Tagesevangelium

….. Tagesevangelium vom 22. Juni 2025

Evangelium Lukas 9, 18–24

In jener Zeit betete Jesus für sich allein und die Jünger waren bei ihm.
Da fragte er sie: Für wen halten mich die Leute?
Sie antworteten: Einige für Johannes den Täufer, andere für Elíja;
wieder andere sagen: Einer der alten Propheten ist auferstanden.
Da sagte er zu ihnen: Ihr aber, für wen haltet ihr mich?
Petrus antwortete: Für den Christus Gottes.
Doch er befahl ihnen und wies sie an, es niemandem zu sagen.
Und er sagte: Der Menschensohn muss vieles erleiden
und von den Ältesten, den Hohepriestern und den Schriftgelehrten
verworfen werden; er muss getötet
und am dritten Tage auferweckt werden.
Zu allen sagte er: Wenn einer hinter mir hergehen will, verleugne er sich selbst,
nehme täglich sein Kreuz auf sich und folge mir nach.
Denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren;
wer aber sein Leben um meinetwillen verliert, der wird es retten.

…. Besinnliches zum heutigen Evangelium:
Das heutige Evangelium enthält ein Lehrgespräch, das in dem Christusbekenntnis des Petrus gipfelt, der Ankündigung, dass der Menschensohn leiden muss, und schließlich dem Aufruf zur Kreuzesnachfolge. Diese drei Stücke gehören eng zusammen. Jesus, der „Messias Gottes“, geht seinen Weg nicht so, wie die Menschen es erwarten, sondern so, wie Gott es ihm bestimmt hat. Es ist der Leidensweg; diesen Weg muss auch der Jünger Jesu gehen, und zwar „täglich“. Das hat Jesus „zu allen“ gesagt.

Herr Jesus Christus, ich danke dir für das große Vorrecht, dass ich Gemeinschaft mit dir haben darf und dass ich durch dich zu einem Kind Gottes geworden bin. Ich will dir nachfolgen und ich bitte dich, hilf mir durch deinen Geist. Gieße durch den Heiligen Geist deine guten Gaben in Fülle über mich aus und mach mich selber zu einer Quelle deiner Gaben für andere.

Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.

(Roger Schulz)


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