„Herr, gib uns deinen Frieden!“
Befreiend die Einsicht scheitern zu dürfen unvollkommen zu bleiben
als hohes Ideal echter Menschwerdung
Beglückend die Grundhaltung an Brüchen wachsen zu können
aus Fehlern lernen zu dürfen als Weg zur Toleranz
Bewegend der Zuspruch niemals perfekt sein zu müssen
immer werden zu können als Versöhnung mit dem Leben.
(Pierre Stutz)
Gott schließt nie eine Tür,
ohne eine andere zu öffnen.
LIEBE
Liebt einander, wie ich euch geliebt habe; das ist mein Gebot.
Das klingt so leicht. Man hat sich ja lieb,
aber was bedeutet das genau für unser Leben?
Liebe ist geduldig, Liebe ist freundlich.
Sie kennt keinen Neid, sie spielt sich nicht auf, sie ist nicht eingebildet.
Sie verhält sich nicht taktlos, sie sucht nicht den eigenen Vorteil,
sie verliert nicht die Beherrschung, sie trägt keinem etwas nach.
Sie freut sich nicht, wenn Unrecht geschieht,
aber wo die Wahrheit siegt, freut sie sich mit.
Alles erträgt sie, in jeder Lage glaubt sie,
immer hofft sie, allem hält sie stand.
Die Liebe vergeht niemals.
Ich bin berufen, etwas zu tun oder zu sein,
wofür kein anderer berufen ist.
(John Henry Newmann)
„Die große Schuld des Menschen ist,
dass er in jedem Augenblick die Umkehr
tun kann und nicht tut“
(Martin Buber).
Nimm Dir Zeit zum Denken, es ist die Quelle der Kraft.
(irischer Segenswunsch)
Manche leben danach:
Man soll den Menschen schätzen nicht nach dem,
was er uns tun kann, sondern nach dem, was er uns ist.
(Peter Rosegger)
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.