antonie de Saint-Exupéry)
Zwölf Uhr mittags
Dem Pfarrer einer Stadt im Ruhrgebiet fiel ein alter, bescheiden wirkender Mann auf, der jeden Mittag die Kirche betrat und sie kurz darauf wieder verließ. So wollte er eines Tages von dem Alten wissen, was er denn in der Kirche tue. Der antwortete: “Ich gehe hinein, um zu beten”. Als der Pfarrer verwundert meinte, er verweile nie lange genug in der Kirche, um wirklich beten zu können, meinte der Besucher: ” Ich kann kein langes Gebet sprechen, aber ich komme jeden Tag um zwölf und sage: Jesus, hier ist Johannes. Dann warte ich eine Minute, und er hört mich.” Einige Zeit später musste Johannes ins Krankenhaus. Ärzte und Schwestern stellten bald fest, dass er auf die anderen Patienten einen heilsamen Einfluss hatte. Die Trostbedürftigen fühlten sich getröstet, und die Traurigen konnten auch mal lachen. “Johannes” bemerkte die Stationsschwester irgendwann zu ihm, “die Männer sagen, du hast diese Veränderung bewirkt. Trotz deiner schweren Erkrankung bist du immer gelassen, fast heiter” “Schwester”, meinte Johannes, “dafür kann ich nichts. Das kommt durch meinen Besucher.” Doch niemand hatte bei ihm je Besuch gesehen. Er hatte keine Verwandten und auch keine engeren Freunde. “Dein Besucher”, fragte die Schwester, “wann kommt der denn?” “Jeden Mittag um zwölf. Er tritt ein, steht am Fußende meines Bettes uns sagt: Johannes, hier ist Jesus”.
Nicht von Unsterblichkeit ist Ostern die Rede,
sondern von Auferstehung. Auferstehung vom Tode.
(Dietrich Bonhoeffer)
Die Freude ist nicht in Dingen, sie ist in uns.
(Benjamin Franklin)
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
3 x „SCHMUNZELIGES“
1. „Nehmen sie es mir nicht übel, aber Ihre Ohren sind wirklich ungewöhnlich groß geraten.“ – „Ja, das stimmt. Und aus meinen Ohren und Ihrem Verstand ließe sich ein erstklssiger Esel machen!“
2in Pfarrhaus wurde von einer Überschwemmung heimgesucht. Als das Wasser in den Keller lief, wo der Pfarrer einen Teil seiner Büche rund Schriften aufbewahrte, ließ er den Hausmeister nach dem Rechten sehen. Als dieser seine Inspektion beendet hatte,, wollte der Pfarrer wissen: „Sind meine Predigten nicht nass geworden?“ – „Nein, nein, Herr Pfarrer, die sind so trocken wie immer!“
3. „Ihr Sohn ist nach Amerika ausgewandert?“, erkundigt sich der alte Lehrer. – „Das wollte er eigentlich, aber die erste Postkarte kam aus Afrika.“ – „Ja, ja“, meint der Lehrer, „in Geographie war er ja immer schwach!“
Es segne und begleite uns der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen