verschenkt hat

Verschenkt
Ein reicher Mann dachte auch im Sterben nur an das, woran er sein Leben lang gedacht hatte: an sein Geld. Mit letzter Kraft löste er den Schlüssel vom Band, das er um den Hals trug, winkte der Magd, deutete auf die Truhe neben seinem Lager und befahl ihr, ihm den großen Beutel Geld in seinen Sarg zu legen. Im Himmel angekommen sah er einen langen Tisch, auf dem die feinsten Sachen standen. "Sag, was kostet das Lachsbrot?" fragte er. Eine Kopeke wurde ihm geantwortet. "Und die Sardine?" "Gleich viel." "Und die Pastete?"" Alles eine Kopeke." Er schmunzelte. "Billig", dachte er, "herrlich billig!" Und er wählte sich eine ganze Platte voll aus. Aber als er mit einem Goldstück bezahlen wollte, nahm der Verkäufer die Münze nicht an. "Alter", sagte er und schüttelte den Kopf, "was hast du nur im Leben gelernt!" "Was soll das?", murrte der Alte. "Ist mein Geld nicht gut genug?" Da hörte er die Antwort: "Wir nehmen nur das Geld, das einer verschenkt hat."
(russische Legende)

mit Verheißungen

zum Advent
Das erst macht ja die heimliche Seligkeit dieser Zeit aus
und zündet das innere Licht in den Herzen an,
dass der Advent gesegnet ist mit den Verheißungen des Herrn.

(Alfred Delp)

Wenn ein Wunder auf der Welt geschieht,
geschieht´s durch liebe, volle, treue Herzen.

(Johann Wolfgang von Goethe)

Gott – du
Gott - du Schale voll lebendigen Wassers -, erfrische uns.
Gott – du Schale voll reifer Früchte -, ernähre uns.
Gott – du Schale voll würzigen Brots -, stärke uns.
Gott – du Schale voll hellen Lichtes -, erleuchte uns.
Gott – du Schale voll brennenden Feuers -, erwärme uns.
Gott – du Schale voll heilenden Öles -, salbe uns.
(Hanna Strack)

Wer den Weg der Langmut und Geduld gefunden,
der hat den Weg des Lebens gefunden.

(Ephrim der Syrer)

"Freude spüren: Das macht mich gegenwärtig.
Freude bringt mich in die Nähe meiner selbst
und in die Nähe des gegenwärtigen Augenblickes.
Freude ist Ausdruck des reinen Seins, der klaren Gegenwart."

Anselm Grün

Die Gnade erfasst alles und lässt keinen Winkel frei.
(Antonius von Padua)

Auf dem besten Weg
Es gibt keinen Weg zum Glück.
Das Glück ist der schöne holperige Weg,
auf dem wir gehen, stolpern, tanzen ...

(Jochen Mariss)

Ich glaube an den Heiligen Geist. Er tröstet die Menschen und macht denen Mut, die Angst haben. Er will, dass alle, die an Christus glauben, eine große Gemeinschaft sind, über alle Grenzen hinaus. Er will, dass alle Menschen Brot und Arbeit haben.
Ich glaube, dass Gott die Liebe ist, dass Jesus Christus auch heute mitten unter uns lebt, dass Gottes Heiliger Geist den Frieden unter den Menschen möglich machen kann, den Frieden des Herzens: in Europa, Afrika, Lateinamerika, Asien und auf der ganzen Welt, wo immer wir Menschen ihn wollen.
Das glaube ich. Amen.

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

3 x „SCHMUNZELIGES“
1. Nach einer längeren Behandlung fragt der Psychiater seine Patientin: „Glauben Sie immer noch Kaiserin Sissi zu sein?“ – „Aber nein, Herr Doktor!“, versichert sie. – „Prima! Dann können wir die Therapie ja beenden.“ – „ „Herzlichen Dank! Und die Rechnung schicken Sie bitte an Kaiser Franz Joseph!“
2. Gudrun fährt mit dem Auto eine Straße entlang. Ein Arbeiter steigt gerade auf einen Telefonmast. Da faucht sie: „So schlecht fahre ich aber auch wieder nicht!“
3. Der Vertreter will der Oma eine Eieruhr verkaufen. „Die Eier, die Sie kochen, werden immer richtig, wenn Sie diese Eieruhr haben!“ – „Ich brauche die Uhr nicht“, sagt die Oma, „wenn ich Eier koche, schaue ich aus dem Fenster auf die Verkehrsampel. Nach dreimal Rot und zweimal Grün sind sie richtig!“

Es segne und begleite uns der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen

um den Frieden sorgen

„Herr, gib uns deinen Frieden!“

Es ist gut, manchmal die Sorgen so zu behandeln, als ob sie nicht da wären;
das einzige Mittel, ihnen ihre Wirklichkeit zu nehmen.

(Rainer Mari Rilke)

Handeln aus Nächstenliebe
1. Ich besuche dich
2. Ich teile mit dir
3. Ich höre dir zu
4. Du gehörst dazu
5. Ich bete für dich
6. Ich rede gut über dich
7. Ich gehe ein Stück mit dir
(nach Bischof Joachim Wanke)

Die Liebe möge all unser Handeln bestimmen und leiten.
Denn sie macht unser Tun wertvoll, und ohne sie hat nichts Bestand.

(Papst Benedikt XVI.)

Wer sich mit ganzem Herzen
auf den Weg der Liebe Gottes begibt;
der kann nicht fehlgehen.
Er wird ihm begegnen.
Du bist es ja, mein Gott,
der nicht ohne mich sein kann."
(Vinzenz Pallotti)

ENGEL

Jeder Mensch braucht einen Engel, jemanden,
der auf ihn achtgibt, der ihn wirklich liebt.
Uns´re Welt braucht Engel, eine Schar,
die sie behütet, die am Leben hält.
Unser Gott schickt seine Engel stetig aus,
dass sie so handeln, wie er selbst es will.

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.