Tagesevangelium

Tagesevangelium vom 03. Januar 2026

Evangelium Johannes 1, 29–34


In jener Zeit sah Johannes der Täufer Jesus auf sich zukommen
und sagte: Seht, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt!
Er ist es, von dem ich gesagt habe: Nach mir kommt ein Mann, der mir voraus ist, weil er vor mir war.
Auch ich kannte ihn nicht; aber ich bin gekommen und taufe mit Wasser, damit er Israel offenbart wird.
Und Johannes bezeugte: Ich sah, dass der Geist vom Himmel herabkam wie eine Taube und auf ihm blieb.
Auch ich kannte ihn nicht; aber er, der mich gesandt hat, mit Wasser zu taufen,
er hat mir gesagt: Auf wen du den Geist herabkommen und auf ihm bleiben siehst,
der ist es, der mit dem Heiligen Geist tauft.
Und ich habe es gesehen und bezeugt: Dieser ist der Sohn Gottes.

…. Besinnliches zum heutigen Evangelium
Drei wichtige Aussagen stehen nebeneinander: 1. Jesus ist das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt; 2. der Geist ist auf ihn herabgekommen und auf ihm geblieben; 3. er ist der Erwählte Gottes (der Sohn Gottes). Diese drei Aussagen gehören in der Messiasvorstellung des Johannes unlösbar zusammen. Alle drei weisen auf die prophetische Gestalt des „Gottesknechts“ beim Propheten Jesaja hin. Jes 53 spricht vom leidenden Knecht, der für die Sünden anderer leidet und wie ein Lamm vor seinen Peinigern verstummt. Gott hat ihn seinen Erwählten genannt, auf den er seinen Geist gelegt hat (Jes 42, 1). Nach den Erfahrungen mit dem Auferstandenen lesen die Anhänger Jesu die Prophezeiungen vom „Gottesknecht“ noch einmal neu, mit anderen Augen. Und sie kommen zu der Erkenntnis: Ja, Jesus Christus ist dieser „Gottesknecht". Nur so machen sein Leiden und sein Tod am Kreuz einen Sinn.


schöne positive Erfahrungen

Die Mädchen und Jungen haben vorhin von sehr schönen und positiven Erfahrungen bei den Besuchen als Sternsinger erzählt. Das freut mich sehr! Auch „Benji“ war bei der Sternsingeraktion wieder dabei. Mittendrin bei den Königinnen und Königen, Freude verbreitend, immer neugierig und zugewandt. Es ist ein toller Tag, dankbar, Aloys

Wie herrlich ist es,
dass niemand eine Minute zu warten braucht,
um damit zu beginnen,
die Welt langsam zu ändern.

(Anne Frank)

UNSER KÖNIG
Jesus du bist unser König,
ein König, ganz anders als die Könige und Herrscher der Erde.
Du wurdest in einem Stall geboren.
Du bist arm und bescheiden.
Du bist gewaltlos und sanftmütig.
Du reitest auf einem Esel, dem Reittier der Armen.
Du verzeihst selbst den größten Feinden.
Du denkst nicht nur an dich,
sondern an die anderen
und vor allem an die Schwachen und Ausgestoßenen.
Jesus du bist unser König,
ein König, ganz anders als die Könige und Herrscher der Erde.
Du bist in den Herzen der Menschen:
Wo Menschen das Brot teilen, da ist dein Königreich.
Wo Menschen verzeihen, da ist dein Königreich.
Wo Menschen Friedenbringen, da ist dein Königreich.
Wo Menschen Mut machen, da ist dein Königreich.
Wo Menschen trösten, da ist dein Königreich.
Wo Menschen gewaltfrei leben, da ist dein Königreich.
Jesus, du bist unser König,
Deine Stärke ist deine Schwäche für uns,
deine Macht liegt in der Ohnmacht für uns,
deine Herrlichkeit in der Niedrigkeit für uns.

„Schmunzeliges“
Es starb ein Altwarenhändler, der notorisch stahl. Der Pastor wollte die Wahrheit nicht unterschlagen, aber auch niemand verletzten. So sagte er beider Grabansprache: Der Verstorbene handelte mit Eisen und stahl!“

Am Morgen, wenn die Nacht zum Tag erwacht,
wünsche ich Dir einen Engel, der an Deiner Seite wacht.
Am Abend, wenn der Tag zur Nacht sich neigt,
wünsche ich Dir, dass das Gute in Deinem Herzen bleibt.

„Schmunzeliges“
Ein Strohwitwer hat seinen Freund zum Essen eingeladen. „Nun, schmeckt dir die Suppe?“ – „Klasse, du hättest zwanzig Teller davon kochen sollen!“, meint der Freund. – „Die hätten wir doch nicht aufgegessen.“ – „Das nicht, aber das Salz hätte dafür gereicht!“

für alle offen ist

Die Christbaumkugel symbolisiert den Erdball.
Allen Menschen ist Gottes Heil bestimmt.
Für alle Menschen gilt:
Es gibt eine Liebe, die keine Grenzen kennt.
Es gibt ein Licht, das alles Dunkel vertreibt.
Es gibt eine Heimat, die für alle offen ist.


Es ist mehr Freude in der Hoffnung als im Genuss.
(aus Japan)

"SCHMUNZELIGES"
„Herr Doktor, die Medizin, die Sie für unseren Kleinsten verschrieben habe, ist schon leer.“ Arzt: „das ist doch unmöglich. Ich habe doch nur dreimal am Tag einen Teelöffel verordnet.“ Darauf die Mutter: „Ja, aber ich, mein Mann, der Opa und die Oma mussten vorher einen Löffel vom Saft nehmen, sonst hätte ihn der Junge nicht genommen!“

Jedes Jahr wächst Weihnachten
und gibt dem ganzen Jahr ein anderes Licht.

(Jochen Klepper)

Wunsch
Dass du loslassen kannst und nicht mehr
abhängig bleibst von der Anerkennung anderer Menschen,
dass du dich nicht zu viel sorgst um deinen Besitz,
dass du selber in dir ruhen lernst
und das Bild des Kindes in der Krippe
auch in dein Herz einziehen kann.