Samenkorn
Das Samenkorn in meiner Hand ist wie eine neue Möglichkeit für etwas, das ich kenne, aber nicht ganz und nicht in allen Facetten. Dieses Gefühl ist nicht an Jahreszeiten gebunden und nicht an den Garten. Jeder Tag ist am Morgen wie ein Samenkorn in meiner Hand. Die Pflanze ist manchmal schon bekannt: das was mich erwartet, was ich vorhabe, auf was ich mich freue und was ich befürchte. Es gibt Tage und Vorhaben, die gleichen eher einer praktischen Nutzpflanze, andere lassen uns auf Blumen hoffen oder es warten Wildkräuter auf uns. Ich möchte den Tag verheißungsvoll sehen. Ich möchte den Morgen in den Tag hinein loslassen, in den Tag hineingehen, vertrauensvoll losgehen, ohne ganz sicher zu sein, was wird. Ich möchte das Samenkorn riskieren, das ich ja auch selber bin.
(Claudia Nietsch-Ochs)
hat deine Fingerabdrücke
Niemand hat deine Fingerabdrücke.
Niemand hat deine Stimme.
Niemand sagt so "ich liebe dich" wie du.
Niemand glaubt wie du.
Niemand denkt ans Sterben so wie du.
Niemand hat deine Geschichte.
Niemand spürt die gleiche Trauer,
das gleiche Glück, wie du.
Niemand ist wie du.
Niemand in deinem Land,
auf deinem Kontinent, auf dem dritten Planeten dieses Sonnensystems,
in der Galaxie, die wir die Milchstraßen nennen.
Niemand, weil du einmalig bist.
(Ulrich Schaffer)
Man muss Realist und Idealist zugleich sein,
um jedes von beiden richtig zu sein.
(Carl Peter Fröhlich)
„Schmunzeliges“
Die reiche Witwe lässt für ihren verstorbenen Mann fünf Messen lesen und gibt dem Pfarrer eine großzügige Spende. „Ob denn mein lieber Mann nun aus dem Fegefeuer erlöst ist?“ -fragt sie. Der Pfarrer erhofft sich noch weitere Unterstützung und antwortet: „Ich denke, bis zu den Knien wird er wohl noch drinstehen.“ „Dann ist ja gut“, meint die Frau, „er hat ja zeitlebens über kalte Füße geklagt.“
Nichts ist besser organisiert als das, was die Liebe ordnet.
Und nichts ist freier als das, was die Liebe eint.
(Chiara Lubich)
Was ich getan in meinem Leben,
tat es immer nur für euch.
Was ich gekonnt, hab ich gegeben,
als Dank bleibt einig unter euch.
Lass Dein Herzenslicht leuchten, erfreue Dich an Deinen Gaben und Talenten
und bringe sie in diese Welt, damit sie heller und reicher wird.
(Silke Bader)
jeder Mensch ist ein Geschenk
Jeder Mensch ist ein Geschenk
Geboren werden, Mensch sein dürfen, ist ein Geschenk.
Jeder Mensch ist ein Geschenk;
ohne ihn wäre die Welt düsterer, trostloser, trauriger.
DANKE dem Urheber des Lebens
für das Vergangene, freu dich am Gegenwärtigen
und hoffe für die Zukunft.
„Keine Zeit“ ist nur eine andere Formulierung für „kein Interesse“
Nicht gesucht – dennoch gefunden,
nichts erwartet – und soviel bekommen,
nicht festgehalten – und doch gewonnen,
nicht losgelassen – und doch bekommen.
(Ute Latendorf)
"Schicksal" - die Gewissheit
ER hat die Fäden in der Hand
ER gibt dem Freund den Freund
ER schenkt den Helfer in der Not
ER schneidet nicht die Fäden durch
ER fängt dich auf bevor du fällst
ER hilft dir endlich zu reden
ER stärkt dich dich zu öffnen
ER weiß wann du jemanden brauchst
ER warnt dich vor Gefahren
ER ist da damit du du bleibst.
Das alles ist für mich? "Schicksal"
Gott sei Dank.
(Sylke-Maria Pohl)
Täglicher Versuch
* eine freundliche Aufmerksamkeit
* ein nettes Wort
* ein liebevoller Blick
Wir werden nicht älter mit den Jahren,
wir werden neuer jeden Tag.
(Emily Dickinson)
Was Er euch sagt, das tut!
Was Er euch tut, das sagt!
Was Er euch gibt, das nehmt!
Was Er euch nimmt, das gebt!
(Klaus Hemmerle)
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
3 x „SCHMUNZELIGES“
1. Sagt der Gefängnispfarrer bei der Entlassung seines langjährigen Schützlings: "Ich würde ihnen ja gern draußen helfen!" - "Sie stellen sich das zu einfach vor, Hochwürden, Taschendiebstahl will gelernt sein!"
2. Lehrer: "Das Wörtchen ledig hat zu bedeuten, wenn jemand noch nicht verheiratet ist. Was ist also Dein Vater, wenn er geheiratet hat?" Hans: "Der ist erledigt Herr Lehrer:"
3. Der Lehrer schreibt das Wort "Magie" an die Tafel. "Kann mir einer von euch sagen, was dieses Wort bedeutet?" fragt er die Klasse. Darauf herrscht allgemeine Stille. Endlich meldet sich einer und meint: "Das gibt man in die Suppe!"
Es segne und begleite uns der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen

