Blick nach oben

Der Blick nach oben“
Der Dachs und der Iltis trafen sich bei ihrer nächtlichen Futtersuche im Wald. Und da sie sich lange nicht gesehen hatten, gingen sie plaudernd ein Stück des Weges nebeneinander her. Während aber der Dachs auf den Weg achtete, blickte der Iltis immer wieder zum nächtlichen Himmel hinauf, übersah einen Wassertümpel und fiel hinein. Das war zwar nicht weiter schlimm, der Dachs wusste sich vor Lachen aber nicht zu halten und rief ein ums andere Mal: „Das kommt davon, wenn man zu viel nach oben schaut!“ Danach ging der Dachs allein weiter. Der Iltis putzte noch eine Weile an sich herum, blickte wieder zum Himmel hinauf und setzte dann auch seinen Weg fort. Bald traf er jedoch wieder auf den Dachs, der sich verirrt hatte und froh war, dass der Iltis ihn glücklich nach Hause brachte. „Wie hast Du das so leicht geschafft?“, fragte der Dachs. „Ich habe nach oben geschaut und mich nach den Sternen gerichtet“, antwortete der Iltis. „Und dafür nimmst Du in Kauf, dass Du hin und wieder in einen Tümpel fällst?“, meinte der Dachs. „Und dass ein Dachs darüber lacht“, sagte der Iltis.

„Schmunzeliges“
„Kennen sie Goethes Werke?“ „Nein, ist wohl ein kleiner Betrieb.“



Frieden im Herzen gefunden

Wer Menschen froh machen will,
muss Freude in sich haben.
Wer Wärme in die Welt bringen will,
muss Feuer in sich tragen.
Wer Menschen helfen will,
muss von Liebe erfüllt sein.
Wer Frieden und Erden schaffen will,
muss Frieden im Herzen gefunden haben.

(Phil Bosmans)

Wo Gott dich hingesät hat, da sollst du blühen.
(Afrikanisches Sprichwort)

„Schmunzeliges“
Der Lehrer spricht im Unterricht über den Schaden, den der Rost verursacht, und über den Rostschutz sowie über rostfreie Gegenstände, von denen er einige aufzählt. „Nina, nenne mir noch einen Gegenstand, der nicht rostet.“ – „Alte Liebe, Herr Lehrer.“

Selig, die erst hören und dann reden – denn man wird ihnen zuhören.
(Klaus Hemmerle)

Optimismus erzeugt Tatkraft, Pessimismus lähmt sie.
(Karl Steinruch)

Dankbarkeit muss wie Liebe täglich erneuert werden,
sonst stirbt die eine wie die andere.

(Graham Green)

zwischen Gott und den Menschen

Das Tiefste zwischen Gott und den Menschen 
geschieht im Schweigen.


Die Sonne am Himmel, bunte Blumen im Garten,
die Gesellschaft netter Freunde.
Ist das nicht ein kleines Paradies?
Schenk dir hin und wieder ein wenig Zeit,
damit du es auch genießen kannst.

(Irmgard Erath)

Nicht in der fernen Zeit verliere dich,
den Augenblick ergreife. Der ist dein!
(Friedrich von Schiller)

1. Meine engen Grenzen,
meine kurze Sicht, bringe ich vor dich.
Wandle sie in Weite, Herr, erbarme dich.
2. Meine ganze Ohnmacht,
was mich beugt und lähmt, bringe ich vor dich.
Wandle sie in Stärke, Herr, erbarme dich.
3. Mein verlornes Zutrau`n,
meine Ängstlichkeit, bringe ich vor dich.
Wandle sie in Wärme, Herr, erbarme dich.

Das Ziel, das wir in unserem Leben anstreben sollen, besteht nicht in einer Leistung.
Es besteht in einem Sein, in einer Sendung.

(Anselm Grün)

Herr, segne meinen Tag
Herr, segne die Stunden, die mir vergönnt sind.
Meine Hände sollen segnen, was sie anfassen.
Meine Ohren sollen segnen, was sie hören.
Meine Augen sollen segnen, was ihnen begegnet.
Segen komme von meinen Lippen.
Mein Nachbar sei gesegnet; möge er auch mich segnen!
Herr, lass mich nicht aus deinen Augen, deinen Händen, deinen Ohren, deinem Herz.

Gott segne deine Wege,
damit du sie gehen kannst
mit Mut und Zuversicht
und mit ganz viel Vertrauen.
Gott segne dein Leben,
damit es schön werde und bunt,
reich an Freude, an Glück
und an Geborgenheit.
Gott segne dein Herz,
damit es stark werde im Glauben,
froh in der Hoffnung,
treu in der Liebe.

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

3 x „SCHMUNZELIGES“
1. Was macht der sparsame Politiker? Er sagt zu den Menschen: „Wir müssen sparen, koste es was es wolle!“
2. Was sucht eine Spinne auf dem Handy? Ihr Netz.
3. "Wenn ich sage: Ich habe zu Mittag gegessen, was ist das für eine Zeit?" fragt der Lehrer. "Eine Mahlzeit", weiß Hans-Peter.

Es segne und begleite uns der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen