Trier ist sehr schön!
Zwei Werte sind besser und göttlicher als alles,
das dem menschlichen Wesen zugehört:
die Wahrheit und die Gerechtigkeit.
(Philipp Melanchthon)
Ein Freund ist gleichsam ein zweites Ich.
(Ambrosius von Mailand)
„Schmunzeliges“
Ein Auto steht auf der Landstraße. Panne. Zwei Männer liegen unter dem Wagen und versuchen den Motor in Gang zu bringen. „So wird es gehen“, meint endlich der eine, „ich habe tüchtig Öl auf den Zylinder gegossen.“ – „Zylinder?“, ruft der andere erbost. „Das war mein linkes Ohr!“
Das Leben ist Ebbe und Flut
und viel zu selten Strandcafé.
Ein gutes Wort, zur rechten Zeit,
schenkt einem Herzen Leichtigkeit.
Es kostet nichts und wärmt so sehr –
und manchmal braucht ein Mensch nicht mehr.
Der Mensch muss das Gute und das Große wollen,
das Übrige hängt vom Schicksal ab.
(Alexander von Humboldt)
Das Leben ist ein Wunder.
Es kommt über mich,
dass ich oftmals die Augen schließen muss.
(Paula Modersohn-Becker)
schenke uns einen guten Start
Morgengebet
Guter Gott,
schenke uns einen guten Start in diesen neuen Tag.
Segne unser Leben und begleite uns auf allen unseren Wegen.
Lass uns immer wieder spüren,
dass du bei uns bist –
in den schönen Momenten,
aber auch dann, wenn etwas schwerfällt.
Schenke uns Freude für das, was vor uns liegt,
Frieden in unserem Herzen
und Zuversicht, wenn wir nicht wissen,
was der Tag bringen wird.
Gib uns Mut, offen auf andere zuzugehen,
einander zu helfen und füreinander da zu sein.
Danke, dass wir diesen Tag nicht allein beginnen.
Begleite uns heute
und lass uns deine Nähe immer wieder entdecken.
Amen.
Herr, auf dich vertraue ich,
in deine Hände lege ich mein Leben.
Herr wir bitten komm und segne uns lege auf uns deinen Frieden.
Segnend halte Hände über uns. Rühr uns an mit deiner Kraft.
Herzliche Grüße, Aloys
Tagesevangelium
Tagesevangelium vom 25. September 2026
Evangelium Lukas 9, 18–22
In jener Zeit betete Jesus für sich allein und die Jünger waren bei ihm.
Da fragte er sie: Für wen halten mich die Leute?
Sie antworteten: Einige für Johannes den Täufer,
andere für Elíja; wieder andere sagen: Einer der alten Propheten ist auferstanden.
Da sagte er zu ihnen: Ihr aber, für wen haltet ihr mich?
Petrus antwortete: Für den Christus Gottes.
Doch er befahl ihnen und wies sie an, es niemandem zu sagen.
Und er sagte: Der Menschensohn muss vieles erleiden und von den Ältesten,
den Hohepriestern und den Schriftgelehrten verworfen werden;
er muss getötet und am dritten Tage auferweckt werden.
…. Besinnliches zum heutigen Evangelium
Jesus trat nicht als der mächtige Befreier Israels auf, den man im Messias erhoffte. Deshalb wird er vom Volk nicht erkannt. Aber die Jünger, denen es gegeben ist, die Geheimnisse des Reiches Gottes zu erkennen, für wen halten sie ihn? Bevor Jesus die Jünger danach fragt, betet er in der Einsamkeit (9, 18), wie er vor der Wahl der Zwölf gebetet hat. Es ist ein entscheidender Augenblick. Jesus fragt nicht, um etwas zu erfahren, sondern um etwas zu sagen. Petrus antwortet im Namen der Jünger, im Namen der Kirche, in unser aller Namen. Seine Antwort lautet nach Mk 8, 29: „Du bist der Messias“. Bei Lukas heißt es: der „Messias Gottes“; der, durch den Gott sein Volk rettet und heilt. Jesus lässt dieses Bekenntnis gelten, aber er korrigiert und ergänzt es. Er korrigiert es durch die Ansage seines Leidens (V. 22) und ergänzt es durch den Aufruf zur Leidensnachfolge.
Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.
(Roger Schulz)

