Morgengebet
Guter Gott,
an diesem neuen Morgen danken wir Dir für das Geschenk dieses Tages.
Gib uns Mut, aufzustehen und anzupacken, was heute vor uns liegt.
Schenke uns Kraft, dort zu handeln, wo unsere Hände gebraucht werden,
und Weisheit, zu erkennen, was wirklich in unseren Kräften steht.
Lass uns unser Bestes geben, mit offenem Herzen, mit Vertrauen und Zuversicht.
Wenn wir alles tun, was in unseren Kräften steht,
dann dürfen wir darauf vertrauen, dass Du das Übrige tust.
Wo unsere Kraft nicht ausreicht, sei Du unsere Stärke.
Wo wir nicht weiterwissen, sei Du unser Weg.
Wo Sorgen uns belasten, schenke uns Frieden.
Begleite uns durch diesen Tag, segne unser Tun und unsere Begegnungen
und lass uns spüren, dass wir nicht allein sind.
Herr, wir tun, was wir können – und den Rest legen wir vertrauensvoll in Deine Hände.
Amen.
Herr, auf dich vertraue ich,
in deine Hände lege ich mein Leben.
Herr wir bitten komm und segne uns lege auf uns deinen Frieden.
Segnend halte Hände über uns. Rühr uns an mit deiner Kraft.
Alles Gute, Aloys
Tagesevangelium
Tagesevangelium vom 07. September 2026
Evangelium Lukas 6, 6–11
An einem Sabbat ging Jesus in die Synagoge und lehrte.
Dort war ein Mann, dessen rechte Hand verdorrt war.
Die Schriftgelehrten und die Pharisäer aber gaben Acht,
ob er am Sabbat heilen werde; sie suchten nämlich einen Grund zur Anklage gegen ihn.
Er aber kannte ihre Gedanken und sagte zu dem Mann mit der verdorrten Hand:
Steh auf und stell dich in die Mitte! Der Mann stand auf und stellte sich hin.
Dann sagte Jesus zu ihnen: Ich frage euch: Ist es am Sabbat erlaubt,
Gutes zu tun oder Böses, ein Leben zu retten oder zugrunde zu richten?
Und er sah sie alle der Reihe nach an und sagte dann zu dem Mann: Streck deine Hand aus!
Er tat es und seine Hand wurde wiederhergestellt.
Sie aber in ihrem Unverstand berieten sich untereinander,
was sie gegen Jesus unternehmen könnten.
…. Besinnliches zum heutigen Evangelium
Eine seltsame Frage: „Was ist am Sabbat erlaubt, Gutes zu tun oder Böses?“ Noch seltsamer: Die offiziellen Vertreter der Religion (die Schriftgelehrten und Pharisäer, V. 7) wissen auf diese Frage keine Antwort. Jesus gibt die Antwort durch seine Tat, er heilt den Mann mit dem gelähmten Arm. Wir haben keinen Anlass, die Schriftgelehrten und Pharisäer zu verurteilen, weil sie menschliche Satzung über göttliches Recht stellten; wir tun oft genug dasselbe, nur geben wir es nicht zu. Jesus unterscheidet göttliche Gebote und menschliche Vorschriften. „Gutes zu tun oder Böses“ (V. 9): darin ist das ganze Gesetz enthalten. Die jüdischen Behörden spüren, dass dieser Mann ihnen gefährlich wird; nach Mt 12, 14 fassten sie den Beschluss Jesus umzubringen; Lukas dagegen sagt nur: Sie „berieten, was sie gegen Jesus unternehmen könnten“ (V. 11). Jesus wird eines gewaltsamen Todes sterben, aber nicht weil die Pharisäer es beschließen, sondern weil es so im Plan Gottes steht.
Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.
(Roger Schulz)
mit dem Herzen wahrnehmen
Die schönsten Dinge im Leben sind nicht die, die man besitzt,
sondern die, die man mit dem Herzen wahrnimmt.
Maria, Mutter Gottes, lehre uns, wie du zu vertrauen,
auch wenn wir den Weg noch nicht kennen.
Begleite uns durch diese neue Woche,
schenke uns Mut für das Kommende,
Ruhe in den Sorgen und ein offenes Herz für Gottes Nähe.
Maria, Mutter des Vertrauens, bitte für uns. Amen.
„Schmunzeliges“
Der Patient verärgert: „Sie wollen doch wohl nicht behaupten, Herr Doktor, dass ich ein Säufer bin!“ – „Das habe ich nicht gesagt, aber wenn ich eine Flasche Whisky wäre, möchte ich nicht mit ihnen allein im Zimmer sein!
Magnificat – Marias Loblied
Meine Seele preist die Größe des Herrn,
und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter.
Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut.
Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter.
Denn der Mächtige hat Großes an mir getan, und sein Name ist heilig.
Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht über alle, die ihn fürchten.
Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten:
Er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind.
Er stürzt die Mächtigen vom Thron und erhöht die Niedrigen.
Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben
und lässt die Reichen leer ausgehen.
Er nimmt sich seines Knechtes Israel an und denkt an sein Erbarmen,
das er unsern Vätern verheißen hat,
Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.
(Lukas 1,46-55)

