Wände Rätsel

….ein Rätsel:
Welche Wand ist nicht aus Stein? Die Lösung steht am Ende.


„SCHMUNZELIGES“
Der Papst geht zum ersten Mal mit seiner Kurie in die Sauna. Er ist ganz begeistert. Nach dem Schwitzen wendet er sich einem seiner Kardinäle zu: "Das ist ja so entspannend hier. Diese Sauna gefällt mir, das sollten wir öfter machen. Lasst uns morgen wieder in die Sauna gehen." Der Kardinal wird hochrot: "Das geht nicht, Heiliger Vater!" "Warum denn nicht?" "Morgen ist hier gemischte Sauna." "Ach die paar Protestanten stören mich nicht."

Liebe ist das Einzige, was nicht weniger wird,
wenn wir es verschwenden.

(Ricarda Huch)

Die beiden Hände
Es sagte einmal die kleine Hand zur großen Hand: „Du große Hand, ich brauche Dich, weil ich bei Dir geborgen bin. Ich spüre Deine Hand, wenn ich wach werde und Du bei mir bist, wenn ich Hunger habe und Du mich fütterst, wenn Du mir hilfst, etwas zu greifen und aufzubauen, wenn ich mit Dir meine ersten Schritte versuche, wenn ich zu Dir kommen kann, weil ich Angst habe. Ich bitte Dich: Bleib in meiner Nähe und halte mich.“ Und es sagte die große Hand zur kleinen Hand: „Du, kleine Hand, ich brauche Dich, weil ich von Dir ergriffen bin. Das spüre ich, weil ich viele Handgriffe für Dich tun darf, weil ich mit Dir spielen, lachen und herumtollen kann, weil ich mit Dir kleine, wunderbare Dinge entdecke, weil ich Deine Wärme spüre und Dich lieb hab, weil ich mit Dir zusammen wieder bitten und danken kann. Ich bitte Dich: Bleib in meiner Nähe und halte mich.

Nichts kann einen so zum Nachfolger Christi machen
wie die Sorge um den Nächsten.

(Johannes Chrysostomus)

Gönne dir in deinem Schaffen eine Unterbrechung, eine Pause, Tag für Tag.
Lerne auf das zu hören, was aus der Stille auf dich zukommt:
Gottes Wort und Weisung.

(Angelika Pandoka)

Herr, gib mir Gespür und Erkennen,
deinen Auftrag zu erfüllen.

(Franz von Assisi)

Mein Herr und mein Gott,
nimm mich mir, und gib mich ganz zu eigen dir!
Nimm mir die Ziellosigkeit und gib mir Glaube.
Nimm mir die Verzweiflung und gib mir Hoffnung.
Nimm mir die Gleichgültigkeit und gib mir Liebe.
(nach Bruder Klaus)

Kirche sind wir nur, wenn wir am Heil
jener Menschen arbeiten, in deren Mitte wir leben.

(Madeleine Delbrel)

„SCHMUNZELIGES“
Fritzchen sagt dem Lehrer: "Herr Lehrer, ich habe kenne ein Wort, das mit 'A' anfängt und mit "och" endet." Daraufhin der Lehrer: "Fritzchen, musst du immer nur Schimpfwörter sagen?" Fritzchen: "Ich dachte, Aschermittwoch wäre ein Feiertag."

Die Gewalt ist die schwächste aller Kräfte.
(Arthru de Gobineau)

Jesus Christus, im Evangelium stellst du die Frage: "Wer bin ich für dich?"
Du bist der, der nicht aufhört, nach uns zu suchen.
In deinem Leben auf der Erde hast du dich bis ins Innerste treffen lassen,
hast du den Tod von Menschen beweint, die du geliebt hast.
Für dich, Christus, erweist sich die Liebe in der Güte des Herzens.
(Frère Roger Schütz)

Gott gab seiner Schöpfung nur einen einzigen Pfeiler: Die Liebe.
(Elisabeth von Rumänien)

Antwort: die Leinwand

10. Station Kreuzweg

10. STATION: Jesus wird seiner Kleider beraubt

V Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich.
A Denn durch dein heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst.
L Zu Tod ermattet ist der Herr auf dem Kalvarienberg angekommen. Die Soldaten reißen ihm vor allem Volk die Kleider vom Leib, und die Wunden der Geißelung beginnen von neuem zu bluten.


V Sie teilen unter sich meine Kleider.
A Sie werfen das Los um mein Gewand.
L Von der Fußsohle bis zum Scheitel ist nichts Heiles an mir,
A nur Striemen und Wunden. STILLE

L Wie oft missachten und verachten wir den andern; wir stellen ihn bloß und lassen nichts Gutes an ihm.
V Herr Jesus, du hast auch die letzte Schmach des Verbrechertodes für uns tragen wollen. Wir bitten dich:
A Erbarme dich über uns und über die ganze Welt.


du hast ja gesagt

An die Mutter
Du hast das Größte mir gegeben:
Mein Dasein, das verdank ich dir.
Du, Mutter, schenktest mir das Leben;
denn du hast ja gesagt zu mir.

Du gabst den Dingen ihren Namen,
halfst erste Worte zu verstehn.
Du gabst der Welt einst ihre Farben,
ließest mich ihre Schönheit sehn.

Du wusstest Märchen und Geschichten
und sangst mich in den Traum der Nacht,
erzähltest mir von Gott, dem Vater,
hast mir das Beten beigebracht.

Ich machte meine ersten Schritte
an deiner lieben, guten Hand.
Du zeigtest mir die ersten Wunder
in einem unbekannten Land.

Du hast mir meine Angst genommen;
denn wenn ich rief, dann warst du da.
Du gabst Vertrauen mir ins Leben,
weil ich stets spürte, du bist nah.

Wenn du mich ansahst, sah ich Freude
und wusste mich von dir geliebt.
So lernte ich mein erstes Lächeln,
die schönste Sprache, die es gibt.

Was du tatst, kann ich nie vergelten.
Zu klein ist meine Kraft dafür.
Drum kann ich nur das eine sagen:
Hab Dank, und Gott vergelte es dir.
(Helmut Zöpfl)