Hin und wieder

Hin und wieder gibt es Zeiten, die Bestand haben:
Zeiten der Freundschaft
Zeiten der Zärtlichkeit, Zeiten der Liebe
Zeiten voll Ewigkeit, Endlos viel Glück


Wie reich ist diese Erde an kleinen, guten,
vollkommenen Dingen an Wohltaten!
(Friedrich Nietzsche)

Im Rückspiegel sehen
Den Tag im Rückspiegel sehen und Danke sagen für jede Minute,
für das Lied der Vögel am Morgen und das wachsende Licht,
für den duftenden Tee, für die Abendstunde –
und nun zur Ruhe kommen, bis die Sonne wieder aufgeht am Morgen.
(Eva-maria Leiber)

Gott will Menschen, die ihn preisen,
anbeten, loben und danken.

(Sören Kierkegaard)

Nur der Dankbare weiß die Güter
des Lebens zu schätzen.
Nur der, der die Güter des Lebens
zu schätzen weiß, genießt sie ganz.
(Hans Margolius)

Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt.
(Mt 28,20)

Ich lobe meinen Gott, der aus der Tiefe mich holt, damit ich lebe.
Ich lobe meinen Gott, der mir die Fesseln löst, damit ich frei bin.
Ich lobe meinen Gott, der mir den neuen Weg weist, damit ich handle.
Ich lobe meinen Gott, der mir mein Schweigen bricht, damit ich rede.
Ich lobe meinen Gott, der meine Tränen trocknet, dass ich lache.
Ich lobe meinen Gott, der meine Angst vertreibt, damit ich atme.
Ehre sei Gott auf der Erde, in allen Straßen und Häusern,
die Menschen werden singen, bis das Lied zum Himmel steigt.
Ehre sei Gott und den Menschen Frieden!
Ehre sei Gott und den Menschen Frieden, Frieden auf Erden!

Dank ist das edle Eingeständnis unserer Grenzen.
(Georg Moser)

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

3 x „SCHMUNZELIGES“
1. Der Vorsitzende eines Vereins hält eine lange Rede. Nach etwa einer Stunde unterbricht er und bittet seine Zuhörer: „Nehmen Sie es mir nicht übel, dass ich so lange rede, aber ich habe heute meine Uhr verloren.“ – „In Ordnung“, kommt da ein Zwischenruf, „aber schauen Sie wenigstens ab und zu auf den Kalender dort drüben!“
2. Herr und Frau Meier sitzen in der Kirche. Plötzlich stößt Frau Meier ihren Mann und flüstert: »Der Herr vor uns schläft!« - Darauf Herr Meier vorwurfsvoll: »Aber deswegen brauchst du mich doch nicht zu wecken!«
3. Der kleine Tim fährt abends mit dem Dreirad durchs Zimmer. Der Vater tadelt: „Du solltest doch schon längst im Bett sein!“ – „Ich weiß, aber ich finde einfach keine Parkplatz!“

Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

Frieden liegt an uns

„Herr, gib uns deinen Frieden!“

Es liegt an uns
Herr, du gabst jedem von uns ein Herz.
Aber das Ausmaß unserer Liebe müssen wir selbst bestimmen.
Du gabst uns Gefühle. Doch wir selbst müssen entscheiden,
wie gütig, barmherzig, freundlich oder wohlwollend wir sind.
Du gabst uns Mitmenschen zur Seite,
Und wir müssen uns festlegen, wie wir ihnen begegnen wollen.
Du gabst uns deine Weisungen.
Es liegt an uns, ob und wie sehr wir auf dich hören.
(Clemens Nodewald)

Wo man Liebe aussät,
da wächst Freude empor.

(William Shakespeare)

Es gibt einen Weg
Es gibt einen Weg, den keiner geht, wenn Du ihn nicht gehst.
Wege entstehen, indem wir sie gehen.
Die vielen zugewachsenen, wartenden Wege, von ungelebtem Leben überwuchert.
Es gibt einen Weg, den keiner geht, wenn Du ihn nicht gehst.
Es gibt DEINEN Weg, ein Weg, der entsteht, wenn Du ihn gehst.
(Werner Sprenger)

Vergangenheit ist Geschichte,
Zukunft ist Geheimnis,
und jeder Augenblick ist ein Geschenk.
(Ina Deter)

Ein Segen wirst du sein
Ein Segen wirst du sein, wenn du empfänglich bist
für die kleinen Fingerzeige Gottes an jedem Tag.
Ein Segen wirst du sein, wenn du mutig bist,
um deine Überzeugung zu vertreten und für Schwächere einzustehen.
Ein Segen wirst du sein, wenn du ansprechbar bist
für den Kummer der Menschen in deiner Nähe.
Ein Segen wirst du sein, wenn du nachsichtig bist
bei den Fehlern deiner Mitmenschen und ihnen großzügig verzeihst.

Am Ziel deiner Wünsche wirst du jedenfalls eines vermissen:
Dein Wandern zum Ziel.
(Marie von Ebner-Eschenbach)

Freiheit ist die Macht, die wir über uns selbst haben.
(Hugo Grotius)

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Es segne und beschütze uns alle der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen.

Bei der Hochzeit zu Kana

Bei der Hochzeit zu Kana verwandelte Jesus Wasser in Wein. Das geschah auf Bitten seiner Mutter Maria, als der Wein ausging. Jesus wies zunächst darauf hin, dass seine Stunde noch nicht gekommen sei, gehorchte dann aber dem Wunsch, ließ Wasser in sechs Steinbehälter füllen und daraus Wein schöpfen. Der Wein war besser als der vorherige, und damit zeigte Jesus seine göttliche Macht und setzte ein Zeichen des Segens für die Brautleute.

Mit Maria, unserer mutigen Fürsprecherin treten wir vor Gott, unseren Vater und rufen voller Vertrauen:

1. In unseren ersten Krug füllen wir all unsere Ängste des Alltags. – Wir bringen sie zu dir und bitten dich: Wandle Du unsere Ängste, die unser Alltag mit sich bringt in neuen Mut und Hoffnung sowie in eine neue Menschlichkeit.

2. In unseren zweiten Krug füllen wir all unsere Neid, unseren Hass und unsere Eifersucht, die unser Zusammenleben oft erschwert. –Wir bitten dich: Wandle sie um in eine echte Nächstenliebe und Offenherzigkeit, wie Jesus sie verkündet hat.

3. In unseren dritten Krug füllen wir all unsere Vernachlässigungen, weil wir unseren Alltag so oft mit Terminen verplanen, dass wir kaum noch Zeit füreinander finden. – Wir bitten dich: Wandle sie um, damit wir wieder mehr Zeit füreinander finden und wir in jeder Begegnung Dich wahrnehmen und unter uns wissen.

4. In unseren vierten Krug füllen wir all unsere Traurigkeit, die uns oft niederdrückt. – Wir bitten dich: Wandle sie um, damit wir gestärkt sagen können: „Die Freude am Herr ist unsere Stärke!“

5. In unseren fünften Krug füllen wir all unsere Vorurteile gegenüber unseren Mitmenschen, Nachbarn und Freunden. –Wir bitten dich: Wandle sie um in Akzeptanz und Toleranz gegenüber allen Menschen und führe uns so zu einem respektvollen Umgang und achtsamen Miteinander

6. In unseren sechsten Krug füllen wir in Stille all unsere ganz persönlichen Bitten; jede von uns darf das hineingeben, was wir gerade fühlen, denken, all das was uns beschäftigt oder belastet.

Gott, unser Vater, Maria, diese mutige Frau aus Nazareth, half wo Menschen in Not gerieten. Öffne unsere Augen für die Not unserer Mitmenschen. Marias Mut tat gut, denn sie ergriff die Initiative. So bitten wir dich, bewahre uns vor Gleichgültigkeit gegenüber anderen. Ermutige uns wie Maria, damit wir auf Jesus und sein Wort verweisen. Hilf uns, dass auch wir selbst dein Wort und deine Weisung beachten. Schenke uns immer wieder Vertrauen zu dir, damit wir uns führen lassen von dir. Darum bitten wir durch Christus, unseren Bruder und Herrn. Amen.