Friedensgebet

„Herr, gib uns deinen Frieden!“

Danken heißt
Danken heißt ja sagen und volle Zustimmung geben
zu dem, was gewachsen ist.
Danken heißt aber auch, ja sagen
und volle Zustimmung geben zu dem, was wachsen will.
Und das sind nicht nur die Früchte der Felder und die Erträge der Gärten,
das sind auch die Menschen, denen wir begegnen
und denen unser Dank gilt.

Mach einem Menschen Freude,
und es beglückt dein eigens Ich.

(Theodor Hieck)

Freunde sind für mich etwas sehr kostbares.
Sie sind wie Kerzen, die mich wärmen.
Wie Strahlen, die meinen Weg begleiten.
Wie Lichter, die auch die dunkelsten Schatten erhellen können.
Auch wenn ich sie nicht immer sehen kann,
erhellt der Gedanke an sie mein Gesicht zu einem Lächeln.

Beginnen können ist Stärke, vollenden können ist Kraft.
(Laotse)

Die zwei Frösche
Zwei Frösche, deren Tümpel die heiße Sommersonne ausgetrocknet hatte, gingen auf die Wanderschaft. Gegen Abend kamen sie in die Kammer eines Bauernhofs und fanden dort eine große Schüssel Milch vor, die zum Abrahmen aufgestellt worden war. Sie hüpften sogleich hinein und ließen es sich schmecken. Als sie ihren Durst gestillt hatten und wieder ins Freie wollten, konnten sie es nicht: die glatte Wand der Schüssel war nicht zu bezwingen, und sie rutschten immer wieder in die Milch zurück. Viele Stunden mühten sie sich nun vergeblich ab, und ihre Schenkel wurden allmählich immer matter. Da quakte der eine Frosch: "Alles Strampeln ist umsonst, das Schicksal ist gegen uns, ich geb's auf!" Er machte keine Bewegung mehr, glitt auf den Boden des Gefäßes und ertrank. Sein Gefährte aber kämpfte verzweifelt weiter bis tief in die Nacht hinein. Da fühlte er den ersten festen Butterbrocken unter seinen Füßen, er stieß sich mit letzter Kraft ab und war im Freien.

Verstand und Genie rufen Achtung und Hochschätzung hervor;
Witz und Humor erwecken Liebe und Zuneigung.

(David Hume)

Stille ist nicht die Abwesenheit vom Lärm,
sondern ein Schweigen, das dem Menschen
Augen und Ohren öffnet für eine andere Welt.
(Serge Polichoff)

Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richte,
sondern damit die Welt durch ihn gerettet werde.

(Joh 3,17)

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

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