ein poetischer Psalm Psalm 133

Der Psalm 133

Der Psalm 133 ist ein kurzer, poetischer Psalm über die Einheit der Menschen. Er preist die Freude und den Segen, der entsteht, wenn Brüder miteinander in Harmonie leben: wie kostbares Öl, das über den Kopf auf das Barthopft, wie der Tau, der auf dem Hermon herabfällt und die Berge benetzt. Die zentrale Botschaft ist: Liebe und Eintracht untereinander ist köstlich vor Gott und schenkt Segen.

1 Ein Lob der brüderlichen Eintracht
[Ein Wallfahrtslied Davids.] Seht doch, wie gut und schön ist es, /
wenn Brüder miteinander in Eintracht wohnen.
2 Das ist wie köstliches Salböl, /
das vom Kopf hinabfließt auf den Bart, auf Aarons Bart, /
das auf sein Gewand hinabfließt.
3 Das ist wie der Tau des Hermon, /
der auf den Berg Zion niederfällt. /
Denn dort spendet der Herr Segen und Leben in Ewigkeit.

Durch die Psalmen erfahren wir,
wie wichtig das Gebet und die Anerkennung des Schmerzes sind,
aber auch die Macht des Lobpreises und die Erfüllung von Prophezeiungen.
Dieses Buch ist als Gebetbuch für Gottes Volk konzipiert,
das auf die Ankunft des Messias
und die Erfüllung von Gottes Versprechen wartet.

Die Psalmen singen von der Liebe Gottes,
denn jeder Tag ist ein Zeichen von Gottes Gnade.



ist bereits das Glück

Das Glück
Der kleine Nachtwächter eines unbedeutenden Dorfes findet im Mondesschein einen Pfennig. Er weiß, dass dies Glück bedeutet. Aus Freude darüber bläst er in sein Horn für alle Dorfbewohner, um sie zusammenzurufen. Und der Poet, die Marktfrau, der Schmied, das Blumenmädchen und der Lausejunge kommen herbeigeeilt. „Das Glück besucht mich heute Nacht“, verkündet der kleine Nachtwächter freudestrahlend. Und alles setzt sich nieder und wartet auf das Glück, das sich im Glückspfennig angekündigt hatte. Es wird ganz ruhig, alles lauscht in die Nacht hinaus. Der Wind raschelt leise in den Blättern, die Nachtigall singt im nahen Wald, ab und zu schwirrt eine Fledermaus vorbei – sonst ist aber nichts zu vernehmen – die Nacht hatte sich ausgebreitet mit ihrer tiefen Ruhe. „Wann kommt endlich das Glück? ruft der Lausejunge. Der Poet, die Marktfrau, der Nachtwächter und das Blumenmädchen wissen aber, dass das Glück bereits gekommen ist, weil sie in Eintracht beisammensitzen, hören und lauschen bis zur Morgendämmerung. Denn wo Menschen beisammensitzen, aufeinander hören, sich zu verstehen suchen, dort ist bereits das Glück.

Bildung ist das, was übrigbleibt, wenn man all das,
was man in der Schule gelernt hat, vergisst.

(Albert Schweitzer)

„Schmunzeliges“
"Warum nimmt ein Ostfriese einen Stein und ein paar Streichhölzer mit ins Bett?"- "Mit dem Stein wirft er die Kerze aus und mit einem Streichholz sieht er nach, ob das Licht auch wirklich aus ist."