Gott ist wirklich nahe,
es bedarf keiner schwierigen Unternehmungen, um zu ihm zu gelangen,
und auch keiner spirituellen oder materiellen Abenteuer.
Gott ist mit dem Glauben nahe,
er ist in deinem Herzen, und durch das Bekenntnis ist er in deinem Mund.
Er ist in dir und bei dir.
(Benedikt IXVI.)
„Schmunzeliges“
Lehrerin: „Was ist Dampf?“ Meldet sich Vanessa: „Dampf ist Wasser, dass sich bei großer Hitze aus dem Staub macht!“
Halleluja, das Herz ist neu offen für Gott, für die Menschen.
Hinein kann das Neue der kommenden Zeit.
Öffne ab und zu das Fenster deine Seele,
damit die Sorgen hinaus können und die Sonne herein.
(Rainer Haak)
Mach einem Menschen Freude,
und es beglückt dein eigens Ich.
(Theodor Hieck)
"Freunde sind für mich etwas sehr kostbares.
Sie sind wie Kerzen, die mich wärmen.
Wie Strahlen, die meinen Weg begleiten.
Wie Lichter, die auch die dunkelsten Schatten erhellen können.
Auch wenn ich sie nicht immer sehen kann,
erhellt der Gedanke an sie mein Gesicht zu einem Lächeln."
Wirf jeden Tag etwas von dem ab, was deine Seele bedrückt,
und du wirst jeden Tag ein Stückchen freier.
für die Augen unsichtbar
Man sieht nur mit dem Herzen gut.
Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.
(Antoine de Saint-Exupéry)
Die Hilfe
Zwei Lastkutscher kamen mit vollgeladenen Eselkarren einher. Die Wege waren verschlammt, und die beiden Karren fuhren sich fest. Einer der beiden Kutscher war fromm. Er fiel dort im Schlamm auf die Knie und begann, Gott darum zu bitten, er möge ihm helfen. Er betete, betete ohne Unterlass und schaute zum Himmel. Währenddessen fluchte der andere wütend, arbeitete aber. Er suchte sich Zweige, Blätter und Erde zusammen. Er schlug auf den Esel ein. Er schob am Karren. Er schimpfte, was das Zeug hielt. Und da geschah ein Wunder: Aus der Höhe stieg ein Engel nieder. Zur Überraschung der Kutscher kam er jedoch demjenigen zur Hilfe, der geflucht hatte. Der arme Mann war ganz verwirrt und rief: „Entschuldige, das muss ein Irrtum sein. Sicher gilt die Hilfe dem anderen.“ Aber der Engel sagte: „Nein, Gott hilft dem, der arbeitet.“ (Bischof Helder Camara)
Sammle und erhalte dir die Zeit,
die dir bislang entweder geraubt
oder entwendet wurde oder entschlüpfte.
(Seneca)
Herr, verwandle du Wasser zu Wein.
Auf meine Fragen
lass mich klare Antworten finden.
Aus meinen Zweifeln
lass mir zarte Hoffnung erwachsen.
Aus meinem Zögern
lass mich feste Gewissheit gewinnen.
Aus meiner Ängstlichkeit
lass mir neues Vertrauen entstehen.
Herr, verwandle du Wasser in Wein,
der mein Leben zu einem
heilsamen Genuss werden lässt.
(Kurt-Rainer Klein)
Gott, sei du bei mir, dann brauche ich nichts zu fürchten;.
sei du um mich, dann fühle ich mich geborgen;
sei du vor mir, dann weiß ich mich geführt;
sei du in mir, dann finde ich Frieden;
sei du über mir, dann bin ich gesegnet.
Wenn ihr eure Türen allen Irrtümern verschließt,
schließt ihr die Wahrheit aus.
(Rabindranath Tagore)
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
3 x „SCHMUNZELIGES“
1. Ein LKW-Fahrer ruft in seiner Firma den Chef an und sagt: „Ich komme heute etwas später, ich glaube der Außenspiegel ist kaputt.“ Darauf der Chef: „Was heißt, ich glaube, schauen Sie nach. Das sieht man doch!“ „Leider nicht, auf dem Spiegel liegt der LKW.“
2. Herr Meier hat einen neuen türkischen Nachbar. Als er sieht, wie dieser einen Teppich aus dem Fenster schüttelt, fragt er: „Na, springt er nicht an?“
3. Ein Autofahrer bläst mit voller Kraft in den Auspuff. Kommt ein Polizist und fragt: „Was machen Sie da?“ Darauf der Autofahrer: „Wenn ich beim Auspuff hineinblase, dann geht die Delle vorne von selbst heraus!“ Der Polizist stutzt und sagt: „Das kann aber gar nicht funktionieren, das Seitenfenster ist ja offen!“
Es segne und begleite uns der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen
der Klügere gibt nach
Woher kommt der Spruch: „Der Klügere gibt nach“?
Der Spruch „Der Klügere gibt nach“ ist eine Redewendung, die sich auf die Idee bezieht, Konflikte durch Nachgeben statt durch stures Beharren oder aggressives Vorgehen zu lösen. Ursprünglich lässt sich seine Sinnrichtung auf älteren moralischen und philosophischen Gedankengut zurückführen, wonach Weisheit oft darin besteht, unnötige Kämpfe zu vermeiden und pragmatische Lösungen zu finden, selbst wenn das vorausgegangen Verhalten sich erst einmal unfair oder ungerecht anfühlt. Historisch gesehen findet sich eine ähnliche Denkfigur in vielen Kulturen: Klugheit wird mit dem Zügeln des eigenen Eifers, dem Rückzug aus einem Konflikt oder dem Schwinden des eigenen Stolzes verbunden, um langfristig bessere Ergebnisse zu erzielen. Wer in einer Auseinandersetzung zu beharrlich besteht, riskiert Eskalation, Verzögerung oder Kompromisslosigkeit, während derjenige, der nachgibt, oft eine schnellere, konfliktärmere oder kooperativere Lösung ermöglicht. Der Spruch hat zudem eine enge Verwandtschaft mit anderen Redewendungen, die ähnliche Prinzipien ausdrücken, wie z. B. „In der Ruhe liegt die Kraft“, „Eile mit Weile“ oder „Stille Wasser sind tief“. Er wird häufig in Situationen zitiert, in denen eine langfristige, friedliche oder wirtschaftlich sinnvollere Entscheidung wichtiger ist als das unmittelbare Durchsetzen des eigenen Standpunkts. In manchen Kontexten kann „Nachgeben“ als kluges, vernünftiges Verhalten gewürdigt werden—vor allem wenn es darum geht, Beziehungen zu schützen oder eine bessere Verhandlungsposition zu sichern. In anderen Kontexten kann es kritisch gesehen werden, wenn Nachgeben als Schwäche interpretiert wird oder wenn wichtige Prinzipien oder Rechte geopfert werden. Der Spruch legitimiert die Idee, Intelligenz und Klugheit daran zu messen, ob man durch Nachgeben eine bessere, harmonischere oder effizientere Lösung erreicht, statt stur auf dem eigenen Standpunkt zu beharren.

