Tagesevangelium

Tagesevangelium vom 09. Februar 2026

Evangelium Markus 6, 53–56
In jener Zeit fuhren Jesus und seine Jünger auf das Ufer zu,
kamen nach Genésaret und legten dort an.
Als sie aus dem Boot stiegen, erkannte man ihn sogleich.
Die Menschen eilten durch die ganze Gegend
und brachten die Kranken auf Liegen zu ihm,
sobald sie hörten, wo er war.
Und immer, wenn er in ein Dorf oder eine Stadt oder zu einem Gehöft kam,
trug man die Kranken auf die Straße hinaus und bat ihn,
er möge sie wenigstens den Saum seines Gewandes berühren lassen.
Und alle, die ihn berührten, wurden geheilt.

…. Besinnliches zum heutigen Evangelium
Die Brotvermehrung (6, 35–44) hat zwar die Leute satt gemacht, wurde aber weder von der Masse des Volkes noch von den Jüngern verstanden (6, 52). Auch in der zusammenfassenden Schilderung des heutigen Evangeliums ist von vielen Wundern, nicht aber vom Glauben der Geheilten die Rede. Die Menge rechnet mit der heilenden Kraft Jesu und begnügt sich damit, ohne nach dem Geheimnis seiner Person zu fragen. Jesus lässt sich das gefallen. Er fragt nicht nach dem Glauben, er hilft, ohne Bedingungen zu stellen. Auch das sollen die Jünger von ihm lernen.

Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.

(Roger Schulz)


wenn du Liebe verschenkst

Trier ist sehr schön!

Wenn du Liebe verschenkst,
dann brauchst du vor nichts zurückschrecken.

(Issak von Stella)

Es ist gut zu geben auf eine Bitte hin,
doch besser ist es, ungebeten zu geben,
aus Verständnis für des Anderen Not.

(Khalil Gibran)

Mensch
Du bist geschaffen nach dem Bild Gottes,
der Liebe ist.
Mit Händen, um zu geben,
mit einem Herzen,
um zu lieben,
und mit zwei Armen-
die sind gerade so lang,
um einen anderen zu umarmen.
(Phil Bosmans)

„Schmunzeliges“
„Axel, warum nennt man unsere Sprache Muttersprache?“ – „Weil Papi nie zu Wort kommt!“

Leben – Licht
Das Leben annehmen wie ein Geschenk.
Mit Trauernden trauern, mit Freunden fröhlich sein.
Märchen und Lieder entdecken, sich die leisen Töne bewahren,
Kämpfen für die gerechte Sache, wach bleiben für die Liebe.
Sich anderen zuwenden, ohne aufzurechnen.
Nie aufhören zu hoffen, dass das Licht über die Dunkelheit siegt!

Gott ist nahe,
wo die Menschen
einander Liebe zeigen.
(Johann Heinrich Pestalozzi)

„Schmunzeliges“
Der Vater liest am Bett Märchen vor, damit der Sohn einschläft. Eine halbe Stunde später öffnet die Mutter leise die Tür und fragt: "Ist er endlich eingeschlafen?" Antwortet der Sohn: "Ja, endlich."