Das Pfingstereignis
An Pfingsten feiern Christen die Herabkunft des Heiligen Geistes auf die Jünger Jesu. Das Ereignis wird 50 Tage nach Ostern begangen und gilt als der „Geburtstag der Kirche“. Der Heilige Geist schenkte den Jüngern damals Mut und die Kraft, den christlichen Glauben in der ganzen Welt zu verbreiten.
Als der Tag des Pfingstfestes gekommen war,
waren alle zusammen am selben Ort.
Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen,
wie wenn ein heftiger Sturm daherfährt,
und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen.
Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten;
auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder.
Und alle wurden vom Heiligen Geist erfüllt
und begannen, in anderen Sprachen zu reden,
wie es der Geist ihnen eingab.
Die Jünger sind am Pfingsttag versammelt. Plötzlich kommt ein Wind vom Himmel und erfüllt den ganzen Ort. Zungen erscheinen wie Feuer und setzen sich auf jeden von ihnen. Alle sind erfüllt vom Heiligen Geist und beginnen, in fremden Sprachen zu reden. Die Menge in Jerusalem ist versammelt und verwundert, weil jeder die Jünger in seiner eigenen Sprache hört. Die Menschen aus vielen Nationen hören Gottes Großtaten verkündet. Die Reaktion der Menge ist Staunen und Verwunderung über die Fähigkeiten der einfachen Menschen. Petrus erklärt schließlich, dass dies Gottes Werk ist und dass Jesus der Messias ist, den Gott gesandt hat. Er ruft zur Umkehr und zum Glauben auf, damit jeder die Verheißung empfängt.
Die Pfingstwunder zeigen, dass der Heilige Geist allen Gläubigen gegeben ist, nicht nur bestimmten Menschen.
„Atme in mir, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges denke.
Treibe mich, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges tue.
Locke mich, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges liebe.
Stärke mich, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges hüte.
Bewahre mich, du Heiliger Geist, dass ich das Heilige nicht verliere.“