Warum der Krieg unterblieb
Als der Krieg zwischen den beiden benachbarten Völkern unvermeidlich schien, schickten die Feldherren beider Seiten Späher aus, um zu erkunden, wo man am leichtesten in das Nachbarland einfallen könnte. Die Kundschafter kehrten zurück und berichteten auf beiden Seiten dasselbe: Es gäbe nur eine Stelle an der Grenze, die sich dafür eigne. "Dort aber", sagten sie, "wohnt ein braver Bauer in einem kleinen Haus mit seiner anmutigen Frau. Sie haben einander lieb, und es heißt, sie seien die glücklichsten Menschen auf der Welt. Sie haben ein Kind. Wenn wir nun über ihr Grundstück marschieren, dann zerstören wir das Glück. Also kann es keinen Krieg geben." Das sahen die Feldherren ein, und der Krieg unterblieb, wie jeder Mensch begreifen wird.
„Schmunzeliges“
Die Lehrerin fragt: „Wie teilt man die verschiedenen Arten von Schlangen ein?“ Marie antwortet: „Da sind erst mal solche, die gut sehen, das sind die Seeschlangen. Dann solche, die weniger gut sehen können, das sind die Brillenschlangen. Und die Schlangen, die überhaupt nicht sehen, nennen wir Blindschleichen.“
auch mit dem Herzen
Wir sollten nicht nur mit den Ohren hören,
sondern auch mit dem Herzen.
Im Hören auf die Person des anderen –
auf das, was durch ihn hindurchtönt –
horche ich letztlich auf das,
was Gott mir durch ihn sagen möchte.
(Anselm Grün)
Was die Erde für den Baum ist, ist die Stille für die Seele.
(Magnus Malm)
Einen Engel wünsche ich uns,
dass wir von ihm sehen lernen
und die hohe schwere Kunst:
leise hören in dem Lärm.
(Ursula Koch)
Wem Gott einen Traum schenkt,
dem schenkt er auch die Kraft, diesen zu verwirklichen.
Wer einmal geliebt hat
Wer einmal geliebt hat, der ist gezeichnet verletzt sein Leben lang.
Wer einmal geliebt hat, wird immer sehnsüchtig bleiben und suchen sein Leben lang.
Wer einmal geliebt hat, weiß wovon er spricht und wovon er schweigt.
Wer einmal geliebt hat, der ist zu allem bereit und hat das Abenteuer gelernt.
Wer einmal geliebt hat, der ist behutsam geworden und verletzlich.
Wer einmal geliebt hat, der gibt alles hin weil er alles bekommt.
Wer einmal geliebt hat, ist sehnsüchtig nach dem Leben.
(Andrea Schwarz)
Nichts ist leicht, was sich wirklich lohnt.
(Indira Gandhi)
Ich wünsche dir einen Weg, den du gerne gehst,
einen Weg, dessen Steine du nicht spürst
und den du leichten Fußes beschreiten kannst.
Ich wünsche dir einen Weg, der nicht endlos ist,
einen Weg, auf dem du ein Ziel vor Augen hast,
ein Ziel, das dich erfüllt.
So weit die kleine Kerze Schimmer wirft,
so scheint die gute Tat in arger Welt.
(William Shakespeare)
Es ist so leicht andere und so schwer, sich selbst zu belehren.
(Oscar Wilde)
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
3 x „SCHMUNZELIGES“
1. Der kleine Ostfriese Heini weigert sich in den Zug zu steigen. „Hier gibt es nur die erste und die zweite Klasse. Ich bin aber schon in der dritten!“
2. „Haben Sie die Bibel nicht gelesen? Da steht doch, dass der Herr am siebten Tag ruhte!“, fragt der Pfarrer den Bauern, der am Sonntag mit der Heuernte beschäftigt ist. – „Doch, doch“, meint der Bauer mit einem besorgten Blick auf die aufziehenden Wolken, „das weiß ich wohl. Aber er war mit seiner Arbeit fertig und ich nicht!“
3. „Ich habe einen Sohn, der ist erst sechs Monate alt und läuft schon!“ - „Na und? Mein Sohn ist erst achtzehn Jahre alt und er sitzt schon.“
Es segne und begleite uns der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen
in Frieden mit
„Herr, gib uns deinen Frieden!“
Lebe in Frieden mit Gott,
wie immer du ihn jetzt für dich begreifst;
und was auch immer deine Mühe und Träume sind,
in der verwirrenden Unruhe des Lebens.
Halte Frieden mit deiner eigenen Seele.
(Irischer Segenswunsch)
Wie es auch sei, das Leben, es ist gut.
(Johann Wolfgang von Goethe)
Gott schenke dir viel Glück, Mut, Zufriedenheit
für deine ganze Lebenszeit.
Dass die Sonne immer lacht für dich,
dass und noch viel mehr wünsche ich.
Dein Schöpfer hat dir den besten Schatz gegeben,
einen lebendigen Schatz, deinen Verstand.
(Hildegard von Bingen)
Der Herr segne dich.
Er erfülle dein Herz mit Ruhe und Wärme,
deinen Verstand mit Weisheit,
deine Augen mit Klarheit und Lachen,
deine Ohren mit wohltuender Musik,
deinen Mund mit Fröhlichkeit,
deine Nase mit Wohlgeruch,
deine Hände mit Zärtlichkeit,
deine Arme mit Kraft,
deine Beine mit Schwung,
deine Füße mit Tanz,
deinen Leib mit Wohlbefinden.
So lasse der Herr allezeit seinen Segen auf dich ruhen.
Er möge dich begleiten und beschützen,
dir Freude schenken dein Leben lang,
dir Mut zusprechen in schweren Zeiten.
So segne dich der allgütige und treue Gott,
der Vater, der Sohn und der Heilige Geist.
(altirischer Segensspruch)
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

