Tauet Himmel

1. „Tauet Himmel, den Gerechten,
Wolken, regnet ihn herab!
Rief das Volk in bangen Nächten,
dem Gott die Verheißung gab:
Einst den Mittler selbst zu sehen
und zum Himmel einzugehen,
denn verschlossen war das Tor,
bis ein Heiland trat hervor.“

2. Voll Erbarmen hört das Flehen
Gott, der unser Vater ist.
Alle Völker sollen sehen
Gnad und Heil in Jesus Christ.
Gottes Engel kam hernieder,
brachte diese Antwort wieder:
„Sieh, ich bin des Herren Magd;
mir gescheh, wie du gesagt!“

3. Sankt Johannes lässt erschallen
seinen Ruf: „Kehrt um, erwacht!“
Denn es naht das Heil uns allen;
es ist Tag, vorbei die Nacht.
Lasset uns das Herz bereiten
Gott in diesen Gnadenzeiten;
wandelt auf des Lichtes Bahn,
ziehet Jesus Christus an!

4. Vater, komm und hilf erfüllen,
was dein Sohn uns kundgetan,
dass die Welt nach deinem Willen
allzeit sich erneuern kann!
Komm und bringe uns den Frieden,
den du deinem Volk beschieden,
bis nach allem Kampf und Streit
wir dich schaun in Ewigkeit!

Küche kochen Rätsel

… ein Rätsel:
In welcher Küche wird nicht gekocht? Die Lösung steht am Ende.


Weil Gott weiß, was morgen ist,
brauchen wir heute keine Angst zu haben.

(Heinrich Giesen)

Glaubensbekenntnis

Ich glaube an Gott, der unser Vater ist,
der Vater aller Menschen, besonders Vater aller Kinder.
Er hat alles erschaffen und alles gut gemacht, die Berge und das Meer,
die Pflanzen und die Tiere, die Menschen und die Engel.
Ich glaube an Jesus Christus, den Sohn Gottes, der Bruder aller Kinder,
der schwarzen, der braunen, der gelben, der weißen, der reichen und der armen.
Er ist geboren als ein armes Kind.
Er hat geweint und gespielt, er hat sich gefreut und hat gelitten. Er ist gestorben, aber er ist auferstanden und hat uns dadurch eine Hoffnung gegeben.
Ich glaube, dass Gott die Liebe ist, dass Jesus Christus
auch heute mitten unter uns lebt, dass Gottes Heiliger Geist
den Frieden unter den Menschen möglich machen kann,
den Frieden des Herzens: in Europa, Afrika, Lateinamerika, Asien
und auf der ganzen Welt, wo immer wir Menschen ihn wollen.
Das glaube ich. Amen.

Einmal am Tag solltest du ein Wort
in die Hände nehmen, ein Wort der Schrift.

(Paul Roth)

Als Gott die Welt schuf, sah er, dass alles gut war –
was würde er jetzt dazu sagen?

(George Bernard Shaw)

"Was gibt es Neues?"
Ich erzählte gern die Geschichte von einem Posaunenmeister, den ich eines Morgens fragte: "Was gibt es Neues?" Er antwortete: "Ich habe eben gelesen: "Seine Güte ist alle Morgen neu." Das ist jeden Tag das Aller-, Allerneueste! Aktueller als die Nachrichten aus Radio und Fernsehen oder sonst etwas. Zugleich ist es eine Aktualität, die unsere Existenz täglich betrifft.
(Wilhelm Busch)

„SCHMUNZELIGES“
Ein Schäfer wird gefragt, wie viele Schafe er in seiner Herde habe. Da meint er achselzuckend: „Keine Ahnung. Immer wenn ich sie zählen will, schlafe ich ein!“

Jeder in Christus verwurzelte Christ,
ist es sich schuldig, Zeugnis für Christus abzulegen.
Der Wege sind viel.
Kurz: Eine Haltung, die in jedem Nichtchristen
die Lust erweckt, Christ zu werden.
(Kardinal Suhard)

„SCHMUNZELIGES“
Erklärte Fritzchen seinen Eltern: "Wir haben Lehrermangel, weil zu viele Kinder in die Schule gehen. Daher schlage ich vor, ich bleibe mal ein paar Wochen zu Hause, um die Lehrer zu entlasten!"

Die Freuden des Geistes sind Heilmittel
gegen die Wunden des Herzens.

(Madame de Stael)

Schönheit ist das, was deine Seele anzieht.
(Khalil Gibran)

„SCHMUNZELIGES“
'Na wie war deine Prüfung?', fragt die Mutter den Sohn. 'Zu Beginn war es ganz ok. Die ersten drei Fragen konnte ich beantworten, aber dann...' Mutter: 'Was waren denn die ersten drei Fragen?' Sohn: 'Name, Alter und Geburtsort...

Löse dein Herz von allem Irdischen,
suche Gott und du wirst ihn finden.

(Teresa von Avila)

Antwort: in der Gerüchteküche

01. Dezember 5 Jahre

01. Dezember

5 Jahre sind vergangen
das Geschehene ist nicht vergessen
viele Fragen sind geblieben
viele Wunden schmerzen immer noch
viele Erinnerungen berühren


Guter Gott, ich bitte weiterhin um Kraft, Segen, Trost, Heil, Ermutigung, ….
und weiterhin um wertvolle Begleitung, wichtige Solidarität, offene Herzen.
Amen

Legen wir alles in Gottes Hände …

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.


Folgende Gedanken habe ich am 01.12.2020 abends gepostet.
Vorhin kam ich als Notfallseelsorger zurück. Ich weiß nicht, wann ich mich jemals so betroffen, hilflos, traurig, …. gefühlt habe. Leider hinterlässt das heutige schreckliche Ereignis in unserer schönen Stadt Trier nur Opfer. Gleich werde ich in die Kirche gehen. Dort werde ich Kerzen anzünden, an die Toten, Verletzten, Angehörigen denken und um ganz, ganz viel Kraft bitten für all die Menschen, die jetzt unendlich traurig und so fassungslos sind. Und eine Frage werde ich meinem „Chef“ im Himmel heute auch fragen: „Warum?“ Gruß, Aloys