das schwerste Werk

Wisst ihr auch, welches das schwerste Werk der Barmherzigkeit ist?
Lästige Personen mit Geduld ertragen.

(Papst Johannes XXIII.)

Ich glaube, dass wir alle etwas in uns tragen,
das sich entzündet beim Anblick oder durch Kenntnis eines anderen,
und dass wir alle ein Licht für die anderen sind.
(Albert Schweitzer)

„Schmunzeliges“
Was denkt ein Schornsteinfeger, wenn er über den Zebrastreifen geht? „Man sieht mich, man sieht mich nicht, man sieht mich, .....“

Fang den Tag von heute nicht mit den Scherben von gestern an!
(Phil Bosmans)

Die Liebe ist der Blick der Seele.
(Simone Weil)

„Wenn ihr an mich denkt,
seid nicht traurig, sondern habt den Mut,
von mir zu erzählen und auch zu lachen.
Lasst mir einen Platz zwischen euch,
so wie ich ihn im Leben hatte.
Ihr habt mich nicht verloren.
Am Ziel erwarte ich euch.
Ich sterbe, aber meine Liebe zu euch stirbt nicht.
Ich werde euch vom Himmel aus lieben,
wie ich es zu Erden getan.“

Da wo du bist – da brauche ich dich spricht der Herr.
(Meinolf Steinhofer)

Es segne und begleite uns der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen

sind die Stunden

........ so ein Durcheinander! Zu welchem Wort gehören die folgenden Buchstaben?
„E M C H N S“ Die Lösung steht am Ende.
P.S. ... ein kleiner Tipp: … ich bin einer davon ….


Die Summe unseres Lebens sind die Stunden, in denen wir liebten.

(Wilhelm Busch)

„SCHMUNZELIGES“
„Ist die neue Wohnung auch wirklich sicher?“ – fragt der neue Untermieter. „Ich bin nämlich Goldschmied und habe manchmal wertvollen Schmuck in der Wohnung.“ Darauf die Vermieterin: „da können Sie ganz beruhigt sein, denn mein Mann steht unter Polizeiaufsicht!“

Das ist herrlich.
Einfach Mensch sein, einfach leben.
In die Luft gucken, die Sonne sehen,
Blumen erblicken und in der Nacht die Sterne.
Kindern zuschauen, lachen, spielen,
tun, was Freude macht, träumen,
die Phantasie spielen lassen, zufrieden sein:
Das Leben wird ein Fest.
(Phil Bosmans)

Der Anfang des Gebets
Der Meister versammelt seine Jünger und fragte sie: "Was ist der Anfang des Gebets?" Der erste antwortete: "In der Not, denn Not lehrt beten. Wenn ich Not empfinde, dann wende ich mich von selbst an Gott." Der zweite antwortete: "Im Glück. Denn wenn ich glücklich bin, verlasse ich das Gefängnis meiner Ängste und Sorgen und bekomme einen Blick für Gott." Der dritte: "In der Stille. Denn wenn ich schweige, dann kann Gott sprechen." Der vierte: "Im Stammeln des Kindes ist der Anfang des Gebets. Denn erst wenn ich wieder werde wie ein Kind, wenn ich mich nicht schäme, vor Gott zu stammeln, dann ist er ganz groß und ich bin ganz klein und beginne, über Gott zu staunen und zu ihm zu beten." Daraufhin sagte der Meister: "Ihr habt alle gut geantwortet. Aber es gibt noch einen Anfang, und der ist früher als all das, was ihr genannt habt. Das Gebet beginnt nämlich bei Gott selbst. Er fängt an - nicht wir." (Bischof Klaus Hemmerle)

„SCHMUNZELIGES“
Ein Mann kommt betrunken um vier Uhr morgens heim. Im Flur steht seine Frau, wütend, mit einem Besen in der Hand. Fragt er: "Bist Du am Putzen oder fliegst Du weg?"

getauft sein bedeutet:
Ich tauche ein in die Gemeinschaft der Kirche.
Ich tauche ein in die Schar der Kinder Gottes.
Ich tauche ein in die Schar der Glaubenden.
Ich tauche ein in das Meer göttlicher Liebe.

Ich glaube, dass Gott wie ein guter Vater ist,
er sorgt für mich, er kennt mich, ich kann ihm alles sagen.
Ich glaube, dass Jesus wie ein großer Bruder ist,
er geht voraus, er begleitet mich, mit ihm kann ich gehen.
Ich glaube, dass Gott in meinem Herzen wohnt,
geheimnisvoll und leise spricht und mir den Weg zeigt, ihm kann ich folgen.


Bleibe fröhlich und gesund,
das wünsch ich dir zu jeder Stund!

(Lydia Wrobel)

„SCHMUNZELIGES“
Setzt sich ein Junge mit seinem Cocker-Spaniel im Zug neben eine vornehme Dame. Meint die Dame nach einer Weile widerwertig: "Nun zieh' schon endlich deinen Hund zu dir, ich spüre schon Flöhe auf mir herum tanzen!" Darauf der Junge zu seinem Hund: "Komm' weg da Strolchi! Die Frau hat Flöhe!"

Der Engel des Alltags sei mit Dir
Wenn Du so lebst, als sei das Glück immer woanders und immer erst später zu finden, öffne er dir die Augen für das Hier und Jetzt. Wenn Du Sucht nach Besonderen erliegst, hole er Dich auf den Boden der Tatsachen zurück. Er richte Deine Wahrnehmung auf die Menschen, die jetzt mit Dir leben, denen Du nur jetzt und nur an diesem Ort begegnen kannst. Er lasse Dir das Glück entdecken, das Gott für Dich bereit hält - nicht irgendwo in Deinen Träumen, sondern an dem Ort, an den er Dich gestellt hat.

... die Lösung: „E M C H N S“ „Mensch“

Tagesevangelium

Tagesevangelium vom 04. Mai 2026

Evangelium Johannes 14, 21–26

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:
Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt;
wer mich aber liebt, wird von meinem Vater geliebt werden
und auch ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.
Judas – nicht der Iskáriot – fragte ihn:
Herr, wie kommt es, dass du dich nur uns offenbaren willst und nicht der Welt?
Jesus antwortete ihm: Wenn jemand mich liebt, wird er mein Wort halten;
mein Vater wird ihn lieben und wir werden zu ihm kommen und bei ihm Wohnung nehmen.
Wer mich nicht liebt, hält meine Worte nicht.
Und das Wort, das ihr hört, stammt nicht von mir,
sondern vom Vater, der mich gesandt hat.
Das habe ich zu euch gesagt, während ich noch bei euch bin.
Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird,
der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.

…. Besinnliches zum heutigen Evangelium

In der Frage des Judas Thaddäus (V. 22) steckt zunächst das Erschrecken darüber, dass Jesus sich nicht, national-messianischen Erwartungen entsprechend, als König Israels machtvoll vor der Welt präsentieren (offenbaren) will. Nur die Jünger „sehen“ ihn (vgl. V. 19). Jesus gibt auf die Frage des Judas keine direkte Antwort. Auch nicht auf die Frage, die der Evangelist selbst aus der Frage des Judas wohl herausgehört hat: Warum hat die Welt Jesus nicht als den Messias erkannt? Der Jünger soll zunächst seine eigene Situation begreifen. Von der „Welt“ unterscheidet ihn die Tatsache, dass er das offenbarende Wort gehört und dass er geantwortet hat. Dadurch hat er Gemeinschaft mit Gott. Das Wort festhalten bzw. sich an ihm festhalten, in der Antwort bleiben und sich bewähren, das ist die Liebe, die Jesus vom Jünger verlangt. Wer so in der Liebe bleibt, der hat nicht nur seine Wohnung im Haus des Vaters (vgl. 14, 2); er selbst wird – jetzt schon – zur lebendigen Wohnung des dreifaltigen Gottes.

Lebe das, was du vom Evangelium verstanden hast.
Und wenn es noch so wenig ist. Aber lebe es.

(Roger Schulz)