Geschichte vom Loslassen

Die Geschichte vom Loslassen
Eine weise Frau reiste durch die Berge. Eines Tages fand sie in einem Bachlauf einen wertvollen Stein. Sie hob ihn auf, hielt ihn bewundernd ins Licht und steckte ihn schließlich in ihre Tasche. Am nächsten Tag traf die Frau einen Wanderer. Da der Mann hungrig war, bot die Frau ihm etwas Essen an. Sie öffnete ihre Tasche, um ihr Brot zu teilen. Dabei entdeckte der Wanderer den wertvollen Stein. „Gib mir den Stein“, bat der Wanderer staunend. Ohne zu zögern reichte die Frau ihm den Stein. Der Wanderer ergriff ihn, sprang auf und machte sich schnell davon, denn ihm war klar, dass der Stein sehr wertvoll war und dass er nun für den Rest seines Lebens ausgesorgt hatte. Die Frau blickte ihm nach und murmelte vor sich hin, "Ja, mein Lieber, behalte ihn ruhig, ich schenke ihn dir." Einige Tage später kam der Mann jedoch zurück zu der Frau und gab ihr den Stein wieder. „Ich habe nachgedacht.“, sagte er. „Ich weiß, wie wertvoll dieser Stein ist. Aber ich gebe ihn dir zurück. Das tue ich in der Hoffnung, dass du mir etwas viel Wertvolleres dafür schenken kannst. Bitte gib mir etwas davon, was es dir möglich machte, mir diesen Stein zu schenken.“

„SCHMUNZELIGES“
Ein Wolfshund und ein Ameisenbär begegnen sich. Fragt der Ameisenbär: "Was bist du denn für ein Tier?" "Ich bin ein Wolfshund. Mein Vater ist ein Wolf und meine Mutter ist ein Hund. Und du?" "Ich bin ein Ameisenbär." "Ach komm, das glaubst du doch selbst nicht.“


damit das Leben gelingt

Irdisches Glück heißt: 
Vertrauen
haben in den Schöpfer, der meine Zeit in Händen hält.
Hoffnung
haben, die über den Tag hinausgeht.
Liebe
haben, damit das Leben gelingt und Freude wächst.

„SCHMUNZELIGES“
Lehrerin: "Fritzchen – Nenne mir ein paar Tiere!" Fritzchen fängt an aufzuzählen: "Pferdchen, Eselchen, Schweinchen ..." Unterbricht ihn die Lehrerin: "Fritzchen. Lass doch bitte das 'chen' am Ende Weg." Fritzchen: "Okay. Eichhörn, Kanin, Frett!"

Der Glaube ist immer ein Geschenk Gottes.
Nie ist es selbstverständlich, dass man glauben kann.
Er enthüllt uns, was natürlicherweise verborgen ist.

(Madeleine Delbrél)

Wir werden nie wissen wie viel Gutes
ein einfaches Lächeln vollbringen kann.
(Mutter Teresa)

„Schmunzeliges“
Ein Anwalt und ein Ingenieur treffen sich beim Fischen in der Karibik. Der Anwalt erzählt: 'Ich bin hier, weil mein Haus niederbrannte. Das Feuer zerstörte alles. Aber meine Versicherung bezahlte alles, ja es blieb sogar etwas übrig, so dass ich mir nun diesen Urlaub leisten kann.' - 'Das ist aber ein Zufall,' sagt darauf der Ingenieur, 'ich bin hier, da eine Überschwemmung mein Haus und all meine Sachen zerstörte. Auch meine Versicherung bezahlte so gut, dass ich mir nun den Urlaub leisten kann.' Der Anwalt ist nun verwirrt und fragt: 'Wie haben sie eine Überschwemmung gemacht?'


Mögest du immer gut beschützt und behütet sein,
möge sich entfalten können, was in dir steckt,
mögest du immer einen Platz finden in dieser Welt,
an dem du willkommen bist, angenommen und geliebt.

(Jochen Mariss)

am Kreuz 12. Station

Mit Jesus Christus sind wir auf dem Weg.
Mit Jesus Christus gehen wir den Kreuzweg.

12. Station: Jesus stirbt am Kreuz


V Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich.
A Denn durch dein heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst.

L Es war etwa um die sechste Stunde, als eine Finsternis über das ganze Land hereinbrach. Sie dauerte bis zur neunten Stunde. Die Sonne verdunkelte sich. Der Vorhang im Tempel riss mitten entzwei, und Jesus rief laut: Vater, in deine Hände lege ich meinen Geist. Nach diesen Worten hauchte er den Geist aus. Lk 23,44–46

Meditation

V Jesus im Todeskampf.
„Mein Gott, mein Gott,
warum hast du mich verlassen?“
Sein letztes Gebet:
„Vater, in deine Hände lege ich meinen Geist.“
Sein letztes Gebot:
„Liebt einander, wie ich euch geliebt habe!“
Sein letztes Wort:
„Es ist vollbracht.“
Totenstille des Karfreitags.
Im Kreuz ist Heil.
Im Kreuz ist Hoffnung.
Im Kreuz ist Leben.

Stille

V Gepriesen seist du, Herr Jesus Christus,
der du dein Leben für uns hingegeben hast.
Wir bitten dich:
A Erbarme dich über uns und über die ganze Welt.