Der Psalm 68 – für Kinder erklärt
Der Psalm 68 ist ein Lied über Gott. Er erzählt uns, wie wunderbar und stark Gott ist. Gott hilft den Menschen, die allein, traurig oder in Not sind. Er beschützt sie und sorgt für sie wie ein guter Vater. Gott ist wie ein starker Held, der uns begleitet. Auch wenn wir Angst haben oder Schwierigkeiten erleben, dürfen wir darauf vertrauen, dass er uns nicht vergisst. Es bedeutet für uns: Gott ist stärker als alles, was uns Angst macht. Gott kümmert sich besonders um Menschen, die Hilfe brauchen. Wir dürfen Gott vertrauen und ihm Danke sagen.
Der Psalm 68
1 Ein Lied auf Gottes Sieg und Herrschaft
[Für den Chormeister. Ein Psalm Davids. Ein Lied.]
2 Gott steht auf, seine Feinde zerstieben; /
die ihn hassen, fliehen vor seinem Angesicht.
3 Sie verfliegen, wie Rauch verfliegt; /
wie Wachs am Feuer zerfließt, /
so vergehen die Frevler vor Gottes Angesicht.
4 Die Gerechten aber freuen sich und jubeln vor Gott; /
sie jauchzen in heller Freude.
5 Singt für Gott, spielt seinem Namen; /
jubelt ihm zu, ihm, der auf den Wolken einherfährt! Preist seinen Namen! /
Freut euch vor seinem Angesicht!
6 Ein Vater der Waisen, ein Anwalt der Witwen /
ist Gott in seiner heiligen Wohnung.
7 Gott bringt die Verlassenen heim, /
führt die Gefangenen hinaus in das Glück; /
doch die Empörer müssen wohnen im dürren Land.
8 Gott, als du deinem Volk voranzogst, /
als du die Wüste durchschrittest, [Sela] /
9 da bebte die Erde, da ergossen sich die Himmel vor Gott, /
vor Gott, dem Herrn vom Sinai, vor Israels Gott.
10 Gott, du ließest Regen strömen in Fülle /
und erquicktest dein verschmachtendes Erbland.
11 Deine Geschöpfe finden dort Wohnung; /
Gott, in deiner Güte versorgst du den Armen.
12 Der Herr entsendet sein Wort; /
groß ist der Siegesbotinnen Schar.
13 Die Könige der Heere fliehen, sie fliehen. /
Im Haus verteilt man die Beute.
14 Was bleibt ihr zurück in den Hürden? /
Du Taube mit silbernen Schwingen, mit goldenem Flügel!
15 Als der Allmächtige die Könige vertrieb, /
fiel Schnee auf dem Zalmon.
16 Ein Gottesberg ist der Baschanberg, /
ein Gebirge, an Gipfeln reich, ist der Baschan.
17 Warum blickt ihr voll Neid, ihr hohen Gipfel, /
auf den Berg, den Gott sich zum Wohnsitz erwählt hat? /
Dort wird der Herr wohnen in Ewigkeit.
18 Die Wagen Gottes sind zahllos, tausendmal tausend. /
Vom Sinai zieht der Herr zu seinem Heiligtum.
19 Du zogst hinauf zur Höhe, /
führtest Gefangene mit; du nahmst Gaben entgegen von den Menschen. /
Auch Empörer müssen wohnen bei Gott, dem Herrn.
20 Gepriesen sei der Herr, Tag für Tag! /
Gott trägt uns, er ist unsre Hilfe. [Sela]
21 Gott ist ein Gott, der uns Rettung bringt, /
Gott, der Herr, führt uns heraus aus dem Tod.
22 Denn Gott zerschmettert das Haupt seiner Feinde, /
den Kopf des Frevlers, der in Sünde dahinlebt.
23 Der Herr hat gesprochen: «Ich bringe (sie) vom Baschan zurück, /
ich bringe (sie) zurück aus den Tiefen des Meeres.
24 Dein Fuß wird baden im Blut, /
die Zunge deiner Hunde ihren Anteil bekommen an den Feinden.»
25 Gott, sie sahen deinen Einzug, /
den Einzug meines Gottes und Königs ins Heiligtum:
26 voraus die Sänger, die Saitenspieler danach, /
dazwischen Mädchen mit kleinen Pauken.
27 Versammelt euch und preist unsern Gott, /
den Herrn in der Gemeinde Israels:
28 voran der kleine Stamm Benjamin, /
im Zug die Fürsten von Juda, /
die Fürsten von Sebulon, die Fürsten von Naftali.
29 Biete auf, o Gott, deine Macht, /
die Gottesmacht, die du an uns erwiesen hast /
30a von deinem Tempel aus, hoch über Jerusalem.
31 Wehr ab das Untier im Schilf, die Rotte der Starken, /
wehr ab die Herrscher der Völker! Sie sind gierig nach Silber, tritt sie nieder; /
zerstreue die Völker, die Lust haben am Krieg.
30b Könige kommen mit Gaben, /
32 aus Ägypten bringt man Geräte von Erz, /
Kusch erhebt zu Gott seine Hände.
33 Ihr Königreiche der Erde, singt für Gott, /
singt und spielt für den Herrn, [Sela]
34 der dahinfährt über den Himmel, den uralten Himmel, /
der seine Stimme erhebt, seine machtvolle Stimme.
35 Preist Gottes Macht! /
Über Israel ragt seine Hoheit empor, /
seine Macht ragt bis zu den Wolken.
36 Gott in seinem Heiligtum ist voll Majestät, Israels Gott; /
seinem Volk verleiht er Stärke und Kraft. Gepriesen sei Gott.
Die Psalmen singen von der Liebe Gottes,
denn jeder Tag ist ein Zeichen von Gottes Gnade.
dass es da ist
Wir müssen das Licht nicht sehen, um zu wissen, dass es da ist.
(Martin Luther King Jr.)
Vielleicht besteht eines der schönsten Geheimnisse des Lebens darin,
am Abend nicht nur zu fragen, was uns heute gefehlt hat,
sondern auch, wofür wir dankbar sein dürfen.
Denn manchmal erkennen wir erst beim Zurückblicken,
wie reich uns ein einziger Tag beschenkt hat.
Die reinste Freude, die man an einer geliebten Person finden kann,
ist die, zu sehen, dass sie andere erfreut.
(Johann Wolfgang von Goethe)
... aus der Vergangenheit:
Joachim Gauck – der 11. Bundespräsident
Joachim Gauck wurde am 24. Januar 1940 in Rostock geboren und wuchs in der DDR auf, wo die politische Freiheit stark eingeschränkt war. Er studierte Theologie und arbeitete später als Pfarrer. In dieser Zeit entwickelte er ein besonderes Interesse an Freiheit, Menschenrechten und Demokratie. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands setzte sich Gauck intensiv mit der Vergangenheit der Staatssicherheit auseinander. Er leitete die Stasi-Unterlagenbehörde, die die Akten der ehemaligen DDR-Staatssicherheit verwaltete und zugänglich machte. Dadurch wurde er bundesweit bekannt. Im Jahr 2012 wurde Gauck zum Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland gewählt. Dieses Amt übte er bis 2017 aus. Während seiner Amtszeit setzte er sich besonders für demokratische Werte, Rechtsstaatlichkeit und die Freiheit jedes Einzelnen ein. Dabei waren ihm ein respektvoller Umgang und die Verantwortung jedes Bürgers für die Gesellschaft wichtig. Auch nach seiner Präsidentschaft blieb Gauck öffentlich aktiv und äußerte sich zu Fragen der Demokratie, Freiheit und gesellschaftlichen Verantwortung. Er gilt als Persönlichkeit, die sich für die Aufarbeitung der deutschen Vergangenheit und die Stärkung demokratischer Werte engagiert.
„Schmunzeliges“
Geht ein Mann in einen Blumenladen und fragt: "Sind die Blumen künstlich oder natürlich?" Antwortet der Verkäufer: "Natürlich künstlich!"
Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen.
(Hermann Hesse)
helfende Hände zu finden
Der beste Platz, helfende Hände zu finden,
ist am Ende deiner Arme.
(Konfuzius)
Herr, jeden Tag spüre ich deine Liebe
Du sorgst für mich, du lässt mich nicht allein
Lass mich heute deine Liebe weiterschenken
an alle Menschen denen ich begegne.
Bei Rosen sind immer Dornen,
bei Dornen sind auch immer Rosen.
(Don Bosco)
Gott
Sei du mir Fels
Sei du mir fester Boden
Sei du mir Weg und Stock
Sei du mein Du
Jetzt und alle Tage
meines Lebens.
(Anton Rozetter)
So muss man leben!
Die kleinen Freuden aufpicken, bis das große Glück kommt.
Und wenn es nicht kommt, dann hat man wenigstens die "kleinen Glücke" gehabt.
(Theodor Fontane)
Nichts ist für immer auf dieser Welt,
nicht einmal unsere Probleme.
(Charlie Chaplin)
Gebet, um anderen vergeben zu können
Herr Jesus, ich weiß, dass ich jedem vergeben muss,
auch denen, die mir wehgetan haben und wehtun.
Hilf mir bitte, dass ich das hinbekomme
und zwar nicht nur mit dem Verstand,
sondern auch mit dem Herzen.
Ich möchte deine befreiende Kraft in meinem Leben erfahren.
Ich beschäftige mich nicht mehr
mit den Verletzungen,
die ich erlitten habe, und lege dir diese Situationen und Personen in deine Hände.
Ich vergebe dieser Person/diesen Personen
und empfange von dir Heilung meiner Verletzungen.
Amen.
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
3 x „SCHMUNZELIGES“
1. Lehrerin: „Dominik, du kommst schon wieder zu spät zum Unterricht!“ – „Ja, aber Sie sagen immer: Zum Lernen ist es nie zu spät!“
2. "Ist das ihr Pferd?" "Manchmal!" "Was heißt manchmal?" "Ganz einfach, wenn das Pferd frisch geputzt ist, gehört es meiner Frau. Wenn ein Ausritt ansteht, gehört es meiner Tochter und wenn es geputzt werden muss und der Stall ausgemistet werden soll, dann gehört es mir!"
3. Ein Fünfzehnjähriger fährt mit dem Auto etwas unsicher durch die Gegend, bis ihn ein nachfolgender Polizist anhält und ihn fragt: „Kann ich mal ihren Führerschein sehen?“ – „Wieso, ich dachte, den kriegt man erst mit achtzehn?“
Es segne und begleite uns der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen

