Der Psalm 17 – für Kinder erklärt

Der Psalm 17 – für Kinder erklärt
Der Psalm 17 ist ein Gebet von David. Er spricht mit Gott. Er sagt: „Gott, ich habe nichts Böses getan. Bitte hör mir zu und hilf mir.“ Er bittet Gott, ihn vor Menschen zu beschützen, die ihm schaden wollen. David vertraut darauf, dass Gott auf ihn aufpasst – so wie ein Vater oder eine Mutter auf ihr Kind achtet. Am Ende freut er sich, weil er weiß: Gott ist bei ihm und lässt ihn nicht allein. Wenn ich Angst habe oder Hilfe brauche, kann ich mit Gott reden. Er hört mir zu und passt auf mich auf.

Psalm 17
Das Gebet eines Verfolgten
Höre, Herr, die gerechte Sache, /
achte auf mein Flehen, /
vernimm mein Gebet von Lippen ohne Falsch!
2 Von deinem Angesicht ergehe mein Urteil; /
denn deine Augen sehen, was recht ist.
3 Prüfst du mein Herz, /
suchst du mich heim in der Nacht und erprobst mich, /
dann findest du an mir kein Unrecht. Mein Mund verging sich nicht, /
4 trotz allem, was die Menschen auch treiben; /
ich halte mich an das Wort deiner Lippen.
5 Auf dem Weg deiner Gebote gehn meine Schritte, /
meine Füße wanken nicht auf deinen Pfaden.
6 Ich rufe dich an, denn du, Gott, erhörst mich. /
Wende dein Ohr mir zu, vernimm meine Rede!
7 Wunderbar erweise deine Huld! /
Du rettest alle, die sich an deiner Rechten vor den Feinden bergen.
8 Behüte mich wie den Augapfel, den Stern des Auges, /
birg mich im Schatten deiner Flügel
9 vor den Frevlern, die mich hart bedrängen, /
vor den Feinden, die mich wütend umringen.
10 Sie haben ihr hartes Herz verschlossen, /
sie führen stolze Worte im Mund,
11 sie lauern mir auf, jetzt kreisen sie mich ein; /
sie trachten danach, mich zu Boden zu strecken,
12 so wie der Löwe voll Gier ist zu zerreißen, /
wie der junge Löwe, der im Hinterhalt lauert.
13 Erheb dich, Herr, tritt dem Frevler entgegen! /
Wirf ihn zu Boden, mit deinem Schwert entreiß mich ihm!
14 Rette mich, Herr, mit deiner Hand vor diesen Leuten, /
vor denen, die im Leben schon alles haben. Du füllst ihren Leib mit Gütern, /
auch ihre Söhne werden noch satt /
und hinterlassen den Enkeln, was übrig bleibt.
15 Ich aber will in Gerechtigkeit dein Angesicht schauen, /
mich satt sehen an deiner Gestalt, wenn ich erwache.

Die Psalmen singen von der Liebe Gottes,
denn jeder Tag ist ein Zeichen von Gottes Gnade.

den stärksten Mann

Trier ist sehr schön!

Rätsel:
Wer oder was überwältigt auch den stärksten Mann?


„Schmunzeliges“
Mitternacht in einer kleinen Bar. Der Wirt steht mit ein paar Gästen an der Theke. Da geht die Tür auf, ein Mann kommt rein und bestellt eine Flasche Champagner. Als er diese bekommen hat, lässt er den Korken knallen und ruft laut: "Prosit Neujahr!" "Was soll denn der Quatsch?", weist ihn der Wirt zurecht. "Wir haben OSTERN!" "Ostern?", stammelt der Mann perplex. "Oh je, das gibt Ärger. So lange war ich noch nie Feiern ..."


Gelassen in der Nähe zum Tod
Die Nähe zum Tod macht gelassener,
wenn man die „ars moriendi“ gepflegt hat,
also die Kunst des Sterbens.
Sie kommt aus dem Mittelalter,
als bei den vielen Epidemien die Leute
den Tod ständig vor Augen hatten.
Dabei gibt es 3 Grundsätze:
Lebe (moralisch) gut,
bete immerwährend und
tue Gutes, soviel du kannst.
Natürlich muss man mit der Kunst des Sterbens anfangen,
solange man noch gesund ist.
(Kamilius Halbleib)

„Schmunzeliges“
Fritz leidet unter Erschöpfungszuständen und fragt seinen Arzt: „Soll ich ein paar Tage im Bett bleiben?“ Darauf der Arzt: „Nicht ein paar Tage, sondern ein paar Nächte!“

Mein Herr und mein Gott,
nimm alles von mir, was mich hindert zu dir!
Nimm mir die Angst, zu kurz zu kommen.
Nimm mir die Blindheit, mit der ich dein Wirken in der Welt übersehe.
Nimm mir die Feigheit, mit der ich meinen Glauben verstecke.
Nimm mir die Schuld, die mich belastet.
Nimm mir die Abhängigkeiten, die mich hindern, zu mir selbst zu kommen.
Nimm mir die Geschwätzigkeit, mit der ich jeden tiefen Gedanken zerrede.
Nimm mir die Traurigkeit, die mich oft mutlos und kraftlos macht.
Mein Herr und mein Gott,
gib alles mir, was mich fördert zu dir!
Gib mir Mut, damit ich meinen Glauben bekenne.
Gib mir Tapferkeit, damit ich mich für den Frieden einsetze.
Gib mir Geduld, damit ich anderen Menschen zuhöre.
Gib mir Weitherzigkeit, damit ich mich versöhne.
Gib mir Selbstlosigkeit, damit ich mich nicht so wichtig nehme.
Gib mir Einsicht, damit ich deine Wege erkenne.
Gib mir Tatkraft, damit ich nicht nur schöne Worte mache.

Antwort: der Schlaf

Leben Fried Wonnen

1. Macht weit die Pforten in der Welt!
Ein König ist´s, der Einzug hält,
umglänzt von Gnad und Wahrheit.
Wer von der Sünde sich gewandt,
wer auf vom Todesschlafe stand,
der siehet seine Klarheit.
Seht ihn weithin herrlich schreiten,
Licht verbreiten. Nacht zerstreuet er,
Leben, Fried und Wonnen beut er.

2. Es jauchzt um ihn die frohe Schar,
die lang in schweren Fesseln war:
er hat sie frei gegeben.
Blind waren sie und sehen nun,
lahm waren sie und gehen nun,
tot waren sie und leben.
Köstlich, tröstlich allen Kranken,
ohne Wanken, ohne Schranken
walten seine Heilsgedanken.

3. Noch liegt vor ihm so tief und schwer
der Sünden ungeheures Heer,
das tausend Völker drücket.
Um Hilfe schreit es auf zu Gott;
doch lebet er und hat die Not
der Sünder angeblicket, betet, rettet,
heilt und segnet und begegnet seinen
Armen als ein Heiland voll Erbarmen.

4. Längst ist in seinem ewgen Rat
für sie zu seinem Reich der Pfad
gezeichnet und gebahnet.
Ohnmächtig droht der Feinde Hohn,
schnell steht in Herrlichkeit sein Thron,
wo niemand es geahnet. Selig, selig,
wer da trauet, bis er schauet;
wer sich mühet, bis sein Gott vorüberziehet.

5. Die ihr von Christi Haufe seid,
kommt, schließet nun mit Freudigkeit
den Bund in seinem Namen.
Laßt uns auf seine Hände schaun,
an seinem Reiche mutig baun:
sein Wort ist Ja und Amen.
Flehet, gehet, Himmelserben anzuwerben;
harret, ringet! Jesus ist es,
der euch dringet.

6. O du, den unsre Sünde schlug,
wann wird doch deines Lobs genug
auf dieser Welt erschallen?
Wann wird der Völker volle Zahl
im ungetrübten Sonnenstrahl
zu deinem Tempel wallen,
wo dich freudig alle kennen,
Heiland nennen, dir geboren,
dir auf ewig zugeschworen?

7. Wir harren dein, du wirst es tun,
dein Herz voll Liebe kann nicht ruhn,
bis alles ist vollendet.
Die Wüste wird zum Paradies,
und bittre Quellen werden süß,
wenn du dein Wort gesendet.
Zu dem Sturme sprichst du:
Schweige! Meer, versiege!
Flammen, zündet!
Tempel Gottes, sei gegründet!