Wer dankbar durch das Leben geht, 
entdeckt oft in den unscheinbarsten Augenblicken einen Reichtum,
den andere trotz aller Besitztümer niemals finden.


HERR, lass uns danken für unsere Geburt,
unser Leben sei ein Dank
Danken wollen wir
für den Geist und für das Licht, die uns umgeben;
für das Keimen und Aufbrechen in der Natur;
für das Wachsen und Gedeihen in der Natur;
für das Werden unseres Lebens;
für die Entwicklung und Entfaltung unseres Seins;
für die Wahrnehmung unserer Sinne;
für den Glauben, der uns stark macht,
für die Hoffnung, die uns Zuversicht schenkt;
für die Liebe, die uns beschenkt und uns vereint;
für die Kraft der Hingabe;
für die Freude und das Glück;
für die Mitwirkung und Mitverantwortung an Deiner Schöpfung;
für die Zuwendung und Zuneigung, die uns geschenkt wurde;
für das Verständnis und Verstehen, das uns entgegengebracht wurde;
für die Geborgenheit und das Vertrauen, die uns Sicherheit gaben;
für die Anerkennung und Stärkung unseres Selbstvertrauens;
für die Geduld und Ausdauer derer, denen wir anvertraut sind;
für die Führung, die von Verantwortung geprägt ist;
für das Suchen und Finden eines Weges, der uns zum Heile gereicht;
für die Begegnung und Gemeinschaft mit Gleichgesinnten;
für die Geselligkeit und den Frohsinn, die wir erleben dürfen;
für den Beruf und für die Arbeit, die unseren Lebensunterhalt sichern
und unserem Leben Sinn und Gehalt geben;
für die Erfahrung und den Austausch, die uns reicher machen;
für den Wandel und Fortschritt;
für Ruhe und Entspannung, Muße und Besinnung;
für die Erfahrung, uns selbst begegnen zu können;
für die Fähigkeit des Wahrnehmens und des Staunens;
für Bewegung und Spannung, Begeisterung und Stimmung;
für ein atemberaubendes Erlebnis;
für Sturm und Stille in Freude und Glück.
Danken wollen wir aber auch
für alles Schwierige, das uns trifft, prüft und niederreißt.
HERR, gewähre uns am Schluss des Dankens noch eine Bitte,
denn Du, o HERR, bist unser Anfang und unser Ende:
Bleib auch in unserer Mitte und stärke uns mit Deiner Gegenwart.
Unser Leben liegt in deinen Händen.
Segne es! Amen.

„Schmunzeliges“
Lehrerin: "Fritzchen – Nenne mir ein paar Tiere!" Fritzchen fängt an aufzuzählen: "Pferdchen, Eselchen, Schweinchen ..." Unterbricht ihn die Lehrerin: "Fritzchen. Lass doch bitte das 'chen' am Ende Weg." Fritzchen: "Okay. Eichhörn, Kanin, Frett!

jede Farbe im

Lieber Gott,
danke, dass du uns alle einzigartig und verschieden geschaffen hast.
So wie jede Farbe im Regenbogen ihren eigenen Platz hat,
hat auch jeder Mensch besondere Stärken und Gaben.
Hilf uns, einander wertzuschätzen, Unterschiede anzunehmen und in Frieden miteinander zu leben.
Lass uns gemeinsam Hoffnung, Freude und Liebe in die Welt tragen.
Lass uns immer daran denken, dass wir alle von dir geliebt sind.
Amen.

Der Streit der Farben
Es war einmal, da fingen alle Farben auf der Welt einen Streit an. Jede behauptete, die beste, die wichtigste, die nützlichste, die bevorzugte Farbe zu sein: Grün sagte: „Ganz klar, dass ich die wichtigste Farbe bin. Ich bin das Symbol des Lebens und der Hoffnung. Ich wurde für das Gras, die Bäume, die Blätter ausgewählt - ohne mich würden alle Tiere sterben. Schaut euch die Landschaft an und ihr werdet sehen, dass ich am häufigsten vorkomme.” Blau unterbrach: „Du denkst nur an die Erde, aber sieh einmal den Himmel und das Meer an. Das Wasser ist die Grundlage des Lebens und es wird von den Wolken aus dem blauen Meer aufgesogen. Der Himmel gibt Raum und Frieden und Heiterkeit. Ohne meinen Frieden wäret ihr alle nur Wichtigtuer.” Gelb kicherte: „Ihr seid alle so furchtbar ernst. Ich bringe Lachen, Fröhlichkeit und Wärme in die Welt. Die Sonne ist gelb, der Mond ist gelb, die Sterne sind gelb. Jedes mal, wenn man eine Sonnenblume betrachtet, beginnt die Welt zu lächeln. Ohne mich gäbe es keinen Spaß.”
Orange begann als nächste ihr Eigenlob zu singen: „Ich bin die Farbe der Gesundheit und Kraft. Ich mag wohl selten vorkommen, doch bin ich wertvoll, denn ich diene den inneren Bedürfnissen des Menschenlebens. Ich bin Träger der meisten Vitamine. Denkt an Karotten und Kürbisse, Orangen und Mangos. Ich hänge nicht die ganze Zeit herum, aber wenn ich bei Sonnenaufgang und Sonnenuntergang den Himmel erfülle, dann ist meine Schönheit so auffällig, dass niemand einen weiteren Gedanken an eine von euch verschwendet.” Rot konnte es nicht länger aushalten. Er schrie heraus: „Ich bin der Herrscher über euch alle, Blut, Lebensblut. Ich bin die Farbe der Gefahr und Tapferkeit. Ich bin bereit, für eine Sache zu kämpfen. Ich bringe Feuer ins Blut. Ohne mich wäre die Erde leer wie der Mond. Ich bin die Farbe der Leidenschaft und der Liebe; die rote Rose, der rote Mohn.” Violett sprach viel ruhiger als alle anderen, jedoch nicht weniger entschlossen: ”Denkt an mich. Ich bin die Farbe des Mystischen. Ihr bemerkt mich kaum, aber ohne mich werdet ihr alle belanglos. Ich stehe für Denken und Überlegen, Zwielicht und tiefes Wasser. Ihr braucht mich als Gleichgewicht und Gegensatz, für das Gebet und den inneren Frieden.” Und so fuhren die Farben fort, sich zu rühmen, jede davon überzeugt, die beste zu sein. Ihr Streit wurde immer lauter. Plötzlich zuckte ein strahlend weißer Blitz auf; ein Donner rollte und dröhnte. Es begann unbarmherzig zu regnen. Die Farben kauerten ängstlich aneinander. Da sprach der Regen: „Ihr närrischen Farben streitet untereinander, jede versucht, die anderen zu dominieren. Wisst ihr denn nicht, dass Gott euch alle für einen bestimmten Zweck gemacht hat, einzigartig und verschieden? Er liebt euch alle, er will euch alle. Reicht euch die Hände und kommt mit mir. Wir werden euch in einem großen, farbigen Bogen über den Himmel spannen, zur Erinnerung daran, dass er euch alle liebt, dass ihr in Frieden zusammenleben könnt; ein Versprechen, dass er bei euch ist - ein Zeichen der Hoffnung auf ein Morgen.” Und wann immer Gott die Welt mit einem ausgiebigen Regen gewaschen hat, setzt er den Regenbogen an den Himmel, und wenn wir ihn sehen, sollten wir daran denken: Er will, dass wir alle einander schätzen.

„Schmunzeliges“
"Können Sie am Preis noch was machen?" "Klar ich kann die Nullen ausmalen. Welche Farbe hätten Sie denn gern?"