m Kreuz sehe ich: Ich bin geliebt

Jesus, ich schaue auf dein Kreuz.
Du hast dich aus Liebe zu mir hingegeben.
Ich lege meine Sorgen, meine Schuld und meine Ängste in deine Hände.
Herr, vergib mir, heile mich und schenke mir deinen Frieden.
Am Kreuz sehe ich: Ich bin geliebt.
Jesus, ich vertraue dir. Amen.

Man kann ohne Liebe Holz hacken,
aber mit kann nicht ohne Liebe mit Menschen umgehen.

(Leo N. Tolstoi)

Beten heißt für uns meist bitten. Wir sprechen Gott in der Regel zuerst dann an, wenn wir was von ihm wollen. Wir wollen's gut haben im Leben. Ein großes Auto, ein sicheres Haus, eine liebe Familie. Bitten ist aber nur eine von mehreren Formen des Gebets. Du kannst Gott beim Beten auch für seine Hilfe danken - und ihn dadurch zum Lächeln bringen. Oder einfach so mit ihm reden, ihm von Deinem Tag erzählen, von belanglosen Erlebnissen. Über solche Gebete freut sich Gott vermutlich am meisten. Weil wir ihn viel zu oft nur für unsere Zwecke einspannen und ausnutzen wollen, statt einfach so seine Gemeinschaft zu suchen. Laut Bibel verweigert sich Gott übrigens unseren Bitten, wenn es dabei nur um uns selbst geht: "Wenn Ihr Gott nur darum bittet, Eure selbstsüchtigen Wünsche zu erfüllen, wird er Euch nichts geben." Das steht im Jakobus-Brief des Neuen Testaments. Eine ganz besondere Form des Betens ist das „Proklamieren“ "Wenn ich proklamiere, spreche ich eine Wahrheit Gottes aus. Das ist eine Gebetsart für dann, wenn ich fest darauf vertraue, dass Gott handeln wird". Beispiele fürs Proklamieren finden sich in den Bibel-Psalmen: "Gott ist mein Fels, meine Hilfe, mein Schutz, und niemand kann mir schaden." Oder: "Der Herr denkt an uns und segnet uns." - "Indem Du die Wahrheit Gottes voller Vertrauen auf ihr Eintreffen aussprichst, redest Du sie quasi herbei", "statt zu bitten 'Gott, komm zu mir und hilf mir', kannst Du seine Hilfe auch proklamieren: 'Gott, Du bist hier, denn so hast Du es versprochen. Ich lobe Deine Stärke, weil ich weiß, dass Du mir hilfst!'"
(Daniel Müller)

Der Herr segne und behüte dich.
Der Herr lasse sein Angesicht über dich leuchten und sei dir gnädig.
Der Herr wende sein Angesicht dir zu und schenke dir Heil.

(Num 6,24-26)

„Schmunzeliges“
Ein Polizist steht in der Küche und versucht, eine Fischbüchse zu öffnen. Erst reißt er die Lasche ab. Dann verbeult er mit dem Büchsenöffner die Seitenwinde. Dann verbeult er en Deckel. Schließlich nimmt der Polizist seinen Gummiknüppel, haut mehrfach auf die Büchse und schreit: "Aufmachen, Polizei!"

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