Kinderbibel mit einer Schleuder

David und Goliath

Drei von Davids Brüdern waren in Sauls Armee. Eines Tages, als er ihnen Essen brachte, hörte er Goliaths Spott durch das Tal hallen. „Wo ist der, der die Armee des lebendigen Gottes herausfordert?“ fragte David. Lasst mich mit ihm kämpfen.“ Die Soldaten sahen den Jungen an und lachten. Aber als Saul davon hörte, ließ er David zu sich kommen. „Ich habe mit Löwen und Bären gekämpft, um die Schafe meines Vaters zu schützen“, sagte ihm David. „Dabei hat Gott mich beschützt, und er wird mich auch jetzt beschützen.“ Schließlich willigte Saul ein. Er gab David seine eigene Rüstung und sein Schwert. Aber weil die Rüstung viel zu groß und schwer war, konnte sich David darin nicht bewegen. So nahm er sie ab und holte seine Schleuder hervor. Im Bach suchte er fünf glatte Steine und trat dem Riesen entgegen. Als Goliath ihn kommen sah, brüllte er vor Lachen. „Ist das euer Kämpfer?“, verspottete er die Israeliten. „Ich komme im Namen des Gottes Israel“, sagte David ruhig. „Ich werde dich besiegen.“ Er nahm einen Stein aus seiner Tasche, legte ihn in die Schleuder und zielte. Der Stein traf Goliath mit solcher Wucht an der Stirn, dass sein Schädel brach. Der riesige Mann fiel zu Boden. Als die Philister sahen, dass ihr Held tot war, flüchteten sie in die Berge. Die hocherfreuten Israeliten nahmen die Verfolgung auf – der Sieg und das Land der Philister gehörte ihnen!

..... und noch ein Impuls:
Wo Christus gegenwärtig ist,
da gibt es keine Sieger und Besiegte,
sondern nur Versöhnte.
(Gertrud von Le Fort)

..... und noch ein Witz:
Treffen sich Facebook, Wikipedia, Google, das Internet und der Strom. Facebook prahlt: „Ich kenne jeden!“ Wikipedia kontert: „Ich weiß alles!“ „Ich finde alles!“ trumpft Google auf. „Und ohne mich geht gar nichts!“ wähnt sich das Internet bereits als Sieger. Da meldet sich der Strom: „Ach?! Wirklich?“

..... und noch Interessantes:
Der große, schwer bewaffnete Goliath, ein erfahrener Soldat und Kämpfer, trifft auf den kleinen, mutigen David, der sich dem Riesen gänzlich ohne Schwert, Speer oder Axt entgegenstellt. Sein Mut wird belohnt. Denn am Ende besiegt David Goliath in einem recht unspektakulären Kampf. Die Philister waren gekommen, um gegen Saul Krieg zu führen, und dieser Krieger trat Tag für Tag hervor, um ihn zum Zweikampf herauszufordern. Nur David wagte es, zu antworten, und mit einer Schleuder und Kieselsteinen bewaffnet besiegte er Goliath. Als die Philister sahen, dass ihr Champion getötet wurde, verloren sie den Mut und konnten leicht in die Flucht geschlagen werden.

gute Nacht Abendgebet

Gebet am Abend!

Gott, du hast mir diesen Tag geschenkt.
Angekommen an der Schwelle des Abends,
bedenke ich den Tag und gebe ihn in deine Hand zurück.
Ich denke an die Menschen, die mir begegnet sind.
Ich schaue auf die Aufgaben, die mir aufgetragen waren.
Ich rufe in Erinnerung, was mich beschäftigt hat.
Ich frage nach dem Guten, das ich erfahren habe.
Wo habe ich deine Spuren in meinem Leben entdecken können?
Wofür will ich dir danken?
Ich frage auch nach dem, was mich am Ende dieses Tages bedrückt.
Habe ich versagt?
Habe ich Schuld auf mich geladen?
Was will ich deiner Barmherzigkeit empfehlen guter Gott?
Herr, in deine Hände legen ich diesen Tag.
Ich danke dir für alles Gute, das du heute geschenkt hast.
Wo ich aber gefehlt habe,
da schenke du mir Verzeihung und Frieden
durch Christus, unsern Herrn. Amen

Herr, auf dich vertraue ich,
in deine Hände lege ich mein Leben.


Alles Gute, Aloys

hell warm Licht Rätsel

..... ein Rätsel:
Du kannst mich in einer Hand halten, dennoch kann ich den ganzen Raum ausfüllen. Was bin ich? Die Lösung steht am Ende.


Ein gutes Wort geht über die beste Gabe.
(Benedikt von Nursia)

„SCHMUNZELIGES“

Kommt ein Hahn mit einem Straußenei auf seine Hühnerfarm: "Mädels, ich will ja nicht meckern, aber schaut mal, was die Konkurrenz macht.

Ich bin angenommen.
Angenommen
bin ich grundsätzlich und für immer.
Angenommen
in meinem Dasein und in meinem Sosein.
Angenommen
in meiner Schuld und in meinen Fehlern.
Angenommen
in meiner Ohnmacht und in meiner Angst
Angenommen
in meiner Schwäche und in meiner Krankheit.
Angenommen
in meiner Hinfälligkeit und in meinem Sterben.
Gott ich möchte froh werden
im Blick auf deine Menschwerdung,
möchte glauben an meine Zukunft
und an die Zukunft der Welt.
(Anton Rotzetter)

Doppelt lebt, wer nicht nur sieht,
sondern mit allen Sinnen wahrnimmt und genießt.

(Ursula Kohaupt)

Nur die allergescheitesten Leute
benützen ihren Scharfsinn
zur Beurteilung nicht bloß anderer,
sondern auch ihrer selbst.

(Marie von Ebner-Eschenbach)

Ein jeder Mensch arbeitet im Auftrag Gottes,
die meisten, ohne es zu wissen.

(Ernst Eckstein)

Herr, wenn ich zu dir komme, muss ich mich nicht verstecken, darf ich mich ganz mitbringen, wie ich bin, auch das Versagen, die Schuld. Ich danke dir dafür. Wenn ich gehe, weiß ich, dass Menschen auf Vergebung warten, in meiner Familie, an meinem Arbeitsplatz. Ich bitte dich, geh dann mit mir, damit dein Geist der Vergebung mich beseelt und stärker ist als mein Stolz und mein Wunsch nach Vergeltung.
(Werner Eizinger)

Gehe deinen Weg ruhig inmitten von Hast und Lärm
und wisse, welchen Frieden die Stille schenken mag.

(irischer Segenswunsch)

„SCHMUNZELIGES“
Ein Missionar wird von einem Rudel Löwen angegriffen. Ehe er in Ohnmacht fällt, spricht er ein Stoßgebet: "Lieber Gott, mache diese Bestien zu frommen Christen!" Als der Gottesmann sein Bewusstsein wieder erlangt, haben die Löwen einen Halbkreis um ihn gebildet und beten: "Komm, Herr Jesu, sei unser Gast und segne, was du uns beschert hast..."

„Selbst im Extrem war ich nie ein Atheist in dem Sinne, dass ich einen Gott geleugnet hätte. Die Unmöglichkeit, mir vorzustellen, dass dieses großartige und wundersame Universum rein zufällig entstand, erscheint mir das Hauptargument für die Existenz von Gott."
Charles Darwin (Begründer der Evolutionstheorie)

Nicht nur der lichte Tag, auch die Nacht hat wahre Wunder.
(Gertrud von Le Fort)

Antwort: eine Glühbirne