auf und singe

1. Meine Seele, auf und singe,
hoch in deinem Gott erfreut,
ihm, dem Schöpfer aller Dinge
sei dein frohes Lied geweiht.
Freu dich innig, denn gekommen
ist die schöne, gnadenvolle Zeit,
die zum Troste aller Frommen
Gott von Anfang prophezeit.

2. Von Maria uns geboren
als ein Mensch, vom Himmelsthron
kommt zu retten, die verloren,
Jesus Christus, Gottes Sohn.
Dass wir Menschen selig werden
und von unsern Sünden heil,
wird Gott selbst ein Mensch auf Erden,
nimmt an unserm Schicksal teil.

3. Mit Maria lasst uns singen,
uns mit ihr in Gott erfreun,
Dank dem Welterlöser bringen,
seinem Wort ergeben sein!
Unser Herz und unser Leben,
alles, was er uns verleiht,
sei zum Dienste hingegeben
Gott, dem Herrn der Herrlichkeit.

4. Dich wir unsern Vater nennen,
großer Gott im Himmelsthron;
Jesus Christus wir bekennen,
deinen und Mariens Sohn.
Und den Geist mit gleicher Ehre
preisen wir zu jeder Zeit.
Herr, den rechten Glauben mehre
In der ganzen Christenheit!

Gott macht ganz

Du kannst an Weihnachten die Hände in den Schoß legen.
Gott ergänzt. Gott macht ganz.
Gott heilt. Du kannst es gut sein lassen.

(Gerhard Engelsberger)

Wer Vertrauen hat,
erlebt jeden Tag Wunder.

(Peter Rosegger)

Echte Liebe stammt nicht von dieser Erde.
Sie fließt aus ewigen Quellen.

(Friedrich von Bodelschwingh)

„SCHMUNZELIGES“
„Ich fürchte, wir haben unseren Otto zu streng erzogen!“, meint die Frau zu ihrem Mann. „Als ich neulich im Kaufhaus verloren hatte und die Verkäuferin ihn fragte, wie er heißt, sagte er: „Ottolassdas!“

Je mehr du dir verlassen vorkommst,
umso mehr wirst du von Gott geliebt
und umso näher ist er dir.

(Angela von Foligno)

SEGEN
Der gute Gott segne dich,
möge sein wohltuender Segen dich begleiten
durch die Vielfalt der kommenden Tage.
Er gebe dir den Mut, Anforderungen ins Auge zu sehen.
Er gebe dir Geduld, mit dir und mit anderen.
Er gebe dir Zeit, inne zu halten und bei dir zu sein.
Gott segne deine Wege.

„SCHMUNZELIGES“
Die Spatzenmutter und die Spatzenkinder sind dabei, die Saat aufzupicken. „Vor allem merkt euch eines“, sagt die Spatzenmutter, „immer ein paar Körner übrig lassen, damit der Bauer nicht die Lust verliert!“