der Tag beginnt

Wann beginnt der Tag?
Ein Rabbi fragt seine Schüler, wann die Nacht aufhöre und der Tag beginne. Einer der Schüler antwortet: "Beginnt der Tag, wenn man einen Zwetschgenbaum von einem Pfirsichbaum unterscheiden kann?" Der Rabbi verneint. Ein zweiter Schüler antwortet: "Beginnt der Tag, wenn man einen Esel von einem Hund unterscheiden kann?" Wieder verneint der Rabbi. Darauf drängen die Schüler den Rabbi: "Sag uns doch die richtige Antwort. Wann hört die Nacht auf und wann beginnt der Tag?" Der Rabbi antwortet: "Die Nacht hört auf, wenn du in ein menschliches Gesicht schaust, und es wird heller Tag, wenn du in diesem Gesicht deinen Bruder erkennst."
(Jüdische Legende)

„Schmunzeliges“
Fremder: „Wie komme ich am schnellsten zum Krankenhaus?“ Taxifahrer: „Ja, wenn sie mich so fragen: Am besten machen Sie die Augen zu und gehen über die Hauptstraße, ohne sich um die Huperei zu kümmern. Dann werden sie gleich mit Blaulicht hingefahren.“

Der Weg zum Ziel beginnt an dem Tag,
an dem die hundertprozentige Verantwortung für dein Tun übernimmst.

(Dante Aligheri)

Es kann nur der befehlen,
der gelernt hat zu dienen.

(Don Bosco)

frei von

1. Seele, dein Heiland ist frei von den Banden,
glorreich und herrlich vom Tode erstanden.
Freue dich, Seele, die Hölle erbebt;
Jesus, dein Heiland, ist Sieger und lebt!

2. Freue dich, Seele, der Hölle Macht lieget;
Sünde und Satan und Tod sind besieget
Der im Triumphe im Grab sich erhebt,
Jesus, dein Heiland, ist Sieger und lebt!

3. Fasse dich, Seele, sei tapfer im Streite;
Jesus ist mit dir und kämpft dir zur Seite.
Zage nicht, wenn auch der Tod dich umschwebt:
Jesus, dein Heiland, ist Sieger und lebt!

4. Hast du dann standhaft mit Jesus gestritten,
hast du den Tod wie dein Heiland gelitten,
glaube, dass er aus dem Grab dich erhebt:
Jesus, dein Heiland, ist Sieger und lebt!

Tagesevangelium

Tagesevangelium vom 28. April 2026

Evangelium Johannes 10, 22–30


In Jerusalem fand das Tempelweihfest statt.
Es war Winter und Jesus ging im Tempel in der Halle Sálomos auf und ab.
Da umringten ihn die Juden und fragten ihn: Wie lange hältst du uns noch hin?
Wenn du der Christus bist, sag es uns offen!
Jesus antwortete ihnen: Ich habe es euch gesagt, aber ihr glaubt nicht.
Die Werke, die ich im Namen meines Vaters vollbringe,
legen Zeugnis für mich ab; ihr aber glaubt nicht, weil ihr nicht zu meinen Schafen gehört.
Meine Schafe hören auf meine Stimme; ich kenne sie und sie folgen mir. Ich gebe ihnen ewiges Leben.
Sie werden niemals zugrunde gehen und niemand wird sie meiner Hand entreißen.
Mein Vater, der sie mir gab, ist größer als alle und niemand kann sie der Hand meines Vaters entreißen.
Ich und der Vater sind eins.

…. Besinnliches zum heutigen Evangelium
Mit dem 10. Kapitel schließt der erste Teil des Johannesevangeliums. Kapitel 11 (Erweckung des Lazarus) leitet bereits zum zweiten Teil über: Passion und Auferstehung Jesu. Seit der Hirtenrede beim Laubhüttenfest (Joh 10, 1–18) sind etwa zwei Monate vergangen. Der Erinnerungstag an die Wiedereinweihung des Tempels und des neu errichteten Brandopferaltars durch Judas Makkabäus (165 v. Chr.) wurde Mitte Dezember gefeiert. „Es war Winter.“ Nicht nur die Jahreszeit war frostig, sondern auch die Stimmung um Jesus herum. Die Menschen, die Jesus bedrängen, wollen wissen, ob er der Messias ist. Sie sind nicht bereit, ihm zu glauben. Sie kennen seine Stimme nicht. „Ich und der Vater sind eins“: Das begreifen auch wir nur in dem Maß, als wir uns selbst in diese Einheit und Gemeinschaft von Vater und Sohn einbeziehen lassen.

Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.

(Roger Schulz)