ich bin so froh
Ich danke dir
Ich danke dir, weil du mir zuhörst.
Ich danke dir, weil du Zeit für mich hast.
Ich danke dir, weil du nicht unwillig wirst, wenn ich dich belästige.
Ich danke dir, weil du mir Freund bist.
Ich danke dir, weil du mich ermutigst, wenn ich traurig bin.
Ich danke dir, weil du mir Zuneigung entgegenbringst, die ich nicht immer verdiene.
Ich danke dir, weil du für mich betest.
Ich bin so froh, dass es dich gibt!
Die Welt, so mangelhaft sie auch ist,
sie ist dennoch schön und reich.
Denn sie besteht aus lauter Möglichkeiten zur Liebe.
(Sören Kierkegaard)
Rätsel:
Welchen Garten sollte man nicht gießen?
Einem anderen eine Freude zu bereiten
Kann so viel Vergnügen machen,
dass man am liebsten dafür danken möchte.
(Henry de Montherlant)
„Schmunzeliges“
Ein Mann ist aus dem 20. Stockwerk eines Hochhauses gestürzt. Viele Leute scharen sich um ihn. Ein neugieriger Passant, der nicht weiß, worum es geht, drängt sich an Opfer vor und fragt: „Was ist denn passiert?“ – „Keine Ahnung“, haucht der Verunglückte mit letzter Kraft, „ich bin selbst erst gerade angekommen!“
Die drei Dimensionen eines vollkommenen Lebens:
Die Liebe zu sich selbst,
die Liebe zum Nächsten,
die Liebe zu Gott.
(Martin Luther King)
Antwort: Den Kindergarten
„Schmunzeliges“
Stochert ein Gast wild auf seinem Teller herum. „Was machen Sie denn da?“, - wundert sich der Ober. – „Schnitzeljagd, Herr Ober, Schnitzeljagd!“
Tagesevangelium
Tagesevangelium vom 30. Juni 2026
Evangelium Matthäus, 8, 23–27
In jener Zeit stieg Jesus in das Boot und seine Jünger folgten ihm nach.
Und siehe, es erhob sich auf dem See ein gewaltiger Sturm,
sodass das Boot von den Wellen überflutet wurde. Jesus aber schlief.
Da traten die Jünger zu ihm und weckten ihn;
sie riefen: Herr, rette uns, wir gehen zugrunde!
Er sagte zu ihnen: Warum habt ihr solche Angst, ihr Kleingläubigen?
Dann stand er auf, drohte den Winden und dem See und es trat völlige Stille ein.
Die Menschen aber staunten und sagten:
Was für einer ist dieser, dass ihm sogar die Winde und der See gehorchen?
…. Besinnliches zum heutigen Evangelium
Die Geschichte vom Sturm auf dem See hat Matthäus eng an das Gespräch über die Nachfolge angeschlossen: Jesus steigt als Erster ins Boot, die Jünger folgen ihm. „Ihr Kleingläubigen“, sagt Jesus zu ihnen; so nennt er nur seine Jünger, also glaubende Menschen, sogar solche, die in der äußersten Not von ihm allein ihre Rettung erwarten. Wenn das „kleiner Glaube“ ist, was ist dann großer Glaube? Offenbar der Glaube, der alle Furcht vertreibt, weil er den ganzen Menschen mit Gott erfüllt. Die Schlussfrage: „Was ist das für ein Mensch …?“ wird von den „Menschen“, nicht von den Jüngern gestellt; die Jünger wissen, dass er der Herr ist. „Menschen“ nennt Matthäus im Unterschied zu den Jüngern nur die ungläubigen Menschen, die zwar im besten Fall staunen und fragen, aber nicht zum Glauben kommen. Sie möchten Beweise haben. Wunder sind ihnen keine Beweise, sie sind ja nie eindeutig.
Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.
(Roger Schulz)

