Höre jeden Tag in dich hinein, damit du erfährst,
was deine Stimme dir sagen will.
(Patrice Jeancourt)
Advent -dem Licht entgegen
Immer dem Licht entgegen, das Dunkel der Nacht durchschreiten.
Die Unruhe des Herzens mitnehmen.
Die Hoffnung bewahren, gelassen der Kälte trotzen.
Mit der Kraft des inneren Feuers weitergehen.
Im Gehen erkennen: Das hoffnungsvolle Licht.
Ist mit mir auf dem Weg – zum Licht.
(Doris Reibert)
Wer den Himmel zum Ziel hat,
dem kann die Erde nicht gleichgültig sein.
(Peter Hahne)
Es ist Advent - Licht breitet sich aus.
Eine Kerze in der Dunkelheit gibt Licht.
Sie leuchtet, lässt Licht erkennen, gibt Hoffnung.
Auch du kannst so eine Kerze sein.
Wer sich grün und blau ärgert, kann wenigsten behaupten,
dass er versucht hat, Farbe ins sein Leben zu bringen.
(Ernst Feistl)
Advent feiern heißt,
den Mut haben, mit unserer Sehnsucht in Berührung kommen,
mit dieser Kraft, die unser Herz weit macht.
(Anselm Grün)
Recht geben heißt: GOTTES GABEN weitergeben,
so dass sie nicht als meine, sondern als Gottes Gabe erkannt wird.
(Friedrich Bonhoeffer)
Miteinander fröhlich sein, miteinander ringen;
miteinander unterwegs nach schönen Dingen.
Miteinander traurig sein, miteinander wagen
und die schöne, schwere Welt miteinander tragen.
(J. M. Heinen)
Wenn auf der Welt die Liebe herrschte,
wären alle Gesetze entbehrlich.
(Aristoteles)
Psalm 55,17 + 19
Ich aber, zu Gott will ich rufen, der Herr wird mir helfen.
Er befreit mich, bringt mein Leben in Sicherheit /
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
3 x „SCHMUNZELIGES“
1. "Liebes Christkind, mein Bruder und ich wünschen uns sooo sehr ein Schlagzeug und eine Trompete. Unser Papa will uns so etwas nicht kaufen. Wir versprechen dir liebes Christkind, wir spielen nur darauf, wenn unser Papa schon schläft!"
2. „Verzeihung, wo bin ich hier?“, fragt ein Betrunkener einen entgegenkommenden Passanten. – „Ecke Hauptstraße/Bahnhofstraße.“ – „Einzelheiten interessieren mich nicht. In welcher Stadt bin ich?“
3. Wieso gehen die Ostfriesen in der Adventszeit immer durchs Fenster raus und rein? Weil Weihnachten vor der Tür steht!
Es segne und begleite uns der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen
Frieden Gerechtigkeit
„Herr, gib uns deinen Frieden!“
Eintauchen in Gottes Gegenwart
Stille – Lauschen - Geborgenheit spüren
Gewissheit haben - Umgeben sein - Getragen sein
Durchdrungen sein von Gottes Gegenwart
(Annedore Großkinsky)
In der Verzeihung liegt ein lieblicher Geschmack,
den es in der Rache nicht gibt.
(aus Persien)
Erst wenn die Liebe im Herzen der Menschen wohnt,
ist es möglich, dass Menschen wieder sinnvoll
von Gott reden und einander verstehen.
(Phil Bosmans)
Das Geheimnis, mit allen Menschen in Frieden zu leben,
besteht in der Kunst, jeden seiner Individualität nach zu verstehen.
(Friedrich Ludwig Jahn)
Wie eine Tür …
Wie eine Tür möchte ich sein:
verschlossen dem Neid und der Habgier,
geöffnet dem Schenken und Geben.
Wie eine Tür möchte ich sein:
Kälte und Frost abwehren, schützen und bergen.
Wie eine Tür möchte ich sein:
verschlossen der Eigensucht und dem Hass,
geöffnet der Nächstenliebe und dem Verstehen.
Wie eine Tür möchte ich sein:
die dir, Gott, ein Zuhause gibt
und dem Nächsten Liebe und Zeit und Geborgenheit.
„Leben lässt sich nur rückwärts verstehen,
muss aber vorwärts gelebt werden.“
(Sören Aabye Kierkegaard)
Um das Herz und den Verstand
eines anderen Menschen zu verstehen,
schaue nicht darauf, was er erreicht hat,
sondern wonach er sich sehnt.
(Khalil Gibran)
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.
Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.
ich habe es gesehen
Ich habe es gesehen.
Ich habe es gesehen.
Meine kleine Flamme war dabei,
als Ihr die Hände ineinander gelegt
und Euer Herz verschenkt habt.
Ich bin mehr als bloß eine Kerze,
mehr als bloß ein Geschenk.
Mein Licht soll dabei sein bei Eurer Ehe.
Ich bin ein stiller Zeuge im Hause Eurer Liebe
und wache stets über Euch.
An Tagen, da die Sonne scheint,
brauche ich nicht zu brennen.
Aber wenn Ihr vor Freude außer Euch seid
oder ein schöner Stern am Horizont Eures Lebens erscheint,
dann zündet mich an.
Zündet mich an, wenn es dunkel wird,
wenn in Eurem Leben Sturm einbricht,
wenn Streit da ist,
wenn Ihr lautlos unter etwas leidet,
dann zündet mich an.
Zündet mich an, wenn der erste Schritt zu tun ist
und Ihr wisst nicht wie, wenn Ihr die Aussprache sucht,
aber keine Worte findet, wenn Ihr Euch umarmen möchtet,
aber Eure Arme sind wie gelähmt, dann zündet mich an.
Mein kleines Licht ist für Euch ein deutliches Zeichen, hell und klar.
Es spricht seine eigene Sprache,
eine leichte Sprache,
die der andere gleich versteht.
Ich bin Eure Hochzeitskerze.
Ich habe Euch beide gern.
Lasst mich brennen,
wann und wie lange es sein muss,
bis Ihr beide dann gemeinsam, Wange an Wange,
mein Licht ausblasen könnt.
Dann sage ich dankbar: Bis zum nächsten mal!
„SCHMUNZELIGES“
Bei der Fahrt auf einer einsamen Landstraße nervt der siebzehnjährige Sohn seinen Vater: "Lass mich doch auch mal fahren, ich bin doch wirklich schon alt genug." "Du schon", erwiderte der Vater. "Aber das Auto noch nicht!"
„SCHMUNZELIGES“
Der Kritiker wird gefragt, was er von dem Musikstück halte, das er soeben gehört hat. „Was ich davon halte?“, fragt er irritiert. „Nun ich meine“, gibt er nach einiger Zeit zu bedenken, „dass auch die Taubheit manchmal eine Gabe Gottes ist.“

