in unserem Herzen

Eine gute Zeit fällt nicht vom Himmel.
Wir schaffen sie uns selbst.
Sie liegt bereits in unserem Herzen.
(Fjodor M. Dostojewski)

Glauben bedeutet, sich bereits in Voraus auf etwas zu verlassen,
was erst im Nachhinein einen Sinn ergibt.

(Philip Yancey)

Der Stern im Blick,
Verheißung im Herzen,
drei Gaben im Gepäck:
Weihrauch dem Gott.
Berühr unsere Seele.
Gold dem König.
Verändere die Welt.
Myrrhe dem Menschen.
Versteh unsere Fragen.
Und fehlen Weihrauch, Myrrhe, Gold,
schenken wir uns dem König,
dem Kind, schenken uns selbst.

„SCHMUNZELIGES“
Karl zu Willy: „Früher hat mich mein Hund mit lautem Gebell begrüßt und meine Frau mir die Pantoffeln gebracht. „ – „Und heute?“ „Jetzt haben sie die Rollen getauscht.“

Weihnachten
Das ist das Wunder der Heiligen Nacht:
Das Kind nimmt unser Leben in seine Hände,
um es nie wieder loszulassen.
(Friedrich von Bodelschwingh)

„SCHMUNZELIGES“
Ich weiß nun, wie ich meine Katzen auseinanderhalten kann!“ – „Wie denn?“ – „Die weiße hat kleinere Ohren als die schwarze!“

ein Esel geht

… eine schöne Geschichte

Ein Esel geht nach Bethlehem

Zu jener Zeit, als über dem Stall von Bethlehem ein heller Stern stand, ging ein Raunen durch das Land: Ein Kind ist geboren in einem ärmlichen Stall. Es soll der neue König sein. Ein König in einer Krippe aus Heu und Stroh? Ungläubig schüttelten die Leute die Köpfe. Doch ein jeder, der an den König glaubte, machte sich auf den Weg nach Bethlehem. Auch ein kleiner Esel wollte dorthin gehen. Aber sein Herr sagte: »Das ist doch Unsinn. Ein König wird in einem Palast geboren und nicht in einem Stall.« Und er verbot dem Esel, nach Bethlehem zu gehen. Da der Glaube des kleinen Esels so stark war, blieb ihm nichts anderes übrig, als sich in der Nacht unbemerkt davonzustehlen. Er fürchtete sich in der Dunkelheit und wäre am liebsten gleich wieder umgekehrt. Doch wollte er nicht den neuen König begrüßen? Gewiss wird dieser mich freundlich anlächeln, dachte der kleine Esel. Und bei diesem Gedanken verflog seine Angst.Und der kleine Esel ging weiter, Schritt für Schritt nach Bethlehem. Steile Hügel musste er überwinden, und die Wege waren oft sehr steinig. Doch der Esel achtete nicht darauf. Er dachte nur an den König, den er begrüßen wollte. Unterwegs begegnete er vielen Tieren. „Wohin gehst du, kleiner Esel?“, fragte ihn ein Kamel. „Nach Bethlehem! Ein König soll dort geboren sein. Ich will ihn begrüßen. Darüber wird sich der neue König freuen und mich anlächeln.“ „Was bildest du dir nur ein, du Esel! Der König wird dich niemals anlächeln. Davonjagen wird er dich, weil du nur ein einfältiges Tier bist“, sprach das Kamel und stapfte weiter. Traurig blickte der kleine Esel dem Kamel nach. Was sollte er tun? Sollte er weitergehen? Oder lieber umkehren? Da erinnerte er sich, was erzählt wurde. Engel in goldenen Gewändern waren den Hirten auf dem Felde erschienen. Sie hatten von dem neuen König gesungen und von Frieden auf Erden. Ein König, welcher Engel vorausschickt, damit sie sein Kommen ankündigen und Frieden auf Erden verheißen, der wird mich nicht fortjagen«, sagte der kleine Esel bei sich. Und zuversichtlich trottete er weiter, Schritt für Schritt nach Bethlehem. Auf einer Anhöhe stand ein Löwe. Geringschätzig musterte er den Esel, der einen König begrüßen wollte, und sprach: »Nur mich wird der neue König anschauen, bin ich doch ein gewaltiges Tier, du aber bist ein Nichts.« Der Löwe schüttelte seine prächtige Mähne und sprang davon. Verschüchtert blieb der kleine Esel stehen. Eine Hyäne trat ihm in den Weg. »Du törichter Esel! Du bist gut genug, Lasten zu tragen, aber nicht würdig, deinen Rücken vor einem König zu beugen!«, höhnte sie und machte sich davon. Was konnte er dafür, dass er ein Esel war? Und was wussten denn alle diese Tiere von seinem brennenden Wunsch, den König in der Krippe zu sehen? Immer wieder kamen Tiere vorüber, die ihn auslachten. Ein Widder zeigte ihm unfreundlich den Rücken. Da begann der Esel sich seiner grauen Eselshaut zu schämen und wagte kaum noch die Augen zu heben. So geschah es, dass er vom Weg abirrte und in der Dunkelheit beinahe zu Tode stürzte. Der kleine Esel rieb sich die schmerzenden Flanken und ließ mutlos den Kopf hängen. Wie finster es war! Nirgends ein Licht, welches ihm Trost spendete. Oder täuschte er sich? Löste sich die Finsternis nicht auf in einen goldenen Dunst? Die Engel, die in goldenen Gewändern zu ihm herabgestiegen waren, konnte der kleine Esel nicht erkennen. Aber er spürte ihre Nähe. Vertrauensvoll folgte er ihnen Schritt für Schritt nach Bethlehem. Der kleine Esel achtete nun nicht mehr auf die Tiere, die ihm begegneten. Er hörte auch ihren Spott nicht mehr. Er sah nur noch das Licht, welches sich ausbreitete und immer heller wurde. Da erblickte er den Stern über Bethlehem. Freudig betrat der kleine Esel den ärmlichen Stall. Darin lag ein Kind auf Heu und auf Stroh, so wie es gesagt worden war. Stumm stand er vor dem neugeborenen König. Und als das Kind ihm zulächelte, wusste der kleine Esel, dass der neue König auch dem geringsten seiner Geschöpfe Liebe schenkt. Da hob Josef den Kopf und sagte: „Endlich bist du da! Ich hatte schon Angst, dass du uns nicht findest. Wir brauchen dich ganz dringend. Du musst uns helfen, nach Ägypten zu kommen; wir müssen nämlich heute Nacht noch fliehen vor dem König dieses Landes. Vor “Herodes“!

wieder ein neues Jahr

Gott, wieder hat ein neues Jahrbegonnen. 
Unser Leben ist im Jahr 2025 an Erfahrungen reicher geworden.
An beglückenden und schmerzhaften,
an versöhnlichen und trennenden,
an hellen und dunklen.
Lass uns diese Erfahrungen annehmen
und hilf uns, mit dem Vergangenen in rechter Weise umzugehen,
damit sich das Zukünftige entfalten kann.
Gib uns die Fähigkeit zu erinnern,
damit aus dem Schönen Dankbarkeit erwächst
und das Schwere uns nicht in Verzweiflung treibt.
Gib uns Mut, uns nach vorn zu wenden
und das Leben zu öffnen,
so wie du es für uns gedacht hast.
Gott, in dir sind und bleiben wir geborgen.
Du hast uns sicher bis hierher geführt;
Das ist Grund genug; dir von Herzen zu danken –
Heute und jeden Tag im neuen Jahr 2026. Amen

Ich bitte alle und empfehle allen: Liebe, Liebe, Liebe
im Denken, im Urteilen und im Reden.

(Papst Johannes XXIII.)

Sich freuen an dem, was man hat,
sich nicht ärgern über das, was fehlt,
das ist das Geheimnis der Freude.
(Emil Meier)

Das neue Jahr 2026
Ich wünsche Dir für die 365 Tage, für alle 8760 Stunden,
bzw. für alle 525600 Minuten oder alle 31536000 Sekunden des neuen Jahres:
Gott sei hinter dir, er schütze dich.
Gott sei vor dir, er führe dich.
Gott sei in dir, er stärke dich.
Gott sei um dich, er bewahre dich.
Gott sei neben dir, er begleite dich.
Gott sei über dir, er segne dich.

An Gottes Segen ist alles gelegen
Ein alter Mann ist fast vollkommen taub. Aber er geht jeden Sonntag zum Gottesdienst. Als ihn jemand fragt, warum er in die Kirche geht, obwohl er kein Wort versteht, antwortet er: "Der Segen!"


Danke Herr für diesen Tag
und hilf mir durch den kommenden.
Danke Herr, für dieses Jahr
und hilf mir durch das kommende.
Danke Herr, für das Leben
und hilf mir in das kommende.
(Meinolf Schneider)

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

3 x „SCHMUNZELIGES“
1. Was bekam ein Mann, der zu Silvester einen Kalender klaute? 12 Monate.
2. „Silvester habe ich nie genug Zeit um Party feiern“, klagt Fritz. „Wieso denn nicht?“ Weil ich immer die blöden guten Vorsätze für das neue Jahr fassen muss.“
3. Auf der Silvesterparty geht es hoch her. Als die Uhr zwölf schlägt, hebt der Gastgeber sein Glas und prostet strahlend seinen Gästen zu: "Kinder, das neue Jahr scheint ein gutes Jahr zu werden, es hat pünktlich auf die Minute angefangen!"

Es segne und begleite uns der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen