„Herr, gib uns deinen Frieden!“ Gott, stärke mich und leite mich, damit ich dich in den kleinen Dingen erkenne. Wir glauben an einen Gott, der schützend mitgeht. Einen Gott, dessen Licht nicht erlischt. Einen Gott, dem man vertraut, weil man von ihm angeredet worden ist. Es ist ein Gott, der einem sagt, dass er einen führt. Aber wohin führt er einen? Er schützt, wie er schützen will, und er führt, wohin er führen will. Er führt einen, wohin er einen schickt. (Martin Buber) Erkenne, wo du stehst, wo du hin willst. Mach deinen Plan. Und dann geh! (Ken Cadigan) Schweige und höre Vielleicht geht dir in der Mitte der Nacht ein Licht auf. Vielleicht hörst du unverhofft eine neue Botschaft. Vielleicht ahnst Du plötzlich, dass Friede auf Erden denkbar ist. Vielleicht erfährst du schmerzhaft, dass du Altes zurücklassen musst. Vielleicht spürst du, dass sich etwas verändern wird. Vielleicht wirst du aufgefordert aufzustehen und aufzubrechen. Schweige und höre, sammle Kräfte und brich auf, damit du den Ort findest, wo neues Leben möglich ist. Nicht da ist man daheim, wo man seinen Wohnsitz hat, sondern wo man verstanden wird. (Christian Morgenstern) Lasst ja kein schlechtes Wort über eure Lippen kommen! Seht lieber zu, dass ihr für die anderen, wo es nötig ist, ein gutes Wort habt, das weiterhilft und denen wohl tut, die es hören. (vgl. Eph 4,29) Niemand empfängt einen Segen nur für sich selbst. (Friedrich von Bodelschwingh) Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen. Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.


