Deine innere Zufriedenheit macht die Umgebung hell.
(M. Bernhardine)
Ich wünsche dir,
dass du immer wohlbehalten dein Ziel erreichst.
Vor allem aber wünsche ich dir,
dass du den Weg dorthin genießen kannst,
dass du staunen kannst über all das Neue,
dass du dich freuen kannst,
über all die Begegnungen und Entdeckungen,
die du unterwegs machen wirst.
(Jochen Mariss)
Lasst uns dankbar sein gegenüber Leuten, die uns glücklich machen.
Sie sind die liebenswerten Gärtner, die unsere Seele zum Blühen bringen.
Guter Gott, lass mich vertrauen auf deine Stärke,
deine Zuversicht, dein Da-Sein für mich in Liebe.
Heute mache ich mir eine Freude und besuche mich selbst.
(Karl Valentin)
„Schmunzeliges“
„Warum durften Adam und Eva nicht vom Baum der Erkenntnis essen?“, fragt die Religionslehrerin. Christian antwortet: „Vielleicht waren die Äpfel gespritzt!“
Je weniger ein Mensch selber zärtlich sein kann,
je nötiger hat er's, dass man's mit ihm sei:
Aber nur Herzen erschließen Herzen.
(Rahel Varnhagen)
Tagesevangelium
Tagesevangelium vom 15. Juni 2026
Evangelium Matthäus 5, 38–42
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:
Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Auge für Auge und Zahn für Zahn.
Ich aber sage euch: Leistet dem, der euch etwas Böses antut, keinen Widerstand,
sondern wenn dich einer auf die rechte Wange schlägt, dann halt ihm auch die andere hin!
Und wenn dich einer vor Gericht bringen will, um dir das Hemd wegzunehmen,
dann lass ihm auch den Mantel! Und wenn dich einer zwingen will,
eine Meile mit ihm zu gehen, dann geh zwei mit ihm!
Wer dich bittet, dem gib, und wer von dir borgen will, den weise nicht ab!
…. Besinnliches zum heutigen Evangelium
Gleiches mit Gleichem vergelten (V. 38–39), das scheint so vernünftig und konnte in alten Zeiten durchaus als „gerecht“ gelten. Ja es war einmal ein Fortschritt gewesen, gegenüber einer endlosen und maßlosen Rache. Aber dieser kleine Fortschritt genügt nicht mehr; er führt auch nicht heraus aus dem Teufelskreis der Vergeltung und Wiedervergeltung. Zudem zeigt die Erfahrung, dass dieses vernünftige Maß nicht beachtet wird, solange grundsätzlich nur nach dem Recht (nach welchem Recht?) gefragt wird. Dem Recht des Stärkeren setzt Jesus das Recht des Schwächeren entgegen mit seinen neuen Forderungen: „Lass … Geh mit … Gib … Weise nicht ab!“ Ja, „wer gewaltlosen Widerstand leistet, will seine Gegner nicht vernichten oder demütigen, sondern er will ihre Freundschaft und ihr Verständnis gewinnen“ (Martin Luther King). Wer das begreift und tut, ist auf dem Weg der neuen, größeren Gerechtigkeit.
Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.
(Roger Schulz)
viel zu kostbar
Zeit ist viel zu kostbar,
um nette Dinge ungesagt zu lassen und Menschen,
die uns etwas bedeuten, sollten wir nicht einfach an uns vorbeiziehen lassen,
ohne ihnen zu sagen, wie schön es wäre, wenn sie blieben!"
Im Leben lernen
Von der Sonne lerne -zu wärmen
einer von vielen zu sein lern - von den Sternen.
Vom Wind lern -frei zu leben,
von den Wolken - frei zu schweben.
Zu nehmen und zu geben-von der Ebbe und der Flut,
und von jedem neuen Tag die Hoffnung - es wird gut.
Vom Meer lern -im Überfluss geben,
mit dem Adler - in die Höhe zu Streben.
Von den Bäumen lern - standhaft zu bleiben
und vom Grashalm - im Sturm dich neigen.
Von der Sonne und vom Regen - in Freud und Leid zusammenstehen
dann kannst du hoch - am Firmament den Regenbogen sehen.
Lern von den Blättern im Herbst loszulassen,
und vom Winter - neue Kraft zu fassen.
Vom Frühling lern- immer neu zu beginnen,
dich zu verwandeln - von den Schmetterlingen.
Von den Jungen lern - zu wachsen,
von den Alten - auszuruhen,
da, wo du jetzt im Leben stehst - dass wichtigste zu tun.
Und vom Herbst lern- Abschied zu nehmen
vom Regen - deiner Tränen dich nicht zu schämen.
Von der Blume lern - dich offen zu zeigen
und von den Steinen lern - das Schweigen.
Vom Abendrot das Wissen - dass nach jeder dunklen Nacht
dass trotz aller Finsternis -ein neuer Tag erwacht!
„Schmunzeliges“
Immer wieder macht die Fahrschülerin einen Fehler. Punkt. „Passen Sie doch gefälligst auf! “ruft der Fahrlehrer schlussendlich genervt. „Wenn sie weiter so rumschnauzen“, erwidert sie gereizt, hätte ich das Fahren auch gleich bei meinem Mann lernen können!“

