meine Knasterfahrungen

„meine Knasterfahrungen“, zu diesem Thema habe ich mich heute am frühen Abend mit Firmlingen getroffen. Seit mehreren Jahren schon begleite ich Strafgefangene in Gesprächskreisen im Gefängnis. Mit den Jugendlichen habe ich über meiner Erfahrungen in diesem Bereich der Seelsorge gesprochen und konnte auf ihre Fragen eingehen. Es war interessant, spannend und ein wertvolles Gespräch mit den jungen Christen.
Außerdem konnte ich heute vielen traurigen Menschen ein gutes Wort sagen und sie in ihrer besonderen Lebensphase beistehen. Heute war ein richtig guter Tag! Dankbar, Aloys


„Schmunzeliges“
Olivia kommt mit dem Zeugnis nach Hause. Die Mutter stellt eine schlechte Note im Betragen fest und meint: „Nimm Dir ein Beispiel an Deinen Vater! Der ist schon zweimal wegen guter Führung vorzeitig aus dem Gefängnis entlassen worden!“

Die Unabhängigkeit und Freiheit der Menschen
Beruht weniger auf der Kraft der Arme
Als auf der Mäßigung der Herzen.
(Jean-Jaques Rousseau)

Je langsamer wir leben, umso mehr Zeit haben wir.
Je mehr Liebe wir verschenken, umso reicher ist unser Herz.

(Jochen Marris)

Wenn ich das Geheimnis meines Lebens bedenke,
meine Einmaligkeit und Einzigartigkeit,
wenn ich wahrnehme,
was mir geschenkt ist
an Gaben, Fähigkeiten,
dann habe ich genügend Grund zur Freude.

Geschenkte Zeit
Schenke Zuwendung, wo Menschen traurig sind.
Schenke Glauben, wo Menschen zweifeln und hadern.
Schenke Hoffnung, wo Menschen keinen Sinn sehen.
Schenke Liebe, wo Menschen sich zurückziehen.
Schenke Frieden, wo Menschen sich voneinander abwenden.
Schenke Zeit, wo Menschen in Stress und Hektik verfallen.

„Schmunzeliges“
Ein Bauer wird zu 100 Tagen Gefängnis verurteilt. Seine Frau schreibt ihm einen wütenden Brief: „Jetzt, wo du im Knast sitzt, erwartest du wohl von mir, dass ich das Feld pflüge und Kartoffeln pflanze? Vergiss es!“ Sie bekommt als Antwort: „Wage ja nicht, das Feld anzurühren, dort habe ich das Geld und Gewehre versteckt!“ Eine Woche später schreibt sie ihm erneut einen Brief: „Ein Beamter im Gefängnis muss deinen Brief gelesen haben. Die Polizei war hier und hat das ganze Feld umgegraben, ohne etwas zu finden.“ Die Antwort ihres Mannes: „So, jetzt kannst du die Kartoffeln pflanzen!“

Das Geschenk
Es war einmal ein Schüler, der seiner Lehrerin eine wundervolle Muschel schenkte. Sie sagte: "Ich habe noch nie eine solch schöne Muschel gesehen! Wo hast du diese kostbare Muschel denn gefunden?" Der Junge erzählte von einer versteckten Stelle am anderen Ende der Insel und dass dort hin und wieder solch eine Muschel angeschwemmt werden würde."Ich werde diese wundervolle Muschel mein Leben lang aufbewahren und ich danke dir von Herzen. Aber du hättest doch keinen so weiten Weg machen sollen, nur um mir etwas zu schenken." Darauf antwortete der Junge: "Aber der weite Weg ist doch ein Teil des Geschenks!"

Je freudloser die Welt ist, je dunkler die Schatten,
die über ihr schweben, desto mehr sollen wir uns bemühen,
überall Licht und Freude zu verbreiten.

(Clemens August von Galen)

„Schmunzeliges“
Der Richter überlässt dem Ganoven die Wahl. Sie können entscheiden 100 Euro, 100 Sozialstunden oder 4 Wochen Gefängnis. – „Och – wenn Sie mich so fragen, dann nehme ich die Kohle!“


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