Liebe Leserin, lieber Leser!
Der Weiße Sonntag ist für mich ein besonderer Festtag. Heute feiern wir das schöne, wertvolle Ereignis der Erstkommunion. Ich freue mich sehr auf die schönen Gottesdienste und auf alle Begegnungen. Kommunion heißt Gemeinschaft. Das dürfen wir heute spüren, feiern, genießen. Immer wieder singen wir: „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.“ Jesus hat es uns versprochen, er wird es auch halten.
Herzliche Grüße, Aloys
Die alte Dame vom Strand
Eine fünfköpfige Familie war glücklich, einen Tag am Strand verbringen zu können. Die Kinder badeten im Meer und bauten Sandburgen, als eine kleine alte Dame auf sie zukam. Ihr graues Haar wehte im Wind und ihre Kleidung war schmutzig und zerlumpt. Sie murmelte vor sich hin, während sie Gegenstände vom Boden aufhob und in eine Tasche tat. Die Eltern riefen die Kinder zu sich und sagten, sie sollten sich von der alten Dame fernhalten. Als sie vorbeiging und sich hin und wieder bückte, um etwas aufzuheben, lächelte sie der Familie zu: Aber ihr Gruß wurde nicht erwidert. Viele Wochen später erfuhren sie, dass die kleine alte Dame es sich zur Lebensaufgabe gemacht hatte, Glasscherben am Strand aufzuheben, damit sich die Kinder nicht die Füße aufschnitten.
(Antony de Mello)
Heiterkeit des Herzens schließt wie der Frühling die Blüten des Inneren auf.
(Jean Paul)
Kommunion, das ist Brot teilen und essen,
Wein teilen und trinken; das ist Bitten und Danken,
Geben und Nehmen, Gemeinschaft erleben.
Kommunion, das ist die Feier der Gemeinschaft.
Der Segen Gottes überrasche Dich
in allen Farben und Formen seiner Güte.
Durch die Eucharistie will Christus in unser Leben eintreten.
Die Eucharistie ist die Quelle des Lebens der Kirche.
Denn aus diesem Sakrament der Liebe
entspringt jeder echte Weg des Glaubens,
der Gemeinschaft und des Zeugnisses.
(Papst Franziskus)
Drei Dinge muss der Mensch wissen, um gut zu leben:
was für ihn zu viel, was für ihn zu wenig, und was genau richtig ist.
(Weisheit der Suaheli)
Gott schickt uns Menschen
In alledem, was wir füreinander tun
und wie wir füreinander da sind,
ist Gott unsichtbar und verborgen am Werke.
Denn wenn Gott uns helfen und beistehen will,
wenn er uns trösten, raten und 'ermuntern' will,
dann lässt er nicht mit Blitz und Donner ein Wunder geschehen,
sondern er schickt uns einen Menschen.
(Hannelore Frank)
3 x „SCHMUNZELIGES“
1. Ein Mann betritt ein Blumengeschäft und sagt. „Ich hätte gerne 200 dunkelrote Rosen.“ Da staunt die Verkäuferin: „Du liebe Zeit, was haben Sie denn angestellt?“
2. Der kleine Willi kommt gerade aus dem Gottesdienst und muss auf seinem Nachhauseweg an einem Gasthaus vorbei. Da kommt gerade ein angesäuselter Mann heraus und sieht, dass der Willi das Gotteslob unterm Arm hat und spricht ihn deshalb etwas provozierend an: "Du Willi, wenn du mir sagen kannst, wo der liebe Gott ist, bekommst du von mir 5 Euro", Willi überlegt ein wenig, dann kommt es wie aus der Pistole geschossen: "Und wenn du mir sagen kannst, wo der liebe Gott gerade nicht ist, bekommst du von mir 10 Euro".
3. Der Arzt sieht in einer Ausstellung ein Skelett und meint zu seinem Kollegen: „Tja, der junge Mann hätte mal zu einem von uns gehen sollen.“