von der Herrlichkeit

Trier ist sehr schön!

Die leuchtende Sonne blickt auf alles hernieder
und von der Herrlichkeit des Herrn ist sein Werk erfüllt.

(Sir 42,16)

„Schmunzeliges“
Was ist der arbeitsreichste Tag in der Woche für einen Beamten? Montag, da muss er immer gleich drei Kalenderblätter abreißen!

Positive Gedanken sind der beste Start
für die Reise auf die Sonnenseite des Lebens.

(Otto von Bismark)

„Schmunzeliges“
Ein Maler sitzt am Meer und malt den Sonnenuntergang. Da flüstert Frau Meier ihrem Mann zu: „Siehst du, so muss man sich plagen, wenn man keinen Fotoapparat hat.“

Weise und zufrieden
Ein Einsiedler lebte in enger Verbundenheit mit der Natur und mit seinem Glauben. Ab und zu erhielt er Besuch von Menschen, denen etwas Wichtiges im Leben fehlte: sie waren nicht glücklich. Der Einsiedler erklärte ihnen, wie sie weise und zufrieden werden könnten: "Der Weise genießt eine besondere Freiheit: er weiß, dass er sterben wird, und er heißt den Tod willkommen. Gleichzeitig schätzt er jeden Augenblick als ein Geschenk des Lebens. Er lebt jeden Tag so, als wäre es sein letzter, und empfindet ihn als den kostbarsten seines ganzen Lebens. Wenn er abends die Sonne untergehen sieht, fragt er sich: "Werde ich morgen die Sonne wieder aufgehen sehen?" Er weiß, dass er keine Zeit zu verlieren hat, dass die Zeit kostbar ist und dass nur ein Narr sie mit Überflüssigem vertun würde.

Das Getane ist oft nicht so endgültig wie das Versäumte.

(Lil Dagover)

erfrischender Segen

Erfrischender Segen möge dich zum Staunen begeistern
über all die Wunder die dir in Begegnungen mit
Menschen und Schöpfung entgegenkommen.

(Pierre Stutz)

Gott hat uns unsere Augen geschenkt auch dafür,
dass sie anderen Mut und Wertschätzung schenken.
(Paul Deitenbeck)

„Schmunzeliges“
Ein Lehrer fragt die Schüler, wie man die Geschöpfe nennt, die im Wasser und an Land leben können. Ein Schüler antwortet: „Matrosen!“

Zwischen zu früh und zu spät
liegt immer nur ein Augenblick.

(Franz Werfel)

DU, Heiliger Geist der Weisheit, der Einsicht und des Rates,
DU Geist der Stärke, der Erkenntnis, der Frömmigkeit
und der Gottesfurcht -
DU Heiliger Geist wirkst immer dann,
wenn Ohren sich zum Hören öffnen,
wenn Blicke sich nicht abwenden,
wenn Schritte aufeinander zugehen,
wenn Menschen sich die Hand reichen,
wenn Augen einander liebevoll anblicken,
wenn gütige Worte gesprochen werden,
wenn Gedanken Brücken schlagen,
wenn Gebete sich formen.
DU, Heiliger Geist wirkst immer dann,
wenn Streit dem Frieden weicht,
wenn Teilen wichtiger wird als Besitzen,
wenn Gewalt sich der Zärtlichkeit beugt,
wenn Gier durch Dankbarkeit ersetzt wird,
wenn Egoismus zu Nächstenliebe wird,
wenn es nicht um Haben, sondern um Geben geht.
Und, wenn letztendlich die Liebe alles durchflutet,
dann waltest und wehst und wirkst Wunder -
DU, Heiliger Geist Gottes.
(Sylke-Maria Pohl)

Tagesevangelium

Tagesevangelium vom 22. Juni 2026

Evangelium Matthäus 7, 1–5

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:
Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet!
Denn wie ihr richtet, so werdet ihr gerichtet werden
und nach dem Maß, mit dem ihr messt, werdet ihr gemessen werden.
Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders,
aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?
Oder wie kannst du zu deinem Bruder sagen:
Lass mich den Splitter aus deinem Auge herausziehen! –
und siehe, in deinem Auge steckt ein Balken!
Du Heuchler! Zieh zuerst den Balken aus deinem Auge,
dann kannst du zusehen, den Splitter aus dem Auge deines Bruders herauszuziehen!

…. Besinnliches zum heutigen Evangelium
Vom Richten und vom Zurechtweisen (V. 1–2.3–5) handelt das heutige Evangelium. Mit welchem Recht und nach welchem Maß kann ein Mensch den anderen richten, über ihn urteilen, ihn verurteilen? Was weiß er von ihm in Wirklichkeit? Er kennt nicht einmal sich selbst. Weiß er, wie das Gericht über ihn selbst ausfallen wird – nicht das Gericht der Menschen, sondern das Gericht Gottes? Vor Gott sind wir alle schuldig, aber er gibt uns eine Chance: Er richtet uns nach dem Maß, mit dem wir selbst den Mitmenschen, den Bruder gemessen haben. Aber gibt es nicht objektive Normen und Maßstäbe, z. B. das Evangelium selbst? Ganz sicher. Doch das Evangelium verstehen wir genau so weit, als wir es leben. Im gleichen Maß werden wir auch begreifen, was die Sünde ist: die eigene und die fremde. Dann aber vergeht uns die Lust, zu richten und zu verurteilen, und wir begreifen, dass wir etwas ganz anderes zu tun haben: uns nach dem Evangelium „richten“ (in der doppelten Bedeutung dieses Wortes) und dem Bruder und der Schwester helfen, wo es nötig ist.

Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.

(Roger Schulz)