wirklich gestorben

Jesus ist wirklich gestorben.
Er ist in die tiefste menschliche Not hineingegangen
und „hinabgestiegen in das Reich des Todes“.
Er hat unserem Tod die Bitterkeit genommen.
Wir wissen, unsere Gemeinschaft mit Christus überdauert den Tod.
Christus ist unser Leben und unsere Auferstehung.
Das muss in unserem gegenwärtigen Leben sichtbar werden:
in der Freude, die aus der Hoffnung und aus der Liebe geboren wird.

Niemand kennt den Tod. Es weiß auch keiner,
ob er das größte Geschenk für den Menschen ist.

Alles ist mir von meinem Vater übergeben worden,
und niemand kennt den Sohn, nur der Vater.
und niemand kennt den Vater, nur der Sohn,
und der, dem es der Sohn offenbaren will.


Jenseits aller Dunkelheit ist ewiges Licht.
Jenseits aller Ängste und Sorgen ist ewiger Friede.


Deshalb liebt mich der Vater,
weil ich mein Leben hingebe,
um es wieder zu empfangen.
(Mt 11,27; Joh 10,17)

Der Glaube schaut das Grab im Licht.
Die Liebe nicht im Tod zerbricht.
Die Hoffnung ein Wiedersehn verspricht.

unter der Gnade

Geh unter der Gnade, geh mit Gottes Segen,
geh in seinem Frieden, was auch immer du tust.
Geh unter der Gnade, hör auf Gottes Worte,
bleib in seiner Nähe, ob du wachst oder ruhst.

Alte Stunden, alte Tage lässt du zögernd nur zurück
Wohlvertraut wie alte Kleider sind sie dir durch Leid und Glück.
Geh unter der Gnade, geh mit Gottes Segen,
geh in seinem Frieden, was auch immer du tust.
Geh unter der Gnade, hör auf Gottes Worte,
bleib in seiner Nähe, ob du wachst oder ruhst.

Neue Stunden, neue Tage? Zögernd nur steigst du hinein.
Wird die neue Zeit dir passen, ist sie dir zu groß, zu klein?
Geh unter der Gnade, geh mit Gottes Segen,
geh in seinem Frieden, was auch immer du tust.
Geh unter der Gnade, hör auf Gottes Worte,
bleib in seiner Nähe, ob du wachst oder ruhst.

Gute Wünsche, gute Worte wollen dir Begleiter sein.
Doch die besten Wünsche münden Alle in den einen ein.
Geh unter der Gnade, geh mit Gottes Segen,
geh in seinem Frieden, was auch immer du tust.
Geh unter der Gnade, hör auf Gottes Worte,
bleib in seiner Nähe, ob du wachst oder ruhst.

Antwort auf unsere Fragen

„Wie ein Kind Vertrauen in das Leben haben,
vielleicht ist das die Antwort auf unsere Fragen.“

(Carol Ann Hierl)

DANK
Wie können wir danken, Gott?
Ehe wir denken, hast du geschaffen.
Ehe wir bitten, hast du uns beschenkt.
So wollen wir danken,
indem wir leben, wie du uns gedacht hast.
Ebenbilder deiner grenzenlosen Liebe;
Schwestern und Brüder deiner Geschöpfe;
Engel auf dem Weg zu denen, die unsere Hilfe brauchen.
Gib unserer Dankbarkeit Hand und Fuß.
Und nimm uns jede Widerrede von der Seele.
(Gerhard Engelsberger)

„Schmunzeliges“
„Der Storch hat dir ein Schwesterchen gebracht“, sagt die Mutter zu ihrem Kleinen. „Willst du es einmal sehen?“ – „Ja, aber nur, wenn du mir vorher den Storch zeigst!“

Gott steht für den Gläubigen am Anfang,
für den Physiker am Ende allen Denkens.

(Max Planck)

Herr, bei dir bin ich sicher;
wenn du mich hältst,
habe ich nichts zu fürchten.
Ich weiß wenig von der Zukunft,
aber ich vertraue auf dich.
Gib, was gut ist für mich.
Nimm, was mir schaden kann.
Wenn Sorgen und Leid kommen,
hilf mir, sie zu tragen.
Lass mich dich erkennen,
an dich glauben und dir dienen.
(John Henry Newman)