Licht und deine Freude

Guter Gott,
danke für jeden neuen Tag,
für die Schönheit der Natur
und für das Licht, das uns begleitet.
Nimm unsere Sorgen von uns
und schenke uns ein leichtes Herz,
Freude am Leben und Mut für unseren Weg.
Begleite uns auf allen Wegen
und lass uns dein Licht und deine Freude
mit anderen teilen.
Amen.


1. Im Frühtau zu Berge wir ziehn, fallera,
es grünen alle Wälder, alle Höh'n, fallera.
Wir wandern ohne Sorgen singend in den Morgen,
noch ehe im Tale die Hähne krähn.

2. Ihr alten und hochweisen Leut, fallera,
ihr denkt wohl, wir sind nicht gescheit? fallera,
Wer wollte aber singen, wenn wir schon Grillen fingen
in dieser herrlichen Frühlingszeit?

2. Werft ab alle Sorge und Qual fallera,
und wandert mit uns aus dem Tal! fallera,
Wir sind hinausgegangen, den Sonnenschein zu fangen:
Kommt mit und versucht es auch selbst einmal!

sondern an ihrer Hilfe

Engel erkennt man nicht an ihren Flügeln, 
sondern an ihrer Hilfe.

Die kleinen Dinge
Die meisten Menschen wissen gar nicht,
wie schön die Welt ist und wie viel Pracht in den kleinsten Dingen,
in irgendeiner Blume, einem Stein,
einer Baumrinde oder einem Birkenblatt sich offenbart.
Die erwachsenen Menschen, die Geschäfte und Sorgen haben
und sich mit lauter Kleinigkeiten quälen,
verlieren allmählich ganz den Blick für diese Reichtümer,
welche die Kinder, wenn sie aufmerksam und gut sind,
bald bemerken und mit dem ganzen Herzen lieben.
(Rainer Maria Rilke)

Nichts spornt mehr an als die Anerkennung des Besten, was wir in uns tragen.

Ich hoffe auf eine Zeit,
in der der Streit um Gott
Menschen nicht mehr entzweit
und keiner den andern verfolgt,
weil er nicht das Richtige glaubt.
Ich hoffe auf eine Zeit,
in der die Menschen so an Gott glauben,
dass sie einander immer näher kommen
und gemeinsam das Leben fördern,
anstatt es zu verbieten
oder zu bekämpfen.
Ich hoffe auf eine Zeit,
in der jeder Mensch
die Gottesebenbildlichkeit im andern erkennt
und hilft, sie freizusetzen.
(U. Schaffer)


„Schmunzeliges“
Es stimmt nicht, dass die Kühe die Milch geben. Die Bauern nehmen sie ihnen einfach weg.
(Robert Lemke)

Man muss die Blumen nicht pflücken,
um ihre Schönheit zu genießen.

(Anne Morrow Lindbergh)

Cassiel und Milan

Cassiel und Milan habe ich vorhin in der schönen Markuskapelle getauft.
Gott segne und beschütze die beiden „jungen Kerle“.
Dankbar, Aloys


Eure Kinder sind nicht eure Kinder. Es sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber. Sie kommen durch euch, aber nicht von euch. Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht. Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken, denn sie haben ihre eigenen Gedanken. Ihr dürft ihrem Körper ein Haus geben, aber nicht ihren Seelen. Denn ihre Seelen wohnen im Haus von morgen, das ihr nicht besuchen könnt, nicht einmal in euren Träumen. Ihr dürft euch bemühen, wie sie zu sein, aber versucht nicht, sie euch ähnlich zu machen, denn das Leben läuft nicht rückwärts, noch verweilt es im Gestern. Ihr seid die Bogen, von denen eure Kinder als lebende Pfeile ausgeschickt werden. Der Schütze sieht das Ziel auf dem Pfad der Unendlichkeit und er spannt euch mit seiner Macht, damit die Pfeile schnell und weit fliegen.
(Khalil Gibran)

Ein Kind
Es ist Liebe, die Gestalt angenommen hat;
Glück, das den Atem nimmt;
Zärtlichkeit, für die es keine Worte gibt;
eine kleine Hand, die zurückführt in eine Welt, die man vergessen hatte.

In jedem Kind
träumt Gott den Traum der Liebe
In jedem Kind
wacht ein Stück Himmel auf.
In jedem Kind
blüht Hoffnung, wächst die Zukunft.
In jedem Kind
wird unsere Erde neu.
(Christa Peikert-Flaspöhler)