zusammen bitten und danken

Die beiden Hände
Es sagte einmal die kleine Hand zur großen Hand: „Du, große Hand, ich brauche dich, weil ich bei dir geborgen bin. Ich spüre deine Hand, wenn ich wach werde und du bei mir bist, wenn ich Hunger habe und du mich fütterst, wenn du mir hilfst etwas zu greifen und aufzubauen, wenn ich mit dir meine ersten Schritte versuche, wenn ich zu dir kommen kann, weil ich Angst habe. Ich bitte dich: bleib in meiner Nähe und halte mich.“ Und es sagte die große Hand zur kleinen Hand: „Du, kleine Hand, ich brauche dich, weil ich von dir ergriffen bin. Das spüre ich, weil ich viele Handgriffe für dich tun darf, weil ich mit dir spielen, lachen und herumtollen kann, weil ich mit dir kleine und wunderbare Dinge entdecke, weil ich diene Wärme spüre und dich lieb habe, weil ich mit dir zusammen bitten und danken kann.“

„SCHMUNZELIGES“
Opa macht auf dem Sofa sein Mittagsschläfchen und beginnt nach einiger Zeit zu schnarchen. Fritzchen geht zu ihm und dreht an seinem Jackenknöpfchen. Die Mutter schimpft: „Lass bitte den Opa in Ruhe schlafen!“ Darauf Fritzchen: „Tu ich ja, ich will ihn nur ein bisschen leiser stellen!“


Angesicht hell wird

Es ist unmöglich, das ein Mensch in die Sonne schaut,
ohne, dass sein Angesicht hell wird.

(Friedrich von Bodelschwingh)

Mein Gott,
für das andere Licht, das du meiner Seele gegeben hast: Dank.
Für die Ruhe, die du meiner Seele gegeben hast: Dank.
Und noch bevor es Tag wird, werde ich von neuem malen:
Bilder für dich von Erde und Himmel.
(Marc Chagall)

Nehmt Gottes Melodien in Euch auf.
(Ignatius von Antiochia)

„SCHMUNZELIGES“
Ein Mathematikprofessor wurde von einem Auto angefahren. Der Autolenker beging Fahrerflucht. Nach einiger Zeit kommt ein Polizist und fragt: „Haben Sie sich die Nummer des Wagens gemerkt, mein Herr? – „Das nicht, aber die Quersumme war 21!“

Dankbare Menschen sind wie fruchtbare Felder:
Sie geben das Empfangene zehnfach zurück.

(August von Kotzebue)

„SCHMUNZELIGES“
„Rudi, wie heißt die Gegenwart von trinken?“ – „Ich trinke!“ – „Richtig, und wie heißt die Zukunft?“ – „Ich bin betrunken!“

Keiner ist wie Du!
Niemand berührt mein Herz so wie Du.
Wo auch immer ich noch suche, o Herr, es bleibt:
Keiner ist wie Du!

es kommen neue Zeiten

Advent bedeutet: Es kommen neue Zeiten.
Am Horizont unseres Lebens
steht das Zeichen der Hoffnung.

(Phil Bosmans)

Leben bedeutet Veränderung;
Altes aufgeben und Neues in unser Leben lassen,
Bekanntes loslassen und Unbekanntem entgegen gehen,
Entscheidungen treffen und Entscheidungen anderer und des Lebens akzeptieren.


Advent ist ...
wenn der Friede in unsere Herzen einzieht
und uns ein Gefühl froher Zuversicht schenkt.

Der Mensch hat dreierlei Wege klug zu handeln:
Erstens durch Nachdenken, das ist der edelste.
Zweitens durch die Nachahmung, das ist der leichteste.
Drittens durch Erfahrung, das ist der bitterste.

(Konfuzius)

Psalm 104,10-11
Du lässt die Quellen hervorsprudeln in den Tälern,
sie eilen zwischen den Bergen dahin.
Allen Tieren des Feldes spenden sie Trank,
die Wildesel stillen ihren Durst daraus.

Das Wunderbarste an den Wundern ist,
dass sie manchmal wirklich geschehen.

(Gilbert Keith Chesterton)

Mir scheint, ich habe meinen Himmel auf Erden gefunden,
denn der Himmel ist Gott und Gott ist in mir.
An dem Tag, da ich dies verstanden habe, ist in mir alles hell geworden.
(Elisabeth von Dijon)

Sehnsuchtszeit Advent
auf dass Verständnis wachse wo Befremden ist
Wärme zunehme wo Kälte ist
Ruhe einkehre wo Hektik ist
Sehnsuchtsziel Weihnachten
auf dass Friede um sich greife wo Feindschaft ist
Vertrauen stärker werde wo Argwohn ist
Liebe erstrahle wo Gleichgültigkeit ist
Sehnsucht eine Welt erfüllt mit Gerechtigkeit
gestaltet durch Zuneigung Sehnsucht gibt Hoffnung
Hoffnung gibt Mut - Mut gibt Kraft

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.


3 x „SCHMUNZELIGES“
1. “Immer diese Fragerei nach meinem Führerschein! Was bringt das, Herr Wachtmeister?” “Haben sie ihn nun bei sich oder nicht?” “Wie soll ich ihn bei mir haben, wenn die Polizei ihn mir immer wieder abnimmt!”
2. „Sie dürfen ihrem Mann keinen starken Kaffee geben, davon wird er zu aufgeregt.“ – „Ja, Herr Doktor, aber wenn ich ihm dünnen Kaffee gebe, regt er sich noch mehr auf!“
3. Der Hausarzt fragt die Patientin: „Na, wie fühlen Sie sich denn heute?“ – „Schon viel besser, nur das Atmen fällt mir noch etwas schwer.“ „Na, dann schauen wir mal, dass wir das auch noch wegkriegen!“

Es segne und begleite uns der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen